Bereiten Sie die Installation von vCenter Server vor, indem Sie die für vCenter Server und die zugehörigen Komponenten erforderlichen Werte aufzeichnen.

Die Installations-Assistenten für vCenter Single Sign On, vSphere Web Client, vCenter Inventory Service und vCenter Server fordern Sie zur Eingabe von Informationen für die Installation oder das Upgrade auf. Für den Fall, dass Sie vCenter Server erneut installieren müssen, sollten Sie sich die eingegebenen Werte notieren. Sie können dieses Thema als Arbeitsblatt zum Eintragen der Informationen, die Sie für die Installation oder das Upgrade von vCenter Single Sign On, vSphere Web Client, Inventory Service und vCenter Server benötigen, ausdrucken.

Anmerkung:

Je nach Installations- oder Upgradetyp sind bestimmte Einträge möglicherweise nicht erforderlich.

Tabelle 1. Für die Installation von vCenter Single Sign On erforderliche Informationen.

Erforderliche Informationen

Standard

Ihr Eintrag

vCenter Single Sign On-HTTPS-Port.

7444

vCenter Single Sign On-Bereitstellungstyp.

Wählen Sie eine der folgenden Optionen aus:

  • Eigenständiger vCenter Single Sign-On-Server. Wählen Sie diese Option aus, um einen neuen vCenter Single Sign-On-Server zu erstellen, der der erste vCenter Single Sign-On-Server in einer neuen Domäne wird.

  • High Availability. Wählen Sie diese Option aus, um einen zusätzlichen vCenter Single Sign-On-Server zu erstellen, der Informationen von einem vorhandenen vCenter Single Sign-On-Server an einem anderen Standort repliziert. Sie müssen die primären Instanzen und High Availability-Instanzen hinter einem Netzwerklastausgleichsdienst eines Drittanbieters platzieren.

  • Mehrere Standorte. Wählen Sie diese Option aus, um einen zusätzlichen vCenter Single Sign-On-Server zu erstellen, der Informationen von einem vorhandenen vCenter Single Sign-On-Server an einem anderen Standort repliziert.

Domänenname.

vsphere.local

Während der Installation können Sie den Standarddomänennamen nicht ändern.

Benutzername.

administrator@vsphere.local

Während der Installation können Sie den Standardbenutzernamen nicht ändern.

Kennwort für das vCenter Single Sign On-Administrator-Benutzerkonto in der Standarddomäne.

Sie müssen dasselbe vCenter Single Sign On-Kennwort verwenden, wenn Sie eine Installation oder ein Upgrade von vCenter Single Sign On, Inventory Service, vCenter Server und dem vSphere Web Client durchführen.

Das Kennwort muss standardmäßig mindestens acht Zeichen mit mindestens einem Kleinbuchstaben, einem Großbuchstaben, einer Zahl und einem Sonderzeichen enthalten. Informationen zum Ändern der Kennwortrichtlinie finden Sie in der Dokumentation vSphere-Sicherheit. Die folgenden Zeichen dürfen in Kennwörtern nicht verwendet werden: Nicht-ASCII-Zeichen, Semikolon (;), doppeltes Anführungszeichen ("), einfaches Anführungszeichen ('), Zirkumflex (^) und umgekehrter Schrägstrich (\).

Site-Name.

Ihr Name für die vCenter Single Sign On-Site. Wird als logischer Container für die Gruppierung von vCenter Single Sign-On-Instanzen verwendet, die zur selben Domäne gehören. Um vCenter Single Sign-On-Instanzen hinter einem Lastausgleichsdienst zu platzieren, müssen Sie die primären Instanzen und die High Availability vCenter Single Sign-On-Instanzen als Replizierungspartner am gleichen geografischen Standort mit dem gleichen Sitenamen installieren.

Hostname des Partners. Dieser Name ist nur bei der Installation zusätzlicher vCenter Single Sign On-Server erforderlich.

Der Partner-Hostname ist die IP-Adresse oder der DNS-Name des vorhandenen vCenter Single Sign-On-Servers, von dem repliziert wird.

