Versionshinweise zu vSphere Data Protection (VDP) und VDP Advanced 5.8

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Versionshinweise zu vSphere Data Protection (VDP) und VDP Advanced 5.8 | 26. August 2014

Diese Versionshinweise decken die folgenden Themen ab:

Vorteile und Funktionen

Informationen über die Vorteile und Funktionen dieses Produkts finden Sie unter folgenden Links:

Unterstützte Umgebungen

Informationen zu den unterstützten Umgebungen finden Sie in der VMware-Interoperabilitätsmatrix.

Bekannte Probleme in vSphere Data Protection 5.8

Die folgenden bekannten Probleme wurden durch intensives Testen entdeckt. Die Probleme beziehen sich auf vSphere Data Protection (VDP) 5.8.

Probleme bei VMware

  • Der Snapshot konnte auch dann nicht entfernt werden, wenn die Aufgabe "Snapshot erstellen" einen gültigen Snapshot zurückgegeben hatte.

    Datensicherungen können gelegentlich mit dem Fehler "Entfernen des Snapshots fehlgeschlagen" fehlschlagen. Dies wird durch einen Fehler bei VMware verursacht, bei dem das Entfernen des Snapshots vom vCenter Server selbst dann verweigert wird, wenn die Snapshot-Erstellung erfolgreich war.

    Problemumgehung: Entfernen Sie den Snapshot von der virtuellen Maschine manuell über den Snapshot-Manager und führen Sie die Sicherungsaufgabe erneut aus.

  • Unterstützung für NAT / Firewall / IDS / TSNR mit Router zwischen der VDP-Appliance und vCenter

    Beim Konfigurieren des Netzwerks für die VDP-Appliance und das vCenter wird das Modifizieren von Netzwerkadressdaten mit NAT oder anderen Konfigurationsmethoden (zum Beispiel Firewall, IDS oder TSNR) nicht unterstützt. Wenn solche Tools als Teil des virtuellen Netzwerks bereitgestellt werden, arbeiten einige VDP-Funktionen eventuell nicht wie vorgesehen.

  • Benutzer können das Programm nicht sicher ausführen, wenn kein standardmäßiger vCenter Server-Port verwendet wird.

    Dieses Problem ist ein Nebeneffekt der erhöhten VDDK-Sicherheit zum Schutz vor OpenSSL-Man-in-the-Middle-Angriffen. Wenn das vCenter nicht den standardmäßigen Webservice-Port (443) verwendet und VDP in einer solchen Umgebung konfiguriert wird, dürfen Sie nicht das im Administratorhandbuch für vSphere Data Protection unter "Konfigurieren der Proxy-Zertifikat-Authentifizierung" beschriebene Verfahren verwenden, weil das Ergebnis nachteilig sein könnte.

    Problemumgehung: Verwenden Sie den standardmäßigen Webservice-Port (443) beim Konfigurieren der Proxy-Authentifizierung.

  • Bei Verwendung des sicheren Modus können Benutzer vorherige fehlgeschlagene Sicherungen, in denen sich noch Artefakte befinden, nicht bereinigen.

    Fehler 1293852 und 1294581 stehen mit der Aktivierung des sicheren Modus in Zusammenhang. Derzeit wird Benutzern, die ihre Installation in der VDP-Appliance-Benutzeroberfläche sichern möchten, empfohlen, bei der Ausführung die standardmäßig deaktivierte SSL-Hostprüfung zu aktivieren. Zuvor war diese Option nicht vorhanden.

  • Bei Version 5.8 war die Root-Anmeldung deaktiviert, da es sich nicht um eine empfohlene Vorgehensweise handelt.

    Es ist eine Option zum Aktivieren der ssh-Root-Anmeldung erforderlich. Darüber hinaus wird die Zeitüberschreitung der Shell auf 15 Minuten festgelegt, wenn keine Aktivität darin stattfindet. Es ist eine Option zum Deaktivieren der Shell-Zeitüberschreitung erforderlich. Diese Verbesserungen machen die Erfahrung mit dem Kunden-Support während der Fehlerbehebung und bei der Verwendung der Shell angenehmer.

    Problemumgehung: Melden Sie sich mit dem Administratorkonto an. Verwenden Sie dann den sudo-Befehl, um Root-Funktionen auszuführen.

    Falls keine Aktivität in der Shell stattfindet, ist die Bash-Shell (im Verzeichnis /etc/profile) auf eine Zeitüberschreitung von 15 Minuten festgelegt. Sie können den Zeitüberschreitungswert für die Konsole mithilfe des Hardening-Skripts hinzufügen. Beispiel:

    TMOUT = 900

    export TMOUT

  • Die Berechtigung "vApp > Importieren", die während der vCenter-Registrierung validiert wird, fehlt im Administratorhandbuch für vSphere Data Protection.

    Die Berechtigung "vApp > Importieren" ist im Administratorhandbuch für vSphere Data Protection nicht dokumentiert. Die Berechtigung "vApp > Importieren" wird bei der ersten Bereitstellung benötigt, wenn der vCenter Server auf der Konfigurations-Benutzeroberfläche von VDP hinzugefügt oder geändert wird. Die fehlende Berechtigung zeigt sich wie folgt:

    • Die Appliance kann keinen externen Proxy hinzufügen und die folgenden Fehler werden angezeigt: "CIM-Service konnte nicht auf VM-Image-Proxy gefunden werden" und "Es konnte kein neuer VM-Image-Proxy installiert werden."
    • In der vCenter-Bestandsliste wird keine neue virtuelle Proxy-Maschine erstellt.
    • Die Appliance kann keine OVF-Datei vom VMware-Webclient bereitstellen, solange die Anmeldung als Benutzer, der zum Registrieren des vCenter mit der VDP-Appliance verwendet wurde, aktiv ist.

