Um das Standardinstallationsskript zu modifizieren, ein Skript zu aktualisieren oder ein eigenes Skript zu erstellen, verwenden Sie unterstützte Befehle. Verwenden Sie unterstützte Befehle im Installationsskript, das Sie mit einem Startbefehl angeben, wenn Sie das Installationsprogramm starten.

Zum Feststellen, auf welche Festplatte ESXi installiert oder wo es aktualisiert werden soll, benötigt das Installationsskript einen der folgenden Befehle: install, upgrade oder installorupgrade. Der Befehl install erstellt die Standardpartitionen mit einem VMFS-Datenspeicher, der den gesamten Speicherplatz belegt, der nach der Erstellung der anderen Partitionen verfügbar ist. Der Befehl install ersetzt den Befehl autopart, der für ESXi 4.1-Skriptinstallationen verwendet wurde.

accepteula/vmaccepteula (erforderlich)

Akzeptiert die ESXi-Lizenzvereinbarung. Dieser Befehl funktioniert wie unter ESXi 4.1.

clearpart (optional)

Im Vergleich zu kickstart verhält sich der ESXi-Befehl clearpart anders. Bearbeiten Sie den Befehl clearpart in Ihren vorhandenen Skripts mit Bedacht.

Löscht alle vorhandenen Partitionen auf der Festplatte. Setzt voraus, dass der Befehl install angegeben wird.

--drives=

Entfernt Partitionen auf den angegebenen Laufwerken.

--alldrives

Ignoriert die Bedingung--drives= und erlaubt das Löschen von Partitionen auf allen Laufwerken.

--ignoredrives=

Entfernt Partitionen auf allen außer den angegebenen Laufwerken. Erforderlich, es sei denn, das Flag --drives= oder --alldrives wurde angegeben.

--overwritevmfs

Erlaubt das Überschreiben von VMFS-Partitionen auf den angegebenen Laufwerken. Standardmäßig ist das Überschreiben von VMFS-Partitionen nicht erlaubt.

--firstdisk=

disk-type1

[disk-type2,...]

Partitioniert die erste erkannte geeignete Festplatte. Standardmäßig werden die geeigneten Festplatten in der folgenden Reihenfolge geordnet:

  1. Lokal angehängter Speicher (local)

  2. Netzwerkspeicher (remote)

  3. USB-Festplatten (usb)

Sie können die Reihenfolge der Festplatten mit einer durch Kommas getrennten Liste ändern, die an das Argument angehängt wird. Wenn Sie eine Filterliste angeben, werden die Standardeinstellungen überschrieben. Sie können Filter kombinieren, um eine bestimmte Festplatte anzugeben, einschließlich esx für die erste Festplatte, auf der ESX installiert ist, sowie Modell- und Anbieterinformationen oder des Namens des VMkernel-Gerätetreibers. Wenn Sie beispielsweise eine Festplatte mit dem Modellnamen ST3120814A und alle Festplatten bevorzugen, die den mptsas-Treiber anstatt einer lokalen Festplatte verwenden, geben Sie als Argument --firstdisk=ST3120814A,mptsas,local an.

dryrun (optional)

Analysiert und überprüft das Installationsskript. Führt die Installation nicht aus.

Installieren

Gibt an, dass es sich um eine Neuinstallation handelt. Ersetzt den auslaufenden Befehl autopart, der für ESXi 4.1-Skriptinstallationen verwendet wird. Einer der Befehle install, upgrade oder installorupgrade ist erforderlich, um die Festplatte anzugeben, auf der ESXi installiert oder aktualisiert werden soll.

--disk= oder --drive=

Legt die zu partitionierende Festplatte fest. Im Befehl --disk=Festplattenname kann Festplattenname eine der folgenden Formen haben:

  • Pfad: --disk=/vmfs/devices/disks/mpx.vmhba1:C0:T0:L0

  • MPX-Name: --disk=mpx.vmhba1:C0:T0:L0

  • VML-Name: --disk=vml.000000034211234

  • vmkLUN UID: --disk=vmkLUN_UID

Die Formate der angenommenen Laufwerksnamen finden Sie unter Festplattengerätenamen.

