Virtuelle Maschinen können Informationen zur Fehlerbehebung in eine Protokolldatei der virtuellen Maschine schreiben, die auf dem VMFS-Volume gespeichert wird. Benutzer und Prozesse virtueller Maschinen können die Protokollierung entweder absichtlich oder unabsichtlich missbrauchen, sodass große Datenmengen die Protokolldatei überfluten. Mit der Zeit kann die Protokolldatei so genug Speicherplatz im Dateisystem der Servicekonsole belegen, um einen Ausfall zu verursachen.

Um dieses Problem zu verhindern, können Sie die Protokollierung für die Gastbetriebssysteme virtueller Maschinen deaktivieren. Mit diesen Einstellungen können die Gesamtgröße und die Anzahl der Protokolldateien begrenzt werden. Normalerweise wird bei jedem Neustart eines Hosts eine neue Protokolldatei erstellt, sodass die Datei relativ groß werden kann. Sie können jedoch sicherstellen, dass die Erstellung neuer Protokolldateien häufiger erfolgt, indem Sie die maximale Größe der Protokolldateien begrenzen. VMware empfiehlt das Speichern von zehn Protokolldateien mit maximal jeweils 100 KB. Diese Werte sind groß genug, um ausreichend Daten zu erfassen, die zum Beheben der meisten ggf. auftretenden Probleme erforderlich sind.

Immer wenn ein Eintrag in das Protokoll geschrieben wird, erfolgt eine Überprüfung der Protokollgröße. Ist der Grenzwert überschritten, wird der nächste Eintrag in ein neues Protokoll geschrieben. Wenn die maximale Anzahl an Protokolldateien erreicht ist, wird die älteste gelöscht. Ein Denial-of-Service-Angriff, der diese Grenzwerte umgeht, könnte versucht werden, indem ein riesiger Protokolleintrag geschrieben wird, doch jeder Protokolleintrag ist auf 4 KB begrenzt, sodass keine Protokolldatei jemals mehr als 4KB größer als der konfigurierte Grenzwert ist.