Dieser Abschnitt bietet eine Checkliste mit speziellen Einrichtungsanforderungen für verschiedene Speichersysteme und ESXi-Hosts.

Tabelle 1. iSCSI SAN-Konfigurationsanforderungen

Komponente

Anmerkungen

Alle Speichersysteme

Schreibcache muss deaktiviert sein, falls dieser nicht durch einen Akku gesichert ist.

Topologie

Ein HBA- oder SP-Failover sollte nicht durch eine Einzelfehlerstelle verursacht werden, speziell bei Speicher-Arrays vom Typ „Aktiv/Passiv“.

EMC Symmetrix

Aktivieren Sie die SPC2- und SC3-Einstellungen. Aktuelle Einstellungen erhalten Sie von EMC.

EMC Clariion

Legen Sie den EMC Clariion-Failover-Modus auf 1 oder 4 fest. Wenden Sie sich an EMC für weitere Einzelheiten.

HP MSA

Keine spezifischen Anforderungen

HP EVA

Setzen Sie den Hosttyp für EVA3000/5000 mit Firmware der Version 4.001 oder höher und EVA4000/6000/8000 mit Firmware der Version 5.031 und höher auf VMware.

In allen anderen Fällen setzen Sie den Hostmodustyp auf Benutzerdefiniert. Der Wert lautet:

  • EVA3000/5000 mit Firmware der Version 3.x: 000000002200282E

  • EVA4000/6000/8000: 000000202200083E

NetApp

Wenn einer Ihrer iSCSI-Initiatoren Teil einer Initiatorgruppe (igroup) ist, deaktivieren Sie ALUA aufdem NetApp-Array.

Dell EqualLogic

Stellen Sie sicher, dass die ARP-Weiterleitung auf den unabhängigen Hardware-iSCSI-Adaptern aktiviert ist.

HP StorageWorks (früher LeftHand)

Stellen Sie sicher, dass die ARP-Weiterleitung auf den unabhängigen Hardware-iSCSI-Adaptern aktiviert ist.

ESXi-Konfiguration

Legen Sie die folgenden erweiterten Einstellungen für den ESXi-Host fest: Setzen Sie Disk.UseLunReset auf 1.

Für alle LUNs, die geclusterte Festplatten für Aktiv/Passiv-Arrays hosten, muss eine Multipathing-Richtlinie des Typs „Zuletzt verwendet“ gesetzt werden. Für LUNs auf Aktiv/Aktiv-Arrays kann eine Multipathing-Richtlinie des Typs „Zuletzt verwendet“ oder „Fest“ festgelegt werden.

Lassen Sie ARP-Umleitung zu, wenn das Speichersystem transparentes Failover unterstützt.