Tabelle 2. Erforderliche Informationen für die Installation von vSphere Web Client

Erforderliche Informationen

Standard

Ihr Eintrag

Sprache einrichten.

Mit dieser Auswahl wird die Sprache nur für das Installationsprogramm festgelegt.

Englisch

Zielordner.

Der Ordner für die Installation des vSphere Web Client. Der Installationspfad darf die folgenden Zeichen nicht enthalten: Nicht-ASCII-Zeichen, Kommas (,), Punkte (.), Ausrufezeichen (!), Rautezeichen (#), At-Zeichen (@) bzw. Prozentzeichen (%).

Wenn die Erstellung von 8.3-Namen auf der Hostmaschine deaktiviert ist, dürfen Sie den vSphere Web Client nicht in einem Verzeichnis installieren, das keinen kurzen 8.3-Namen oder aber einen Namen mit Leerzeichen aufweist. Der Zugriff auf den vSphere Web Client wäre in diesem Fall nicht mehr möglich.

C:\Programme\VMware\Infrastructure

HTTP-Port von vSphere Web Client.

9090

HTTPS-Port von vSphere Web Client.

9443

vCenter Single Sign On-Administratorbenutzername.

Für diesen Eintrag wird die Groß-Kleinschreibung beachtet. Außerdem muss er mit dem Administratorbenutzernamen übereinstimmen, den Sie bei der Installation von vCenter Single Sign On eingeben.

administrator@vsphere.local

Kennwort für das vCenter Single Sign On-Administrator-Benutzerkonto in der Standarddomäne.

Sie müssen dasselbe vCenter Single Sign On-Kennwort verwenden, wenn Sie eine Installation oder ein Upgrade von vCenter Single Sign On, Inventory Service, vCenter Server und dem vSphere Web Client durchführen.

Lookup Service-URL.

Die Lookup Service-URL lautet https://SSO_Host_FQDN_oder_IP:7444/lookupservice/sdk, wobei 7444 die Standard-HTTPS-Portnummer für vCenter Single Sign On ist. Dieser Eintrag muss mit der URL übereinstimmen, die Sie bei der Installation von vCenter Inventory Service eingeben.

Tabelle 3. Erforderliche Informationen für die Installation oder das Upgrade von vCenter Inventory Service

Erforderliche Informationen

Standard

Ihr Eintrag

Sprache einrichten.

Mit dieser Auswahl wird die Sprache nur für das Installationsprogramm festgelegt.

Englisch

Zielordner.

Der Ordner, in dem der Inventory Service installiert werden soll. Der Installationspfad darf die folgenden Zeichen nicht enthalten: Nicht-ASCII-Zeichen, Kommas (,), Punkte (.), Ausrufezeichen (!), Rautezeichen (#), At-Zeichen (@) bzw. Prozentzeichen (%).

C:\Programme\VMware\Infrastructure

Vollqualifizierter Domänenname:

Der FQDN für den Inventory Service des lokalen Systems.

vCenter Inventory Service-HTTPS-Port

Weitere Informationen hierzu finden Sie unter Erforderliche Ports für vCenter Server.

10443

vCenter Inventory Service-Verwaltungsport.

10109

vCenter Inventory Service-Kommunikationsport im verknüpften Modus.

10111

Größe der Bestandsliste.

Die Größe der Bestandsliste Ihrer vCenter Server-Bereitstellung:

  • Klein (weniger als 100 Hosts oder weniger als 1000 virtuelle Maschinen).

  • Mittel (100-400 Hosts oder 1000-4000 virtuelle Maschinen).

  • Groß (mehr als 400 Hosts oder mehr als 4000 virtuelle Maschinen).

Diese Einstellung bestimmt die maximale JVM-Heap-Einstellungen für VMware VirtualCenter Management Webservices (Tomcat), den Inventory Service und den profilgesteuerten Speicherdienst. Sie können diese Einstellung nach der Installation anpassen, falls sich die Anzahl an Hosts in Ihrer Umgebung ändert. Empfehlungen hierzu finden Sie unter Hardwareanforderungen für vCenter Server, den vSphere Web Client, vCenter Inventory Service und vCenter Single Sign On.