    Problemumgehung:

    Bearbeiten Sie die Rolle, die zur Verwendung mit der VDP-Appliance angepasst wurde, und fügen Sie die Berechtigung "vApp > Importieren" mithilfe der Informationen im folgenden VMware-Link hinzu:

    http://pubs.vmware.com/vsphere-55/index.jsp?topic=%2Fcom.vmware.vsphere.hostclient.doc%2FGUID-6465FB18-7A57-40DB-B160-636DC2324A04.html&resultof=%22%72%6f%6c%65%22%20

    Beim Bearbeiten einer Rolle können Sie die für diese Rolle ausgewählten Berechtigungen ändern. Anschließend werden diese Berechtigungen auf alle Benutzer oder Gruppen angewendet, die der bearbeiteten Rolle zugeordnet sind.

Dokumentationsprobleme

  • Die folgenden brandaktuellen Aktualisierungen wurden im Administratorhandbuch für vSphere Data Protection 5.8 vorgenommen. Beachten Sie bitte die folgenden Textkorrekturen:
    • Die folgende Einschränkung ist auf Seite 20 des Administratorhandbuchs für vSphere Data Protection dokumentiert:

      Die Sicherung von VMs, die größer als 2 TB sind, wird auf Windows-Betriebssystemen nicht unterstützt. Diese Einschränkung gilt nicht für Linux-Betriebssysteme.

      Diese Einschränkung existiert nicht mehr.

    • (Optional) Das Verfahren zum Konfigurieren der Proxy-Zertifikatsauthentifizierung auf Seite 67:

      Entfernen Sie Schritt 10, der wie folgt lautet:

      10. Fügen Sie das folgende Plug-In-Flag hinzu, mit dem der Fingerabdruck des SSL-Zertifikats übergeben wird:

      --ssl_server_cert_thumbprint=<SSL certificate thumbprint>

      Beispiel:

      --ssl_server_cert_thumbprint="41:36:60:F4:4D:ED:AF:B3:00:12:44:62:64:9E:0E:4E:70:18:14:75"

      Grund: Das neue Flag für den vCenter-Zertifikatfingerabdruck ist nur für den Befehl avvcbimageAll.cmd erforderlich. Es wird nicht mehr für den Befehl avvmwfileAll.cmd benötigt.

    • Die folgenden Versionen von Avamar wurden der Tabelle 15.4, Replizierungsquellenmatrix, auf Seite 130 des Administratorhandbuchs für vSphere Data Protection hinzugefügt:

      Mit diesem Produkt erstellte Sicherungen... können in diese Ziele repliziert werden ...
      Avamar SP2 (6.1.2.47) Avamar 7.0.0.427 Avamar SP1 7.0.1.56
      VDP 5.1.x I I I
      VDP 5.5.1.x Y Y Y
      VDP 5.5.5.x Y J (nicht empfohlen) Y
      VDP Advanced 5.5.5.x Y J (nicht empfohlen) Y
      VDP Advanced 5.5.5.x + DD Y J (nicht empfohlen) J (nicht empfohlen)
      VDP 5.5.6.x Y J (nicht empfohlen) Y
      VDP Advanced 5.5.6.x Y J (nicht empfohlen) J (nicht empfohlen)
      VDP Advanced 5.5.6.x + DD J (nicht empfohlen) J (nicht empfohlen) J (nicht empfohlen)
      VDP 5.8.x Y Y Y
      VDP Advanced 5.8.x Y Y Y
      VDP Advanced 5.8.x + DD J (nicht empfohlen) J (nicht empfohlen) Y
      RTI 5.8.x Y Y Y
      RTI 5.8.x + DD J (nicht empfohlen) J (nicht empfohlen) J (nicht empfohlen)

Interoperabilitätsprobleme

  • In einer VSAN-Umgebung ist der Vorgang zur Wiederherstellung auf Imageebene am ursprünglichen Speicherort zulässig, aber der Vorgang zur Wiederherstellung auf Festplattenebene am ursprünglichen Speicherort wird abgeblendet dargestellt, nachdem die gesamte virtuelle Maschine zu einem anderen Datenspeicher migriert wurde.

    Problemumgehung: Stellen Sie entweder die gesamte VM mit einer Sicherung auf Imageebene wieder her oder stellen Sie die Sicherung auf Festplattenebene als neue Festplatte auf der ursprünglichen VM wieder her.

  • Import von VDP-Festplatten im VSAN-Datenspeicher ist fehlgeschlagen.

    In einer VSAN-Umgebung erstellt VMware zwei Ordner im vsanDatastore für jede VM. Einer ist nach dem Namen der virtuellen Maschine und der andere nach der UUID der virtuellen Maschine benannt. Alle VM-Dateien werden im UUID-Ordner gespeichert. Im Ordner mit dem Namen der VM zeigen symbolische Links auf die Dateien im UUID-Ordner. Wenn ein Benutzer versucht, über die symbolischen Links im Ordner mit dem Namen der VM VDP-Festplatten von einer alten Appliance zu importieren, tritt ein Fehler auf.

    Problemumgehung: Verwenden Sie Storage vMotion, um die Festplatten aus dem vSAN-Datenspeicher in einem gewöhnlichen Datenspeicher zu speichern.

Installationsproblem

  • Wenn der Benutzer während der VDP-Installation auf dem vCenter Server-Registrierungsbildschirm auf Zurück klickt, ohne Werte einzugeben, wird das System nicht beim vCenter Server registriert, und die Installation schlägt fehl.

    Problemumgehung: Installieren Sie VDP anhand der Anleitungen aus dem Kapitel „Installation und Konfiguration von vSphere Data Protection“ im Administratorhandbuch für vSphere Data Protection neu.

Probleme mit einzelnen VMDKs

  • Inkorrektes Verhalten der VDP Advanced-Appliance, wenn mehrere Festplatten zu denselben SCSI-Slots hinzugefügt werden.

    Die VDP Advanced-Appliance beginnt einen Wiederherstellungsvorgang mit denselben SCSI-IDs auf derselben bestehenden VM, die zwei unterschiedlichen Wiederherstellungspunkten zugewiesen wurde. Zusätzlich gibt die Seite "Übersicht" fälschlicherweise an, dass zwei neue virtuelle Festplatten hinzugefügt werden. Der Wiederherstellungsvorgang wird erfolgreich abgeschlossen, ohne dass der Benutzer informiert wird, dass nur die erste einzelne Festplatte hinzugefügt wurde und die zweite Festplatte einfach die erste Festplatte ersetzt hat.

