Die vom Host unterstützten Speichergeräte können sowohl das Format Master Boot Record (MBR) als auch das Format GUID-Partitionstabelle (GPT) verwenden.

Bei ESXi 5.0 und höher wird beim Erstellen eines neuen VMFS5-Datenspeichers das Gerät mit GPT formatiert. Das GPT-Format erlaubt das Erstellen von Datenspeichern in der Größe zwischen 2 TB und 64 TB für eine einzelne Erweiterung.

VMFS3 nutzen für ihre Speichergeräte weiterhin das MBR-Format. Beachten Sie beim Umgang mit VMFS3-Datenspeichern folgende Punkte:

  • Für VMFS3-Datenspeicher gilt das 2 TB-Limit auch dann, wenn das Speichergerät eine Kapazität von mehr als 2 TB hat. Um die gesamte Speicherkapazität nutzen zu können, führen Sie ein Upgrade des VMFS3-Datenspeichers auf VMFS5 durch. Die Konvertierung des MBR-Formats in GPT erfolgt erst, nachdem Sie den Datenspeicher auf über 2 TB erweitert haben.

  • Wenn Sie ein Upgrade des VMFS3-Datenspeichers auf VMFS5 durchführen, verwendet der Datenspeicher das MBR-Format. Die Konvertierung in GPT erfolgt erst, nachdem Sie den Datenspeicher auf über 2 TB erweitert haben.

  • Entfernen Sie beim Upgrade eines VMFS-Datenspeichers alle Partitionen des Speichergeräts, die von ESXi nicht erkannt werden, beispielsweise Partitionen in den Formaten EXT2 oder EXT3. Andernfalls kann der Host die Geräte nicht mit GPT formatieren und das Upgrade schlägt fehl.

  • VMFS3-Datenspeicher auf Geräten mit GPT-Partitionsformat können nicht erweitert werden.