Benutzername für das vCenter Single Sign On-Administrator-Benutzerkonto.

Sie müssen denselben vCenter Single Sign On-Benutzernamen und dasselbe Kennwort benutzen, wenn Sie vCenter Single Sign On installieren und Inventory Service, vCenter Server und den vSphere Web Client installieren oder aktualisieren.

Administrator

Lookup Service-URL.

Die Lookup Service-URL lautet https://SSO_Host_FQDN_oder_IP:7444/lookupservice/sdk, wobei 7444 die Standard-HTTPS-Portnummer für vCenter Single Sign On ist. Wenn Sie beim Installieren von vCenter Single Sign On eine andere Portnummer angeben, verwenden Sie diese Portnummer.

Tabelle 4. Erforderliche Informationen für die Installation oder das Upgrade von vCenter Server

Erforderliche Informationen

Standard

Ihr Eintrag

Sprache einrichten.

Mit dieser Auswahl wird die Sprache nur für das Installationsprogramm festgelegt.

Englisch

vCenter Server-Lizenzschlüssel.

Wenn Sie keinen Lizenzschlüssel angeben, wird vCenter Server im Testmodus installiert. Nach der Installation von vCenter Server können Sie die vCenter Server-Lizenz im vSphere Web Client eingeben.

Datenquellenname (DSN).

Erforderlich, wenn Sie eine vorhandene Datenbank verwenden. Nicht erforderlich, wenn Sie die im Lieferumfang enthaltene Microsoft SQL Server 2008 Express-Datenbank verwenden. Leerzeichen am Anfang und am Ende werden nicht unterstützt. Entfernen Sie die Leerzeichen am Anfang oder Ende des DSN.

Datenbankbenutzername.

Erforderlich zur Verwendung einer vorhandenen Datenbank. Nicht erforderlich, wenn Sie eine im Lieferumfang enthaltene Datenbank verwenden. Nicht-ASCII-Zeichen werden nicht unterstützt.

Datenbankkennwort.

JDBC-URL für die Datenbank.

Erforderlich, wenn Sie eine vorhandene Datenbank verwenden. Das vCenter Server-Installationsprogramm sollte die JDBC-URL für die vCenter Server-Datenbank generieren und validieren. Wenn das Installationsprogramm mithilfe der erstellten JDBC-URL keine Verbindung zur Datenbank herstellen kann, werden Sie aufgefordert, die JDBC-URL anzugeben.

Das Format der JDBC-URL richtet sich nach der Datenbank, die Sie verwenden. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter JDBC-URL-Formate für die vCenter Server-Datenbank.

vCenter Server-Dienstkontoinformationen.

Hierbei kann es sich um ein Microsoft Windows-Systemkonto oder ein benutzerspezifisches Konto handeln. Verwenden Sie ein eigenes Konto, wenn Sie die Microsoft Windows-Authentifizierung für SQL Server verwenden möchten.

Microsoft Windows-Systemkonto

Vollständig qualifizierter Domänenname (FQDN) für den vCenter Server-Computer

Der FQDN des Systems, auf dem Sie vCenter Server installieren. Das vCenter Server-Installationsprogramm überprüft, ob der vollständig qualifizierte Domänenname aufgelöst werden kann. Sonst wird eine Warnmeldung angezeigt. Ändern Sei den Eintrag in einen vollständig qualifizierten, auflösbaren Domänennamen. Sie müssen den vollständig qualifizierten Domänennamen eingeben, nicht die IP-Adresse.

Eigenständig oder einer Gruppe beitreten.

Wenn Sie das Beitreten einer Gruppe für den verknüpften Modus wählen, können Sie im vSphere Web Client Daten über mehrere vCenter Server-Systeme hinweg anzeigen, suchen und verwalten.

Eigenständig

Vollqualifizierter Domänenname der Verzeichnisdienste für die vCenter Server-Gruppe.