  • Beim Wiederherstellen einzelner VMDKs auf mehreren virtuellen Maschinen werden die VMDKs nur für eine der virtuellen Maschinen wiederhergestellt

    Beim Wiederherstellen einzelner VMDKs auf mehreren VMs wird der Vorgang nur für eine VM durchgeführt. Die Wiederherstellung für die anderen VMs wird nicht initiiert. Dieses Problem tritt nicht auf, wenn die VMDK am ursprünglichen Speicherort wiederhergestellt wird.

    Problemumgehung: Versuchen Sie nicht, einzelne VMDKs auf mehreren virtuellen Maschinen wiederherzustellen. Stellen Sie jeweils eine VMDK auf einer einzelnen virtuellen Maschine wieder her.

Allgemeine VDP-Appliance-Probleme

  • Wenn ein Thin-bereitgestellter VDP die Datenspeicherkapazität erreicht, treten selbst nach dem Freigeben von Datenspeicher und Erstellen von mehr Speicherplatz Integritätsprüffehler für den VDP auf.
  • Die Verbindung der VDP-Appliance wird unterbrochen und in vielen Fällen tritt ein unerwarteter Fehler auf.

    Benutzer können gelegentlich die folgende Fehlermeldung erhalten: "Ein unerwarteter Verbindungsfehler ist aufgetreten und die Ursache konnte nicht bestimmt werden. Prüfen Sie zur Fehlerbehebung Ihren VDP-Konfigurationsbildschirm, oder wenden Sie sich an einen Administrator." Dies ist eine allgemeine Fehlermeldung und kann für irgendeinen unerwarteten Fehler angezeigt werden.

    HINWEIS: Die Meldung kann allerdings häufiger bei vCenter-Versionen der Reihe 5.5 (einschließlich Version 5.5u1b) auftreten.

    Wenn dieser Fehler auftritt und mit dem bekannten Problem zusammenhängt, sollte der Benutzer die Fehlermeldung schließen und den Schritt erneut versuchen. Wenn der Fehler weiterhin auftritt, wenden Sie sich an den technischen Support.

  • Während der Erstkonfiguration werden keine vCenter-Ereignisse erzeugt, wenn der Benutzer den VDP-Hostnamen oder die IP-Adresse ändert.

    Problemumgehung: Überwachen Sie die Neukonfigurationsereignisse auf der Konsole der VDP-Appliance.

  • Anmeldung bei vdp-configure nach dem ersten Neustart nicht möglich.

    Es sind periodische Instanzen vorhanden, sodass sich der Benutzer nach dem Bereitstellungs-/Neustartzyklus nicht bei vdp-configure anmelden kann. Im vdr-configure-Protokoll wird keine Fehlermeldung angezeigt. Das Problem wird durch Löschen des Browser-Caches oder Anmeldung mit anderen Browsern nicht behoben.

    Problemumgehung: Melden Sie sich über eine Konsolenverbindung bei der virtuellen VDP-Appliance an und verwenden Sie die folgenden Befehle, um die vdp-configure-Dienste manuell zu starten und zu stoppen:

    emwebapp.sh --restart

  • Die VDP-Appliance stürzt ab und wird ausgeschaltet, wenn eine Thin-bereitgestellte virtuelle Maschine auf einem Datenspeicher mit unzureichendem Speicherplatz wiederhergestellt wird.

    Die Appliance stürzt ab, da die der Appliance bei laufendem Betrieb hinzugefügte Festplatte nicht über genügend Speicherplatz verfügt. Daher kann das Problem nicht behoben werden, indem die Appliance auf einem anderen Datenspeicher platziert wird.

    Es wird empfohlen, vor der Durchführung einer ABV- oder Wiederherstellungsaufgabe zu prüfen, ob genügend freier Speicherplatz auf dem Datenspeicher zur Verfügung steht.

  • Importieren der Festplatte: Der Erstkonfigurationsassistent weist standardmäßig stets 4 vCPUs und 4 GB RAM zu.

    Unabhängig von der importierten Kapazität, die für VDP Advanced 2 TB, 4 TB, 6 TB oder 8 TB betragen kann, weist der Assistent standardmäßig stets nur 4 vCPUs und 4 GB RAM zu. Der Importvorgang wird erfolgreich abgeschlossen, und die VDP Advanced-Appliance wird ausgeführt, was später Probleme in Form einer unzureichenden Ausstattung mit Arbeitsspeicher verursachen kann. Der Erstkonfigurationsassistent sollte die Mindestarbeitsspeichergröße basierend auf der importierten Kapazität als Standard festlegen, was beispielsweise bei einer Neuinstallation von VDP Advanced der Fall ist.

    Passen Sie die Größe des zugewiesenen Arbeitsspeichers basierend auf den unten angegebenen Informationen an. Die Mindestarbeitsspeichergröße pro VM richtet sich nach der Kapazität.

    • 2 TB Kapazität – 6 GB Arbeitsspeicher
    • 4 TB Kapazität – 8 GB Arbeitsspeicher
    • 6 TB Kapazität – 10 GB Arbeitsspeicher
    • 8 TB Kapazität – 12 GB Arbeitsspeicher
  • Die Vorgänge "Sicherungen", "Am ursprünglichen Speicherort wiederherstellen" und "An neuem Speicherort wiederherstellen" funktionieren auf Datenspeichern mit chinesischen Namen wie erwartet. Wenn sich jedoch eine Ziel-VM als neue Festplatte auf diesem Datenspeicher befindet, schlägt der Vorgang "An neuem Speicherort wiederherstellen" auf Datenspeichern mit chinesischen Namen fehl.

    Dies ist ein bekanntes Image-Proxy-Problem und wird in einer künftigen Version behoben.

  • Die Änderung eines Kennworts auf einem konfigurierten vCenter Server ist auf der VDP-Appliance nicht zulässig, auch wenn das vCenter Server-Kennwort abgelaufen ist.

    Die VDP-Configure-Anwendung lässt die Änderung eines Kennworts für das konfigurierte vCenter nicht zu, wenn sich Sicherungen auf dem Server im ausgeführten Zustand befinden. Wenn das Benutzerkennwort auf dem konfigurierten vCenter bereits abgelaufen ist, werden keine Aufgaben auf der Aufgabenkonsole gepostet; folglich können die Aufgaben nicht abgebrochen werden.

