Welche Benutzer sich nach der Durchführung eines Upgrades bei vCenter Server anmelden können, hängt von der Version, von der aus Sie das Upgrade durchführen, und von der Bereitstellungskonfiguration ab.

Bei Upgrades auf vCenter Server 5.0 und früher, die den vCenter Single Sign On-Dienst nicht beinhalten, arbeiten beide Gruppen, sowohl die lokalen Betriebssystembenutzer als auch die Active Directory-Benutzer, die mit vCenter Server registriert sind, weiter mit dem aktualisierten vCenter Server.

Dieses Verhalten verändert sich, wenn Sie das Upgrade von einer Version, die vCenter Single Sign On nicht beinhaltet, auf eine Version, die vCenter Single Sign On beinhaltet, durchführen. vCenter Server-Version 5.1 oder vCenter Server-Version 5.5.

Anmerkung:

Mit vCenter Single Sign On verlieren lokale Betriebssystembenutzer stark an Bedeutung, im Gegensatz zu Benutzern eines Verzeichnisdienstes wie Active Directory. Somit ist es nicht immer möglich oder sogar unerwünscht, lokale Betriebssystembenutzer als authentifizierte Nutzer beizubehalten.

Nach einem Upgrade von einer Version vor 5.1 werden Sie bei der Installation möglicherweise aufgefordert, die Administratoranmeldedaten des Root-Ordners in der vSphere-Bestandslistenhierarchie anzugeben. Dies kann vorkommen, weil in Version 5.1 und höher von vSphere gegenüber den Versionen vor 5.1 Änderungen vorgenommen wurden. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter Hierarchische Vererbung von Berechtigungen.

Simple Install-Upgrade

Ein Simple Install-Upgrade führt eine Installation oder ein Upgrade eines Single vCenter Server und der zugehörigen Komponenten aus.

Wenn Sie ein Upgrade auf vCenter Server 5.5 von einer vCenter Server-Version aus ohne vCenter Single Sign On durchführen, erkennt vCenter Single Sign On lokale Betriebssystembenutzer. Außerdem kann sich der Benutzer administrator@vsphere.local bei vCenter Single Sign On und vCenter Server als Administrator anmelden. Wenn Ihre vorherige Installation Active Directory-Benutzer unterstützt hat, können Sie die Active Directory-Domäne als Identitätsquelle hinzufügen.

Wenn Sie ein Upgrade von vCenter Single Sign On und vCenter Server ausführen, erkennt vCenter Single Sign On vorhandene lokale Betriebssystembenutzer. Außerdem kann sich der Benutzer administrator@vsphere.local bei vCenter Single Sign On und vCenter Server als Administrator anmelden. Wenn Ihre vorherige Installation eine Active Directory-Domäne als Identitätsquelle beinhaltet hat, ist diese Identitätsquelle nach dem Upgrade immer noch verfügbar. Da vCenter Server nur eine Standardidentitätsquelle unterstützt, müssen Benutzer möglicherweise die Domäne angeben, wenn Sie sich anmelden (DOMÄNE\Benutzer).

Benutzerdefiniertes Upgrade

Ein benutzerdefiniertes Upgrade installiert möglicherweise verschiedene vCenter Server-Komponenten auf verschiedenen Maschinen oder installiert ein zweites vCenter Server-System auf der gleichen Maschine. Sie können die benutzerdefinierte Installation auch dazu verwenden, ein Upgrade einer Umgebung durchzuführen, die an verschiedenen Speicherorten installiert ist.

Wenn Sie ein Upgrade auf vCenter Server 5.5 von einer vCenter Server-Version aus ohne vCenter Single Sign On durchführen und Sie vCenter Single Sign On auf einer anderen Maschine als vCenter Server installieren, erkennt vCenter Single Sign On die vorhandenen lokalen Betriebssystembenutzer nicht. Der Benutzer administrator@vsphere.local kann sich bei vCenter Single Sign On und vCenter Server als Administrator anmelden. Wenn Ihre vorherige Installation Active Directory-Benutzer unterstützt hat, können Sie die Active Directory-Domäne als Identitätsquelle hinzufügen.

Wenn Sie für vCenter Server ein Upgrade von einer Version aus durchführen, die vCenter Single Sign On im Modus für mehrere Standorte beinhaltet und die verschiedenen vCenter Server-Systeme den verknüpften Modus verwenden, müssen Sie zuerst eine Neusynchronisierung durchführen. Sie können dann auf allen vCenter Single Sign On-Instanzen ein Upgrade durchführen, und die Funktionalität des verknüpften Modus bleibt aufrechterhalten. Der verknüpfte Modus wird für eine einzelne Ansicht aller vCenter Server-Systeme benötigt. vCenter Single Sign On für mehrere Standorte wird nur unterstützt, wenn alle Knoten dieselbe Version aufweisen.

Wenn Sie für vCenter Server ein Upgrade von einer Version aus durchführen, die vCenter Single Sign On im Hochverfügbarkeitsmodus beinhaltet, ist für alle vCenter Single Sign On-Hochverfügbarkeitsinstanzen ein Upgrade erforderlich. Führen Sie zuerst das Upgrade aus und konfigurieren Sie die Hochverfügbarkeit, indem Sie vCenter Server und vCenter Single Sign On mit VMware HA oder VMware Heartbeat schützen, nachdem das Upgrade abgeschlossen ist.

Anmerkung:

Wenn Sie die vCenter Single Sign On-Komponente installieren, die bei vCenter Server Version 5.5 an mehreren Speicherorten enthalten ist, wird der VMware-Verzeichnisdienst für alle vCenter Single Sign On-Instanzen aktualisiert, wenn Sie an einem Speicherort eine Änderung durchführen.