--firstdisk=

disk-type1,

[disk-type2,...]

Partitioniert die erste erkannte geeignete Festplatte. Standardmäßig werden die geeigneten Festplatten in der folgenden Reihenfolge geordnet:

  1. Lokal angehängter Speicher (local)

  2. Netzwerkspeicher (remote)

  3. USB-Festplatten (usb)

Sie können die Reihenfolge der Festplatten mit einer durch Kommas getrennten Liste ändern, die an das Argument angehängt wird. Wenn Sie eine Filterliste angeben, werden die Standardeinstellungen überschrieben. Sie können Filter kombinieren, um eine bestimmte Festplatte anzugeben, einschließlich esx für die erste Festplatte, auf der ESX installiert ist, sowie Modell- und Anbieterinformationen oder des Namens des VMkernel-Gerätetreibers. Wenn Sie beispielsweise eine Festplatte mit dem Modellnamen ST3120814A und alle Festplatten bevorzugen, die den mptsas-Treiber anstatt einer lokalen Festplatte verwenden, geben Sie als Argument --firstdisk=ST3120814A,mptsas,local an.

--ignoressd

Schließt SSD-Laufwerke (Solid-State-Drive, Option --firstdisk) als Auswahl für die Partitionierung aus. Diese Option kann mit dem Befehl install und der Option --firstdisk verwendet werden. Diese Option hat Vorrang vor der Option --firstdisk. Bei der Verwendung der Option --drive oder --disk und der Befehle upgrade und installorupgrade ist sie nicht zulässig. Weitere Informationen zum Verhindern der Formatierung von SSD-Laufwerken während der automatischen Partitionierung finden Sie in der Dokumentation vSphere-Speicher.

--overwritevsan

Sie müssen die Option --overwritevsan verwenden, wenn Sie ESXi auf einer Festplatte installieren (SSD-Laufwerk oder Magnetfestplatte), die zu einer Virtual SAN-Festplattengruppe gehört. Wenn Sie diese Option verwenden und die ausgewählte Festplatte keine Virtual SAN-Partition aufweist, schlägt die Installation fehl. Wenn Sie ESXi auf einer Festplatte installieren, die zu einer Virtual SAN-Festplattengruppe gehört, hängt das Ergebnis von der ausgewählten Festplatte ab:

  • Wenn Sie ein SSD-Laufwerk auswählen, werden das SSD-Laufwerk und alle untergeordneten Festplatten (HDD) in derselben Festplattengruppe gelöscht.

  • Wenn Sie eine Magnetfestplatte (HDD) auswählen und sich in der Festplattengruppe mehr als zwei Festplatten befinden, wird nur die ausgewählte Festplatte gelöscht.

  • Wenn Sie eine Magnetfestplatte (HDD) auswählen und sich in der Festplattengruppe maximal zwei Festplatten befinden, werden das SSD-Laufwerk und die ausgewählte Festplatte gelöscht.

Weitere Informationen zur Verwaltung von Virtual SAN-Festplattengruppen finden Sie in der Dokumentation vSphere-Speicher.

--overwritevmfs

Wird benötigt, um vor der Installation einen vorhandenen VMFS-Datenspeicher auf der Festplatte zu überschreiben.

--preservevmfs

Behält während der Installation einen vorhandenen VMFS-Datenspeicher auf der Festplatte bei.

--novmfsondisk

Verhindert, dass eine VMFS-Partition auf dieser Festplatte erstellt wird. Muss mit --overwritevmfs verwendet werden, wenn eine VMFS-Partition bereits auf der Festplatte vorhanden ist.

installorupgrade

Einer der Befehle install, upgrade oder installorupgrade ist erforderlich, um die Festplatte anzugeben, auf der ESXi installiert oder aktualisiert werden soll.

