Wenn Sie mit der Leistung Ihres Hosts nicht zufrieden sind, ändern Sie die maximale Warteschlangentiefe für den QLogic- oder Emulex-HBA.

Vorbereitungen

Installieren Sie vCLI oder stellen Sie die virtuelle vSphere Management Assistant (vMA)-Maschine bereit. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter Erste Schritte mit vSphere-Befehlszeilenschnittstellen. Führen Sie zwecks Fehlerbehebung esxcli-Befehle in der ESXi Shell aus.

Warum und wann dieser Vorgang ausgeführt wird

Verwenden Sie zum Anpassen des Parameters für die maximale Warteschlangentiefe die vCLI-Befehle.

In dem Vorgang wird der Zielserver durch --server=Servername angegeben. Der angegebene Zielserver fordert Sie auf, einen Benutzernamen und ein Kennwort einzugeben. Weitere Verbindungsoptionen, wie z. B. eine Konfigurations- oder Sitzungsdatei, werden unterstützt. Eine Liste der Verbindungsoptionen finden Sie unter Erste Schritte mit vSphere-Befehlszeilenschnittstellen.

Prozedur

  1. Prüfen Sie, ob das HBA-Modul derzeit geladen ist, indem Sie einen der folgenden Befehle eingeben:
    • Für QLogic: esxcli --server=Servername system module list |grep qla

    • Für Emulex: esxcli --server=Servername system module list |grep lpfc

  2. Passen Sie die Warteschlangentiefe für das entsprechende Modul an.
    Anmerkung:

    In den Beispielen werden die QLogic qla2xxx- und Emulex lpfc820-Module verwendet. Verwenden Sie das entsprechende Modul, basierend auf dem Ergebnis des vorherigen Schrittes.

    • Für QLogic: esxcli --server=Servername system module parameters set -m qla2xxx -p ql2xmaxqdepth=Wert

    • Für Emulex: esxcli --server=Servername system module parameters set -m lpfc820 -p lpfc0_lun_queue_depth=Wert

  3. Starten Sie Ihren Host neu.
  4. Überprüfen Sie Ihre Änderungen, indem Sie den folgenden Befehl ausführen: esxcli --server=Servername system module parameters list -m=Modul.

    Modul ist Ihr QLogic- oder Emulex-Modul, wie z. B. lpfc820 oder qla2xxx.