    Problemumgehung: Führen Sie die folgenden Schritte aus:

    1. Warten Sie, bis alle Sicherungen und Aufgaben in der VDP-Appliance abgeschlossen sind, und ändern Sie dann das Kennwort.
    2. Starten Sie die VDP-Appliance im Wartungsfenster neu, melden Sie sich an der VDP-Configure-Benutzerschnittstelle an und ändern Sie dann das vCenter-Kennwort über die VDP-Configure-Benutzerschnittstelle.
  • Das PAT-Ergebnis (Performance Assessment Test) ändert sich in "Niemals ausgeführt", wenn der Datenspeichername geändert wird.

    In diesem Szenario öffnet der Benutzer die VDP-Configure-Benutzerschnittstelle, klickt auf die Registerkarte Speicher, wählt einen Datenspeicher und aktiviert das Kontrollkästchen Leistungsanalyse für Speicherkonfiguration ausführen. Der Leistungsanalysetest wird erfolgreich abgeschlossen, und die Ergebnisse der Leistungsanalyse werden korrekt angezeigt. Wenn der Benutzer den Namen des Datenspeichers ändert, wird in den Leistungsanalyseergebnissen jedoch fälschlicherweise angegeben, dass der Status "Niemals ausgeführt" lautet.

  • Die Verbindung der VDP-Appliance wird beim Auswählen irgendeiner Option im vSphere Web Client automatisch unterbrochen.

    Wenn der Benutzer im vSphere Web Client auf die Option "Ereignis" oder "Aufgabe" klickt und dann versucht, zum VDP-Appliance-Bildschirm zurückzukehren, wird die Verbindung unterbrochen. Der Benutzer muss die Verbindung mit der VDP-Appliance manuell wieder herstellen.

  • Berichte: Beim Aktualisieren werden die Filteroptionen nicht gelöscht.

    Der Benutzer sollte zum Aktualisieren der Daten jederzeit auf die Schaltfläche "Aktualisieren" klicken können. Beim Klicken auf die Schaltfläche "Aktualisieren" wird die Tabelle mit neuen Zeilen aktualisiert, aber die Filteroptionen werden nicht gelöscht.

    Dieser Fehler tritt nur auf der Registerkarte Berichte auf.

    Problemumgehung: Löschen Sie die Filteroptionen manuell.

  • Aufgaben für die VDP Advanced-Appliance, deren Zeitlimit überschritten wurde, sollten im Bereich "Kürzlich bearbeitete Aufgaben" oder in den Fehlerprotokollen aufgelistet werden.

    Dies ist ein allgemeiner Programmfehler, der alle Zeitüberschreitungsszenarien für verschiedene Arten von Aufgaben abdeckt, einschließlich Replizierung, Sicherung, Verifizierung, Wiederherstellung und Replizierungswiederherstellung, die die VDP Advanced-Appliance durchführt. Die Zeitüberschreitung von Aufgaben kann darauf zurückzuführen sein, dass kein Proxy oder Agent zum Durchführen der vorgegebenen Aufgaben verfügbar ist. Es wird erwartet, dass die Zeitüberschreitung verschiedener Aufgaben, Fehlerprotokolle oder die Fehlerursache im Ansichtsbereich "Kürzlich bearbeitete Aufgaben" oder im Ereignisprotokoll aufgelistet sind. Dies ist aber nicht der Fall.

    Dies sind bekannte Probleme, die in einer künftigen Version behoben werden.

  • Berichte: Die Neuausführung eines fehlgeschlagenen Auftrags erfolgt für alle Clients in der Sicherungsaufgabe.

    Wenn Neu ausführen mit der Aktion Berichte > Aktionen-Neu ausführen ausgelöst wird und die Sicherungsaufgabe nur einen Clientfehler enthält, führt das System die Sicherung aller Clients in der Sicherungsaufgabe aus. Die Sicherung sollte nur für fehlgeschlagene Clients neu ausgeführt werden.

    Problemumgehung: Wählen Sie zum Neuausführen der Sicherung nur für fehlgeschlagene Clients Nur veraltete Quelle sichern unter Jetzt sichern aus, um die Sicherung für alle fehlgeschlagenen Clients auf der Registerkarte Sicherung auszuführen.

  • Verzögerung bei der Verfügbarkeit der VDP-Appliance im Webclient nach einem Upgrade von 2013 R2 U1.

    Auf der Startseite von vCenter Web Client (im Dropdown-Menü des Plug-Ins) ist die VDP-Appliance erst mit einer Verzögerung von mehr als einer Stunde verfügbar. (Die Appliance wird nach einigen Sekunden für das vCenter bereitgestellt; allerdings wird sie nicht gleichzeitig im Web Client angezeigt).

    Dieses Problem hängt mit der Aktualisierung des VMware vSphere-Plug-Ins und nicht mit dem Upgrade der VDP-Appliance zusammen.

Sicherungsprobleme

  • Falls eine große Sicherungsaufgabe (ungefähr 100 VMs) erstellt wird, kann es bis zu zehn Minuten dauern, bis die Sicherungsaufgabe erstellt wird.
  • Keine korrekte Fehlerbehandlung beim Ausführen einer geplanten Sicherungsaufgabe für eine VMDK, die auf einen anderen Datenspeicher migriert wurde.

    Eine geplante Sicherungsaufgabe für eine VMDK wird fehlerfrei abgeschlossen, aber wenn der Datenspeicherort in einen anderen Datenspeicher geändert wird, tritt ein Fehler auf.

  • Das Laden von Clients dauert sehr lang, wenn eine Sicherungsaufgabe bearbeitet oder geklont wird.

    Der Bearbeitungs- oder Klonvorgang eines Sicherungsauftrags für einen SharePoint-Server (aktualisiertes Plug-In) benötigt zum Laden von Clients 5 bis 10 Minuten. Zusätzlich tritt eine gewisse Verzögerung beim Laden von Clients für Microsoft Exchange- und SQL-Server ein, die vor einem Upgrade erstellt wurden.

    Dies ist ein bekanntes Problem, das in einer künftigen Version behoben wird.