--disk= oder --drive=

Legt die zu partitionierende Festplatte fest. Im Befehl --disk=Festplattenname kann Festplattenname eine der folgenden Formen haben:

  • Pfad: --disk=/vmfs/devices/disks/mpx.vmhba1:C0:T0:L0

  • MPX-Name: --disk=mpx.vmhba1:C0:T0:L0

  • VML-Name: --disk=vml.000000034211234

  • vmkLUN UID: --disk=vmkLUN_UID

Die Formate der angenommenen Laufwerksnamen finden Sie unter Festplattengerätenamen.

--firstdisk=

disk-type1,

[disk-type2,...]

Partitioniert die erste erkannte geeignete Festplatte. Standardmäßig werden die geeigneten Festplatten in der folgenden Reihenfolge geordnet:

  1. Lokal angehängter Speicher (local)

  2. Netzwerkspeicher (remote)

  3. USB-Festplatten (usb)

Sie können die Reihenfolge der Festplatten mit einer durch Kommas getrennten Liste ändern, die an das Argument angehängt wird. Wenn Sie eine Filterliste angeben, werden die Standardeinstellungen überschrieben. Sie können Filter kombinieren, um eine bestimmte Festplatte anzugeben, einschließlich esx für die erste Festplatte, auf der ESX installiert ist, sowie Modell- und Anbieterinformationen oder des Namens des VMkernel-Gerätetreibers. Wenn Sie beispielsweise eine Festplatte mit dem Modellnamen ST3120814A und alle Festplatten bevorzugen, die den mptsas-Treiber anstatt einer lokalen Festplatte verwenden, geben Sie als Argument --firstdisk=ST3120814A,mptsas,local an.

--overwritevsan

Sie müssen die Option --overwritevsan verwenden, wenn Sie ESXi auf einer Festplatte installieren (SSD-Laufwerk oder Magnetfestplatte), die zu einer Virtual SAN-Festplattengruppe gehört. Wenn Sie diese Option verwenden und die ausgewählte Festplatte keine Virtual SAN-Partition aufweist, schlägt die Installation fehl. Wenn Sie ESXi auf einer Festplatte installieren, die zu einer Virtual SAN-Festplattengruppe gehört, hängt das Ergebnis von der ausgewählten Festplatte ab:

  • Wenn Sie ein SSD-Laufwerk auswählen, werden das SSD-Laufwerk und alle untergeordneten Festplatten (HDD) in derselben Festplattengruppe gelöscht.

  • Wenn Sie eine Magnetfestplatte (HDD) auswählen und sich in der Festplattengruppe mehr als zwei Festplatten befinden, wird nur die ausgewählte Festplatte gelöscht.

  • Wenn Sie eine Magnetfestplatte (HDD) auswählen und sich in der Festplattengruppe maximal zwei Festplatten befinden, werden das SSD-Laufwerk und die ausgewählte Festplatte gelöscht.

Weitere Informationen zur Verwaltung von Virtual SAN-Festplattengruppen finden Sie in der Dokumentation vSphere-Speicher.

--overwritevmfs

Installieren Sie ESXi, wenn eine VMFS-Partition auf der Festplatte zur Verfügung steht, aber keine ESX- oder ESXi-Installation vorhanden ist. Wenn diese Option nicht vorhanden ist, schlägt das Installationsprogramm fehl, wenn eine VMFS-Partition auf der Festplatte zur Verfügung steht, aber keine ESX- oder ESXi-Installation vorhanden ist.

--forcemigrate

Wenn ein Version-4.x-Host Anpassungen aufweist, wie beispielsweise Drittanbieter-VIBs oder -Treiber, die nicht in der ISO-Datei des Installationsprogramms enthalten sind, wird das Installationsprogramm beendet und es wird ein das Problem beschreibender Fehler ausgegeben. Die Option forcemigrate hat Vorrang vor dem Fehler und erzwingt das Durchführen eines Upgrades.

