Der EVC-Modus einer virtuellen Maschine definiert die CPU-Funktionen, auf die die virtuelle Maschine zugreifen kann. Der EVC-Modus der virtuellen Maschine wird ermittelt, wenn sie in einem EVC-fähigen Cluster eingeschaltet wird.

Warum und wann dieser Vorgang ausgeführt wird

Eine virtuelle Maschine ruft den EVC-Modus des Clusters ab, in dem sie läuft, wenn sie eingeschaltet wird. Wird der EVC-Modus des Clusters im Nachhinein erhöht, ändert die virtuelle Maschine ihren EVC-Modus nicht, bis sie aus- und wieder eingeschaltet wird. Das hat zur Folge, dass die virtuelle Maschine die CPU-Funktionen, die durch den neuen EVC-Modus des Clusters offengelegt werden, erst nach einem Neustart verwenden kann.

Angenommen, Sie verfügen über einen Cluster, der Hosts mit Intel Xeon 45nm Core 2-Prozessoren enthält und der in den EVC-Modus „Intel Merom Generation (Xeon Core 2)“ versetzt wurde. Eine der eingeschalteten virtuellen Maschinen in diesem Cluster wird im EVC-Modus „Intel Merom Generation (Xeon Core 2)“ ausgeführt. Wird der EVC-Modus des Clusters auf „Intel Penryn Generation (Xeon 45nm Core 2)“ angehoben, verbleibt die virtuelle Maschine in dem niedrigeren EVC-Modus „Intel Merom Generation (Xeon Core 2)“. Um eine der durch den höheren EVC-Modus des Clusters offengelegten Funktionen (z. B. SSE4.1) verwenden zu können, müssen Sie die virtuelle Maschine aus- und wieder einschalten.

Prozedur

  1. Wählen Sie den Cluster oder Host in der Bestandsliste aus.
  2. Klicken Sie auf der Registerkarte Verwandte Objekte und klicken Sie dann auf Virtuelle Maschinen.
  3. Wird die Spalte „EVC-Modus“ nicht angezeigt, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf einen Spaltentitel und wählen Sie erst Spalten anzeigen/ausblenden und dann EVC-Modus aus.

    Die EVC-Modi aller ausgeführten oder angehaltenen virtuellen Maschinen werden in der Spalte EVC-Modus angezeigt. Ausgeschaltete virtuelle Maschinen sowie virtuelle Maschinen, die sich nicht in einem EVC-Cluster befinden, zeigen als EVC-Modus „Nicht verfügbar“ an.