  • VM-Sicherung ist fehlgeschlagen mit dem unbestimmten Fehler 10007: VM-Metadaten konnten nicht heruntergeladen werden.

    So ermitteln Sie die Ursache des unbestimmten Fehlers:

    1. Gehen Sie zur Registerkarte Berichte der VDP-Appliance.
    2. Klicken Sie auf den Link Protokoll anzeigen zum Anzeigen der Details für die fehlgeschlagene Sicherungsaufgabe.

    HINWEIS: Zum Prüfen der Fehler bei der virtuellen Maschine oder der Fehler bei den Metadaten der virtuellen Maschine können Sie den VM-Datenspeicher durchsuchen. Die Sicherungsaufgabe ist möglicherweise fehlgeschlagen, weil die Appliance eine VMX-Datei im falschen VM-Ordner gesucht hat.

    Problemumgehung:

    1. Konsolidieren Sie die VM-Dateien in einem einzelnen VM-Ordner

    2.   oder
    3. Speichern Sie die VM-Dateien in einem anderen VM-Ordner in verschiedenen Datenspeichern und migrieren Sie sie dann in unterschiedliche Datenspeicher (wenn die virtuellen Maschinen im selben Datenspeicher sind).
    4. Führen Sie die Sicherungsaufgabe neu aus.

Wiederherstellungsprobleme

  • Wenn eine virtuelle Maschine während eines VDP-Wiederherstellungsvorgangs gelöscht wird, wird die virtuelle Maschine nicht ordnungsgemäß aus der VDP-Bestandsliste entfernt. Dies verursacht einen Fehler, wenn die Sicherungsaufträge, die die gelöschte virtuelle Maschine als Quelle enthalten haben, bearbeitet werden. Wenn zusätzlich eine virtuelle Maschine mit demselben Namen erstellt wird, schlagen Versuche, die virtuelle Maschine zu einem Sicherungsauftrag hinzuzufügen, fehl.

    Problemumgehung: Es wird empfohlen, virtuelle Maschinen während Wiederherstellungsvorgängen nicht zu löschen. Falls dieser Fehler auftritt, erstellen Sie die virtuelle Maschine unter einem neuen Namen und fügen Sie sie zu einem neuen Sicherungsauftrag hinzu.

  • Wiederherstellen auf Dateiebene (FLR): "Fehler 10007: Unbestimmter Fehler“ wird bei den meisten FLR-Fehlern angezeigt.

    Die Meldung "Fehler 10007: Sonstiger Fehler" wird für die meisten der FLR-Fehler angezeigt. Darüber hinaus zeigt FLR keine Fehlermeldung an, wenn ein Wiederherstellungsfehler aufgrund der Tatsache, dass die Festplatte voll ist, oder aufgrund eines langen Dateipfads auftritt. Aus diesem Grund ist es unmöglich, die Hauptursache des FLR-Fehlers zu ermitteln.

  • Bei abgebrochenen Wiederherstellungsvorgängen ist eine Bereinigung erforderlich.

    Wenn ein Benutzer einen neuen Wiederherstellungsvorgang auf einer virtuellen Maschine erstellt und dann den Wiederherstellungsvorgang vor dem Abschluss abbricht, wird die neue virtuelle Maschine, die im vCenter erstellt wird, nicht bereinigt. Mit der aktuellen Implementierung wird der Snapshot der virtuellen Maschine, aber nicht die neu erstellte oder neu registrierte virtuelle Maschine entfernt.

    Dies ist so vorgesehen.

  • Gelöschte Festplatten werden bei der Wiederherstellung am ursprünglichen Speicherort übersprungen.

    Falls die Ziel-VM nicht mehr den gleichen Speicherbedarf hat wie die ursprüngliche VM, die gesichert wurde (wenn die Festplatten aus der VM entfernt oder gelöscht wurden), schlägt die Wiederherstellung der fehlenden Festplatte der VM unbemerkt fehl, wenn ein Vorgang des Typs "Am ursprünglichen Speicherort wiederherstellen" durchgeführt wird, nachdem ein Wiederherstellungspunkt-Zeitstempel im Bereich für die Wiederherstellung ausgewählt wurde.

    Problemumgehung: Stellen Sie die Festplatte am ursprünglichen Speicherort wieder her, nachdem Sie die fehlende Festplatte der VM manuell hinzugefügt haben. Stellen Sie sicher, dass die Festplatte genauso groß ist wie zum Zeitpunkt der Sicherung der VM. Wenn diese Umgehung fehlschlägt, stellen Sie die Festplatte an einem neuen Speicherort wieder her, um eine neue VM zu erstellen. Wenn die Wiederherstellungsaufgabe abgeschlossen ist, trennen Sie die wiederhergestellten Festplatten von der neuen VM und hängen Sie sie unter Verwendung der Informationen aus dem Abschnitt "Trennen und erneutes Anbinden von Speicher" im Administratorhandbuch für vSphere Data Protection an die erforderliche VM an.

  • Die Wiederherstellung einer VM als Neugerät schlägt fehl, wenn der vorherige Name der umbenannten VM verwendet wird.

    Wenn der Benutzer eine Sicherungsaufgabe für eine VM erstellt, den Wiederherstellungspunkt auswählt und dann den alten Namen der umbenannten VM in das Feld "An neuem Speicherort wiederherstellen" eingibt, schlägt die Wiederherstellung fehl und die folgende Fehlermeldung wird angezeigt: VM kann nicht für Wiederherstellungspunkt wiederhergestellt werden. Der Datenspeicherpfad existiert bereits.

  • Wiederherstellen auf Dateiebene (FLR): Wenn die EXT4-Partitionsstruktur mit dem internen Proxy nicht geladen werden kann, wird keine Fehlermeldung angezeigt.

    Das Durchsuchen einer EXT4-Partition mit einem internen Proxy wird mit FLR nicht unterstützt. Wenn der Benutzer diese Aktion ausführt, wird keine ordnungsgemäße Fehlermeldung angezeigt.

  • Wiederherstellung schlägt fehl oder wird abgebrochen, wenn der Datenbankname der Verfügbarkeitsgruppe ein Unicode-Zeichen enthält.