Der FQDN einer Remoteinstanz von vCenter Server. Erforderlich, wenn diese vCenter Server-Instanz einer Gruppe beitritt. Die lokalen und Remoteinstanzen sind Mitglieder einer Gruppe für den verknüpften Modus.

LDAP-Port für den Verzeichnisdienst der vCenter Server-Remoteinstanz.

Der LDAP-Port der Remoteinstanz. Erforderlich, wenn diese vCenter Server-Instanz einer Gruppe für den verknüpften Modus beitritt. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter Erforderliche Ports für vCenter Server.

389

HTTPS-Port für vCenter Server.

Weitere Informationen hierzu finden Sie unter Erforderliche Ports für vCenter Server.

443

HTTP-Port für vCenter Server.

80

Taktsignalport (UDP) zum Senden von Daten an ESX/ESXi-Hosts.

902

HTTP-Port von VMware VirtualCenter Management Webservices

8080

HTTPS-Port von VMware VirtualCenter Management Webservices.

8443

Webservice-Port für den Änderungsbenachrichtigungsdienst.

60099

LDAP-Port für den Verzeichnisdienst der lokalen vCenter Server-Instanz.

389

SSL-Port für den Verzeichnisdienst der lokalen vCenter Server-Instanz.

636

Flüchtige Ports.

Wählen Sie die Option Anzahl der verfügbaren flüchtigen Ports erhöhen, wenn Ihr vCenter Server Hosts verwaltet, auf denen Sie mehr als 2000 virtuelle Maschinen gleichzeitig aktivieren. Diese Option verhindert, dass der Pool von verfügbaren flüchtigen Ports ausgeschöpft wird.

Größe der Bestandsliste.

Die Größe der Bestandsliste Ihrer vCenter Server-Bereitstellung:

  • Klein (weniger als 100 Hosts oder weniger als 1000 virtuelle Maschinen).

  • Mittel (100-400 Hosts oder 1000-4000 virtuelle Maschinen).

  • Groß (mehr als 400 Hosts oder mehr als 4000 virtuelle Maschinen).

Diese Einstellung bestimmt die maximale JVM-Heap-Einstellungen für VMware VirtualCenter Management Webservices (Tomcat), den Inventory Service und den profilgesteuerten Speicherdienst. Sie können diese Einstellung nach der Installation anpassen, falls sich die Anzahl an Hosts in Ihrer Umgebung ändert. Empfehlungen hierzu finden Sie unter Hardwareanforderungen für vCenter Server, den vSphere Web Client, vCenter Inventory Service und vCenter Single Sign On.

Benutzername für das vCenter Single Sign On-Administrator-Benutzerkonto.

Sie müssen denselben vCenter Single Sign On-Benutzernamen und dasselbe Kennwort benutzen, wenn Sie vCenter Single Sign On installieren und Inventory Service, vCenter Server und den vSphere Web Client installieren oder aktualisieren.

Administrator

Kennwort für das vCenter Single Sign On-Administrator-Benutzerkonto.

Lookup Service-URL.

Die Lookup Service-URL lautet https://SSO_Host_FQDN_oder_IP:7444/lookupservice/sdk, wobei 7444 die Standard-HTTPS-Portnummer für vCenter Single Sign On ist. Wenn Sie beim Installieren von vCenter Single Sign On eine andere Portnummer angeben, verwenden Sie diese Portnummer.

Inventory Service-URL.

Die Inventory Service-URL hat das Format https://FQDN_oder_IP_des_Inventory_Service-Hosts:10443. 10443 ist die Standard-HTTPS-Portnummer für den Inventory Service. Falls Sie bei der Installation von Inventory Service eine andere Portnummer eingeben, verwenden Sie diese Portnummer.

Zielordner.

Der Ordner, in dem vCenter Server installiert werden soll. Der Installationspfad darf die folgenden Zeichen nicht enthalten: Nicht-ASCII-Zeichen, Kommas (,), Punkte (.), Ausrufezeichen (!), Rautezeichen (#), At-Zeichen (@) bzw. Prozentzeichen (%).

C:\Programme\VMware\Infrastructure