Wenn Sie ein Upgrade eines 5.0.x-Hosts durchführen, werden unterstützte benutzerdefinierte VIBs von dem Host migriert, die nicht in der ISO-Datei des ESXi-Installationsprogramms enthalten sind. Wenn der Host oder die ISO-Datei des Installationsprogramms ein VIB enthalten, das einen Konflikt erzeugt und das Upgrade verhindert, identifiziert eine Fehlermeldung das störende VIB. Sie können das VIB entfernen und das Upgrade erneut versuchen oder den ESXI Image Builder verwenden, um eine benutzerdefinierte Installationsprogramm-ISO-Datei zu erstellen, die den Konflikt behebt. Die Option forcemigrate ist nicht verfügbar.

Siehe Aktualisieren von Hosts mit benutzerdefinierten VIBs von Drittanbietern.

ACHTUNG:

Die Verwendung der Option forcemigrate könnte dazu führen, dass der aktualisierte Host nicht ordnungsgemäß gestartet werden kann, das System instabil wird oder Funktionalitäten verloren gehen.

keyboard (optional)

Legt den Tastaturtyp für das System fest.

keyboardType

Legt die Tastaturzuordnung für den ausgewählten Tastaturtyp fest. keyboardType muss einer der folgenden Typen sein.

  • Belgisch

  • Brasilianisch

  • Kroatisch

  • Tschechoslowakisch

  • Dänisch

  • Standard

  • Estnisch

  • Finnisch

  • Französisch

  • Deutsch

  • Griechisch

  • Isländisch

  • Italienisch

  • Japanisch

  • Lateinamerikanisch

  • Norwegisch

  • Polnisch

  • Portugiesisch

  • Russisch

  • Slowenisch

  • Spanisch

  • Schwedisch

  • Französisch (Schweiz)

  • Deutsch (Schweiz)

  • Türkisch

  • US Dvorak

  • Ukrainisch

  • Großbritannien

serialnum oder vmserialnum (optional)

Auslaufend in ESXi 5.0.x. Unterstützt in ESXi 5.1. Konfiguriert die Lizenzierung. Wenn nicht angegeben, erfolgt die ESXi-Installation im Testmodus.

--esx=<license-key>

Gibt den zu verwendenden vSphere-Lizenzschlüssel an. Das Format besteht aus fünf Gruppen mit je fünf Zeichen (XXXXX-XXXXX-XXXXX-XXXXX-XXXXX).

network (optional)

Geben Sie eine Netzwerkadresse für das System an.

--bootproto=[dhcp|static]

Geben Sie an, ob die Netzwerkeinstellungen von DHCP abgerufen oder manuell festgelegt werden sollen.

--device=

Gibt entweder die MAC-Adresse der Netzwerkkarte oder den Gerätenamen im Format vmnicNN an, wie z. B. vmnic0. Diese Option bezieht sich auf das Uplink-Gerät für den virtuellen Switch.

--ip=

Legt eine IP-Adresse für die zu installierende Maschine im Format xxx.xxx.xxx.xxx fest. Dies ist für die Option --bootproto=static erforderlich und wird ansonsten ignoriert.

--gateway=

Legt das Standard-Gateway als IP-Adresse im Format xxx.xxx.xxx.xxx fest. Wird im Zusammenhang mit der Option --bootproto=static verwendet.

--nameserver=

Legt den primären Namenserver als IP-Adresse fest. Wird im Zusammenhang mit der Option --bootproto=static verwendet. Lassen Sie diese Option weg, falls Sie nicht vorhaben, DNS zu verwenden.

Für die Option --nameserver können zwei IP-Adressen angegeben werden. Beispiel: --nameserver="10.126.87.104[,10.126.87.120]"

--netmask=

Legt die Subnetzmaske des installierten Systems im Format 255.xxx.xxx.xxx fest. Wird im Zusammenhang mit der Option --bootproto=static verwendet.

--hostname=

Legt den Hostnamen für das installierte System fest.

--vlanid= vlanid

Gibt das VLAN des Systems an. Wird entweder mit der Option --bootproto=dhcp oder --bootproto=static verwendet. Legen Sie den Wert auf eine Ganzzahl zwischen 1 und 4096 fest.