    Der Datenbankname der Verfügbarkeitsgruppe darf keine Unicode-Zeichen (zum Beispiel Apostroph) enthalten. Die Datenbank kann nicht mit der festgelegten Verfügbarkeitsgruppe verbunden werden und der Wiederherstellungsvorgang schlägt fehl oder wird mit einem Fehler aufgrund einer falschen Syntax abgebrochen.

    Umgehungen:

    1. Problemumgehung: Verwenden Sie im Namen Ihrer SQL-Datenbank keine Unicode-Zeichen.
    2. Wenn der Fehler auftritt, entfernen Sie die Datenbank aus der Verfügbarkeitsgruppe und führen Sie eine vollständige Sicherung durch. Stellen Sie sicher, dass alle Daten gesichert sind, und führen Sie dann eine umgeleitete Wiederherstellung vom Client der Verfügbarkeitsgruppe zum SQL-Client aus.
  • Wiederherstellung der Sicherung einer sekundären Replik ist fehlgeschlagen oder wurde mit einem Protokolllückenfehler abgebrochen

    Bei der Wiederherstellung einer inkrementellen Sicherung eines sekundären Replikats hat die Wiederherstellung den Status Fehlgeschlagen/Abgebrochen zurückgegeben, und das Protokoll gibt den Protokolllückenfehler an, obwohl keine Protokolllücke in der Datenbank vorhanden ist. Beachten Sie, dass dieses Problem nicht bei der Wiederherstellung einer Sicherung eines primären Replikats beobachtet worden ist.

    Dieses Problem steht in Zusammenhang mit der Synchronisierung von AlwaysOn-Knoten und tritt während der Erstellung einer SQL-Metadatendatei im Sicherungs-Workflow auf, wenn die Sicherung für ein sekundäres AlwaysOn-Replikat durchgeführt wird.

    Dieses Problem führte zu Sicherungen mit einer beschädigten Metadatendatei, sodass Benutzer keine Protokollfragmentwiederherstellung durchführen konnten oder dass eine zusätzliche differenzielle/inkrementelle Sicherung nicht mit dieser Sicherungskette verknüpft werden konnte.

    Es tritt kein Datenverlust auf.

    Problemumgehung: Führen Sie eine vollständige Sicherung durch. Stellen Sie sicher, dass die Sicherungsoption "Inkrementelle Sicherung nach der vollständigen Sicherung erzwingen" deaktiviert ist.

  • Wiederherstellen auf Dateiebene (FLR): Es wurde der folgende Fehler beobachtet: 'Fehler beim Abrufen der Datenträger: Durchsuchen ist nicht möglich, da Proxys nicht verfügbar sind'.

    Wenn bei einer FLR-Operation die folgende Fehlermeldung beim Durchsuchen des Dateisystems angezeigt wird:

    Fehler beim Abrufen der Datenträger: Durchsuchen ist nicht möglich, da Proxys nicht verfügbar sind.

    Melden Sie sich ab und wieder an und versuchen Sie es erneut.

    Wenn der Fehler weiterhin auftritt, wenden Sie sich an den technischen Support.

Replizierungsprobleme

  • Bei einer fehlgeschlagenen Replikationsaufgabe mit abgelaufenen oder geänderten Zielanmeldedaten sollte ein entsprechender Fehler angezeigt werden.

    Bei einem Replizierungsauftragsfehler mit abgelaufenen oder geänderten Benutzeranmeldedaten bzw. -kennwortdaten zeigt die VDP Advanced-Appliance keinen entsprechenden Fehler in Bezug auf die Benutzeranmeldedaten an. Stattdessen meldet die Appliance den folgenden Fehler:

    Die folgenden Aufträge konnten nicht initiiert werden: <Name der Replikationsaufgabe>. Auf dem vCenter-Ereignis-Bildschirm werden weitere Informationen angezeigt.

    Ziel "<Zielserver-IP/Hostname>" von Replikationsaufgabe "<Name der Replikationsaufgabe>" ist nicht verfügbar. Auf das Replizierungsziel kann nicht zugegriffen werden, der Benutzer verfügt nicht über die erforderlichen Anmelderechte, für den festgelegten Benutzer ist kein Benutzerkonto vorhanden oder der Benutzername und/oder das Kennwort wurden falsch eingegeben.

    Dies ist ein bekanntes Problem, das in einer künftigen Version behoben wird.

  • Replizierter Arbeitsauftrag bei der VDP Advanced-Appliance der Quelle wird zeitweise in Warteschlange eingereiht.

    Beim ersten Auslösen einer Ad-hoc-Replikationsaufgabe in einer VDP Advanced-Appliance mit importierten Datenträgern wird der Replizierungs-Client in einen deaktivierten Zustand versetzt. Dadurch wird die Replizierung in die Warteschlange eingereiht. Der Auftrag wartet, bis der Replizierungs-Client wieder aktiviert oder das Zeitlimit des Auftrags überschritten wird.

    Problemumgehung: Deaktivieren Sie den Replizierungs-Client und aktivieren Sie ihn dann neu. Wenn der Replizierungs-Client schon deaktiviert ist, aktivieren Sie einfach den Client neu.

    Verwenden Sie als Admin-Benutzer die folgenden Befehle zum Deaktivieren und erneuten Aktivieren des Replizierungs-Clients:

    Verwenden Sie den folgenden Befehl, um den Replizierungs-Client zu suchen:

    mccli client show --recursive=true --domain=/MC_SYSTEM

    Um den Replizierungs-Client zu deaktivieren und neu zu aktivieren, ersetzen Sie durch den im vorherigen Befehl geladenen Clientnamen:

    mccli client edit --name=/MC_SYSTEM/ --enabled=false

    mccli client edit --name=/MC_SYSTEM/ --enabled=true

    Hinweis: Wenn der Replizierungs-Client schon deaktiviert ist, benötigen Sie nur den zweiten Befehl, um den Client erneut zu aktivieren.

  • Replizierungswiederherstellung: Wiederherstellungsprotokolle sollten anders als Ad-hoc-Replikationsprotokolle gekennzeichnet werden.

