Verwenden Sie VMware Ondisk Metadata Analyser (VOMA), wenn Probleme bei Ihrem VMFS-Datenspeicher auftreten und Sie die Metadatenkonsistenz von VMFS oder das logische Volume, das das VMFS stützt, überprüfen müssen.

Problem

Die folgenden Beispiele beschreiben Fälle, in denen Sie möglicherweise eine Überprüfung der Metadaten durchführen müssen:

  • Es treten SAN-Ausfälle auf.

  • Nach einer erneuten RAID-Erstellung oder dem Ersetzen einer Festplatte.

  • Die Datei vmkernel.log enthält Metadatenfehler.

  • Sie können im VMFS-Datenspeicher nicht auf Dateien zugreifen, die nicht von einem anderen Host genutzt werden.

Ergebnisse

Führen Sie zum Überprüfen der Metadatenkonsistenz VOMA von der Befehlszeilenschnittstelle eines ESXi-Hosts der Version 5.1 oder höher aus. VOMA kann sowohl das logische Volume als auch das VMFS auf Inkonsistenzen bei den Metadaten überprüfen. Sie können VOMA auf VMFS3- und VMFS5-Datenspeichern verwenden. VOMA wird im Nur-Lesen-Modus ausgeführt und dient lediglich zum Erkennen von Problemen. VOMA behebt die erkannten Fehler nicht. Wenden Sie sich an den VMware-Support, wenn von VOMA gemeldete Fehler behoben werden sollen.

Folgen Sie diesen Anweisungen, wenn Sie das VOMA-Tool verwenden:

  • Stellen Sie sicher, dass der VMFS-Datenspeicher, den Sie analysieren, sich nicht über mehrere Erweiterungen erstreckt. Sie können VOMA nur auf einen Datenspeicher mit einer Erweiterung anwenden.

  • Schalten Sie alle ausgeführten virtuellen Maschinen aus oder migrieren Sie sie in einen anderen Datenspeicher.

Führen Sie folgende Schritte aus, wenn Sie das VOMA-Tool zum Überprüfen der VMFS-Metadatenkonsistenz verwenden.

  1. Ermitteln Sie den Namen und die Partitionsnummer des Geräts, das den zu überprüfenden VMFS-Datenspeicher stützt.

    #esxcli storage vmfs extent list

    Der Gerätename und die Partitionsspalten in der Ausgabe geben das Gerät an. Beispiel:

    Volume Name  XXXXXXXX  Device Name                             Partition  
    1TB_VMFS5    XXXXXXXX  naa.600508e000000000b367477b3be3d703    3
  2. Führen Sie VOMA aus, um auf VMFS-Fehler zu prüfen.

    Geben Sie den absoluten Pfad zur Gerätepartition an, die den VMFS-Datenspeicher stützt. Geben Sie zudem eine Partitionsnummer mit dem Gerätenamen an. Beispiel:

    # voma -m vmfs -f check -d /vmfs/devices/disks/naa.600508e000000000b367477b3be3d703:3

    In der Ausgabe werden mögliche Fehler aufgelistet. Beispielsweise deutet die folgende Ausgabe darauf hin, dass die Taktsignaladresse ungültig ist.

    XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX
    Phase 2: Checking VMFS heartbeat region
     ON-DISK ERROR: Invalid HB address
    Phase 3: Checking all file descriptors.
    Phase 4: Checking pathname and connectivity.
    Phase 5: Checking resource reference counts.
    
    Total Errors Found:           1

Das VOMA-Tool verwendet die folgenden Optionen.

Tabelle 1. VOMA-Befehlsoptionen

Befehlsoption

Beschreibung

-m | --module

Das auszuführende Modul: vmfs oder lvm. Wenn Sie vmfs angeben, werden zudem Minimalüberprüfungen für LVM durchgeführt. Das Standardmodul ist vmfs.

-f | --func

Durchzuführende Funktionen:

query – listet die vom Modul unterstützten Funktionen auf.

check – prüft auf Fehler.

-d|--device

Zu inspizierendes Gerät bzw. zu inspizierende Festplatte. Stellen Sie sicher, dass Sie den absoluten Pfad zur Gerätepartition angeben, die den VMFS-Datenspeicher stützt. Zum Beispiel: /vmfs/devices/disks/naa.00000000000000000000000000:1.

-s | --logfile

Geben Sie die Protokolldatei zum Ausgeben der Ergebnisse an.

-v | --version

Zeigt die VOMA-Version an.

-h|--help

Zeigt einen Hilfetext zum VOMA-Befehl an.