--addvmportgroup=(0|1)

Gibt an, ob die VM-Netzwerkportgruppe, die von virtuelle Maschinen verwendet wird, hinzugefügt werden soll. Der Standardwert ist 1.

paranoid (optional)

Sorgt dafür, dass Warnmeldungen zum Abbruch der Installation führen. Wenn Sie diesen Befehl auslassen, werden Warnmeldungen protokolliert.

part oder partition (optional)

Erstellt auf dem System einen zusätzlichen VMFS-Datenspeicher. Es kann nur ein Datenspeicher pro Festplatte erstellt werden. Kann nicht auf derselben Festplatte wie der install-Befehl verwendet werden. Nur eine Partition kann pro Festplatte angegeben werden und es kann nur eine VMFS-Partition sein

Datenspeichername

Gibt an, wo die Partition gemountet werden soll

--ondisk= oder --ondrive=

Gibt die Festplatte oder das Laufwerk an, wo die Partition erstellt werden soll.

--firstdisk=

disk-type1,

[disk-type2,...]

Partitioniert die erste erkannte geeignete Festplatte. Standardmäßig werden die geeigneten Festplatten in der folgenden Reihenfolge geordnet:

  1. Lokal angehängter Speicher (local)

  2. Netzwerkspeicher (remote)

  3. USB-Festplatten (usb)

Sie können die Reihenfolge der Festplatten mit einer durch Kommas getrennten Liste ändern, die an das Argument angehängt wird. Wenn Sie eine Filterliste angeben, werden die Standardeinstellungen überschrieben. Sie können Filter kombinieren, um eine bestimmte Festplatte anzugeben, einschließlich esx für die erste Festplatte, auf der ESX installiert ist, sowie Modell- und Anbieterinformationen oder des Namens des VMkernel-Gerätetreibers. Wenn Sie beispielsweise eine Festplatte mit dem Modellnamen ST3120814A und alle Festplatten bevorzugen, die den mptsas-Treiber anstatt einer lokalen Festplatte verwenden, geben Sie als Argument --firstdisk=ST3120814A,mptsas,local an.

reboot (optional)

Startet die Maschine nach Abschluss der Skriptinstallation neu.

<--noeject>

Nach der Installation wird die CD nicht ausgeworfen.

rootpw (erforderlich)

Legt das Root-Kennwort für das System fest.

--iscrypted

Legt fest, dass das Kennwort verschlüsselt ist.

Kennwort

Legt das Kennwort fest.

Aktualisieren

Einer der Befehle install, upgrade oder installorupgrade ist erforderlich, um die Festplatte anzugeben, auf der ESXi installiert oder aktualisiert werden soll.

--disk= oder --drive=

Legt die zu partitionierende Festplatte fest. Im Befehl --disk=Festplattenname kann Festplattenname eine der folgenden Formen haben:

  • Pfad: --disk=/vmfs/devices/disks/mpx.vmhba1:C0:T0:L0

  • MPX-Name: --disk=mpx.vmhba1:C0:T0:L0

  • VML-Name: --disk=vml.000000034211234

  • vmkLUN UID:--disk=vmkLUN_UID

Die Formate der angenommenen Laufwerksnamen finden Sie unter Festplattengerätenamen.

--firstdisk=

disk-type1,

[disk-type2,...]

Partitioniert die erste erkannte geeignete Festplatte. Standardmäßig werden die geeigneten Festplatten in der folgenden Reihenfolge geordnet:

  1. Lokal angehängter Speicher (local)

  2. Netzwerkspeicher (remote)

  3. USB-Festplatten (usb)

Sie können die Reihenfolge der Festplatten mit einer durch Kommas getrennten Liste ändern, die an das Argument angehängt wird. Wenn Sie eine Filterliste angeben, werden die Standardeinstellungen überschrieben. Sie können Filter kombinieren, um eine bestimmte Festplatte anzugeben, einschließlich esx für die erste Festplatte, auf der ESX installiert ist, sowie Modell- und Anbieterinformationen oder des Namens des VMkernel-Gerätetreibers. Wenn Sie beispielsweise eine Festplatte mit dem Modellnamen ST3120814A und alle Festplatten bevorzugen, die den mptsas-Treiber anstatt einer lokalen Festplatte verwenden, geben Sie als Argument --firstdisk=ST3120814A,mptsas,local an.