    Wiederherstellungsprotokolle und Elemente von Ad-hoc-Replikationsprotokollen werden durch Arbeitsauftragskennungen (WIDs) unterschieden, die eindeutige Kennungen für virtuelle Maschinen oder Clients sind, die wiederhergestellt oder repliziert wurden. Wenn ein Benutzer Replizierung und Wiederherstellung auf demselben VDP Advanced-Server ausführt, erfasst der Protokollbündler Protokolle für beide Aktionen im Verzeichnis /REPLICATE/Server_logs. Die Appliance kann Wiederherstellungsprotokolle nicht von Ad-hoc-Replikationsprotokollen unterscheiden und dies erschwert die Identifizierung und das Debuggen von Protokollen.

  • Multi-Tenant-Funktion: Im Wiederherstellungsassistenten sollten Informationen zum Replizierungsquellserver angegeben werden.

    Wenn dieselbe virtuelle Maschine oder eine virtuelle Maschine mit demselben Namen von zwei unterschiedlichen Quellservern unter demselben Mandantenknoten mit demselben Benutzerkonto repliziert wird, wird auf der Clients- und Sicherungenseite im Wiederherstellungsassistenten die virtuelle Maschine vom Ausgangsserver angezeigt, wie in der folgenden Multi-Tenant-Hierarchie gezeigt:

    /VDP Advanced-Ziel
    /Replizierung
     -Mandant
      -VDP Advanced-Quelle 1
        -VCSA
         -VM
           -Client 1
      -VDP Advanced-Quelle 2
       -VCSA
        -VM
         -Client 1

    Während der Wiederherstellung wird auf der Clients- und Sicherungenseite Client 1 von Quelle 1 und Quelle 2 mit den jeweiligen Sicherungen angezeigt. Mit Ausnahme des Datums- und Zeitstempels kann der Benutzer allerdings nicht zwischen den zwei Clients mit demselben Namen und Suffix unterscheiden.

  • Replikationsaufgabe zeigt fälschlicherweise den Status 'fehlgeschlagen' anstelle von 'abgebrochen' an

    Wenn auf einer VDP Advanced-Appliance eine Replikationsaufgabe abgebrochen wird, wird die Ausführung des Auftrags fortgesetzt und nach einiger Zeit schlägt der Auftrag fehl, obwohl er eigentlich abgebrochen wurde.

    Die Abbruchanforderung erreicht die Quelle nicht, die Replikationsaufgaben werden also weiter auf der Replizierungsquelle (übergeordnetes Element) und dem Replizierungsziel (untergeordnetes Element) ausgeführt, auch wenn der Auftrag abgebrochen wurde.

    Dies ist ein bekanntes Problem, das in einer künftigen Version behoben wird.

  • Die Replikation replizierter Clients unter einem bestimmten Mandanten auf dem Zielserver schlägt fehl.

    Die Replizierung von replizierten Clients aus einer Quelle auf einem Zielserver unter einem bestimmten Mandantenkonto schlägt mit der folgenden Fehlermeldung fehl:

    Angegebenes Konto () liegt nicht innerhalb der aktuellen Autorisierungsdomäne.

    Zusätzlich tritt der Fehler mit den folgenden Quell-/Zielkombinationen auf:

    • Quellserver: VDP Advanced und Zielserver: VDP Advanced / Replizierungsziel-Identität (RTI)
    • Quellserver: RTI und Zielserver: RTI / VDP Advanced
  • Replizierungswiederherstellung: Replikationsprotokolle füllen die Root-Partition – es muss ein symbolischer Link zu einer anderen Partition erstellt werden.

    Die Replizierungsprotokolle werden zurzeit auf die /space-Partition geleitet und nicht auf die root-Partition.

    Problemumgehung: Verwalten Sie die Replizierungsprotokolle im Verzeichnis /usr/local/Avamar/var/client (die space-Partition).

  • Replizierungswiederherstellung: Der Authentifizierungsmechanismus des Wiederherstellungsassistenten beendet den Authentifizierungsprozess nicht ordnungsgemäß.

    Wenn der Benutzer im Wiederherstellungsassistenten zur Registerkarte Wiederherstellen wechselt und auf Replizierte Sicherungen wiederherstellen klickt, wird das Dialogfeld Ziel angezeigt. Wenn der Benutzer durch Ändern des Werts im Feld Port die Portnummer ändert und dann auf Authentifizierung prüfen klickt, wird zur Information eine Nachricht eingeblendet, und der Benutzer muss auf Abbrechen klicken, um den Authentifizierungsvorgang manuell zu beenden.

    Dies ist ein bekanntes Problem, das in einer künftigen Version behoben wird.

  • Replizierungswiederherstellung: Aktionsprotokolle werden nicht vom Protokollbündler der VDP-Appliance der Quelle erfasst.

    Wiederherstellungsprotokolle, die unter einem Ausgangsserver eines lokalen Hosts erstellt werden, werden nicht durch den Protokoll-Collector erfasst.

    Dies ist ein bekanntes Problem, das in einer künftigen Version behoben wird.

  • Die Replikation ist erfolgreich, wenn keine Wiederherstellungspunkte vorhanden sind.

    Replizierungsaufträge werden erfolgreich aus- und zu Ende geführt, auch wenn die Wiederherstellungspunkte gelöscht wurden. Der Replizierungsauftrag repliziert jedoch nicht die Sicherungen. Das erwartete Verhalten ist ein Fehlschlagen des Auftrags, da es keine Wiederherstellungspunkte zum Replizieren gibt.

    Dies ist ein bekanntes Problem, das in einer künftigen Version behoben wird.

  • Nach einer Prüfpunktwiederherstellung von einem Datendomänensystem kann die VDP-Appliance keine Replizierung ausführen.