--deletecosvmdk

Wenn das System von ESX aktualisiert wird, entfernen Sie das Verzeichnis, das die alte VMDK-Datei cos.vmdk der Servicekonsole enthält, um nicht genutzten Speicherplatz im VMFS-Datenspeicher zurückzugewinnen.

--forcemigrate

Wenn ein ESX/ESXi 4.x-Host Anpassungen aufweist, wie beispielsweise Drittanbieter-VIBs oder -Treiber, die nicht in der ISO-Datei des Installationsprogramms enthalten sind, wird das Installationsprogramm beendet, und es wird ein das Problem beschreibender Fehler ausgegeben. Die Option forcemigrate hat Vorrang vor dem Fehler und erzwingt das Durchführen eines Upgrades. Wenn Sie ein Upgrade eines 5.0.x-Hosts durchführen, werden unterstützte benutzerdefinierte VIBs migriert, die nicht in der ISO-Datei des ESXi-Installationsprogramms enthalten sind. Es ist nicht erforderlich, die Option forcemigrate zu verwenden.

Siehe Aktualisieren von Hosts mit benutzerdefinierten VIBs von Drittanbietern.

ACHTUNG:

Die Verwendung der Option forcemigrate könnte dazu führen, dass der aktualisierte Host nicht ordnungsgemäß gestartet werden kann, das System instabil wird oder Funktionalitäten verloren gehen.

%include oder include (optional)

Gibt ein anderes zu analysierendes Installationsskript an. Dieser Befehl wird ähnlich wie ein mehrzeiliger Befehl behandelt, er akzeptiert jedoch nur ein Argument.

Dateiname

Beispiel: %include part.cfg

%pre (optional)

Gibt ein Skript an, das vor der Evaluierung der Kickstart-Konfiguration ausgeführt werden soll. Sie können es z. B. verwenden, um Dateien zur Aufnahme in die Kickstart-Datei zu generieren.

--interpreter

=[python|busybox]

Legt den zu verwendenden Interpreter fest. Die Standardeinstellung ist „busybox“.

%post (optional)

Führt das angegebene Skript nach Abschluss der Paketinstallation aus. Wenn Sie mehrere %post-Abschnitte festlegen, werden sie in der Reihenfolge ausgeführt, in der sie im Installationsskript angegeben sind.

--interpreter

=[python|busybox]

Legt den zu verwendenden Interpreter fest. Die Standardeinstellung ist „busybox“.

--timeout=secs

Legt eine Zeitüberschreitung für das Ausführen des Skripts fest. Falls die Ausführung des Skripts nicht abgeschlossen ist, wenn die Zeitüberschreitung eintritt, wird es automatisch beendet.

--ignorefailure

=[true|false]

Bei Angabe von „true“ wird die Installation auch dann als erfolgreich angesehen, wenn das %post-Skript fehlerhaft beendet wurde.

%firstboot

Erstellt ein init-Skript, das nur während des ersten Startvorgangs ausgeführt wird. Das Skript hat keinen Einfluss auf spätere Startvorgänge. Wenn Sie mehrere %firstboot-Abschnitte festlegen, werden sie in der Reihenfolge ausgeführt, in der sie in der Kickstart-Datei angegeben sind.

Anmerkung:

Sie können die Semantik des %firstboot-Skripts erst dann prüfen, wenn das System zum ersten Mal gestartet wird. Ein %firstboot-Skript enthält möglicherweise potenziell katastrophale Fehler, die erst nach Abschluss der Installation ersichtlich sind.

--interpreter

=[python|busybox]

Legt den zu verwendenden Interpreter fest. Die Standardeinstellung ist „busybox“.

Anmerkung:

Sie können die Semantik des %firstboot-Skripts erst dann prüfen, wenn das System zum ersten Mal gestartet wird. Wenn das Skript Fehler enthält, sind diese erst nach Abschluss der Installation ersichtlich.