    Problemumgehung: Um die Replizierung manuell auszuführen, führen Sie die folgenden Schritte von der Befehlszeile auf der VDP Advanced 5.8-Appliance aus:

    1. Geben Sie die folgenden Befehle ein:

      service avagent-replicate stop

      service avagent-replicate unregister 127.0.0.1 /MC_SYSTEM

      root@lava92239:/usr/local/avamar/var/client/#: ls -ltr
      total 192
      lrwxrwxrwx 1 root root    29 Jul 30 10:03 avamar.cmd -> /data01/avamar/var/avamar.cmd
      -rw------- 1 root root    74 Aug 1 14:24 cid.bin

    2. Vergleichen Sie CID MCGUI mit MCDB.

    3. Geben Sie den folgenden Befehl ein:

      rm -rf cid.bin

    4. Wechseln Sie auf der MCGUI zu Clients > MC_System > bearbeiten. Deaktivieren Sie das Kontrollkästchen Aktiviert.

    5. Geben Sie die folgenden Befehle ein:

      service avagent-replicate register 127.0.0.1 /MC_SYSTEM

      service avagent-replicate restart - Kontrollkästchen sollte jetzt aktiviert sein.

    6. Beachten Sie die Zeit und CID für die Replizierung avagent auf der MCGUI.

    7. Die Replizierung sollte jetzt für VDP und Sicherungen des Datendomänensystems funktionieren.

Probleme bei Microsoft Application (MS App)

  • Umgeleitete Microsoft SharePoint-Wiederherstellungsaufgabe schlägt für die Datenbank fehl, wenn die IP-Adresse anstelle des Servernamens als Alias verwendet wird.

    Die Sicherung am ursprünglichen Speicherort mit der Option "Überschreiben" funktioniert korrekt. Die Sicherung schlägt nur bei der Ausführung einer umgeleiteten Wiederherstellung fehl, wenn die IP-Adresse anstelle des Servernamens verwendet wird.

    Problemumgehung: Verwenden Sie den Servernamen, wenn Sie einen Alias erstellen.

  • Eine umgeleitete Microsoft SharePoint-Wiederherstellungsaufgabe wird auch dann als erfolgreich angezeigt, wenn die Wiederherstellung einiger Datenbanken fehlschlägt.

    Beim Wiederherstellen einer großen Anzahl von Datenbanken oder einer ganzen SharePoint-Farm schlagen einige problematische Datenbanken möglicherweise fehl. Auch wenn einige Datenbanken fehlschlagen, meldet die Wiederherstellungsaufgabe, dass die Aufgabe erfolgreich war. Dadurch könnten Daten verloren gehen. Die Datenbanksicherung schlägt nur bei Ausführung einer umgeleiteten Wiederherstellung fehl, wenn bei der Erstellung eines SQL-Alias anstelle des Servernamens die IP-Adresse verwendet wird.

    Problemumgehung: Verwenden Sie den Servernamen, wenn Sie einen Alias erstellen.

  • Veraltete Quellen für eine fehlgeschlagene oder abgebrochene Anwendungsdatenbanksicherung zeigen eine falsche Anzahl an.

    Der Unterschied zwischen der Anzahl der Quellen und der Anzahl der veralteten Quellen tritt bei Microsoft SQL- und Exchange-Anwendungsdatenbanksicherungen häufiger auf.

  • Auf Microsoft Exchange-Clients sind zahlreiche Warnmeldungen im avagent-Protokoll vorhanden, die häufig ausgegeben werden und die Protokolle füllen.

    Der Microsoft Exchange-Client ist noch bei zwei VDP Advanced-Appliances im vCenter registriert, wodurch das Problem verursacht wird.

  • Upgrade 2014: Der Benutzer des Backup-Agenten wird nach dem Aktualisieren des Client-Plug-Ins von Microsoft Exchange auf das lokale System zurückgesetzt.

    Beim Aktualisieren des Client-Plug-Ins von Microsoft Exchange von der Vorgängerversion der VDP Advanced-Appliance auf die aktuelle VDP Advanced-Appliance wird der Benutzer der Backup-Agentservice-Anmeldung auf Lokales System anstelle von Backup-Benutzer zurückgesetzt.

    Von VDP-Version 5.5.6 bis 5.8 setzt das System die Anmeldedaten auf Kenndaten des lokalen Systems, ohne nach einer Erlaubnis zu fragen, wodurch die Sicherungsaufgabe fehlschlägt.

    Problemumgehung: Um den Sicherungsauftrag für Microsoft Exchange zu bearbeiten oder einen neuen Sicherungsauftrag für Microsoft Exchange zu erstellen, muss der Benutzer den Backup-Agent-Dienst manuell konfigurieren. Dazu muss der Benutzer den Benutzernamen und das Kennwort mithilfe des Konfigurationsdienstprogramms für Sicherungsbenutzer eingeben.

  • Auf Microsoft Exchange-Clients wird das Zeitlimit überschritten und die Durchsuchfunktion funktioniert nicht.

    Der Microsoft Exchange-Client kann die Datenbanken im Assistenten für Sicherungsaufgaben nicht durchsuchen und der Benutzer wird zur Eingabe der Anmeldedaten aufgefordert, obwohl die Dienste schon unter einem gültigen Benutzerkonto ausgeführt werden. Dies ist ein Problem mit dem MSFT-Zeitlimit.

    Problemumgehung: Warten Sie einige Minuten und aktualisieren Sie das System oder starten Sie die VDP-Dienste auf dem Client neu.

  • SQL-Clientkonfigurationen einer niedrigeren Version werden in vSphere-Versionen einer höheren Version nicht unterstützt.

    Wenn eine niedrigere Version eines SQL-Clients auf einer höheren Version einer VDP Advanced-Appliance installiert wird, kann der Benutzer den Client im vSphere Web Client nicht anzeigen oder durchsuchen. Clients einer niedrigeren Version werden in der VDP Advanced-Appliance nicht unterstützt.

    Dies ist ein bekanntes Problem. Da nicht beabsichtigt ist, SQL-Clients einer niedrigeren Version zu unterstützen, wird das Problem im Abschnitt zur Fehlerbehebung des Administratorhandbuchs für vSphere Data Protection dokumentiert.

Probleme bei Automatic Backup Verification (ABV)

  • ABV: Überprüfungsaufgabe schlägt nach der Umbenennung der Datenbank fehl.

    Dieser Fehler kann auftreten, wenn Sie den Ziel-Datenspeicher umbenennen oder aus VDP heraus verschieben.

    Problemumgehung: Bearbeiten Sie den Überprüfungsauftrag und wählen Sie den umbenannten oder verschobenen Datenspeicher als neues Ziel aus. Anleitungen finden Sie unter "Bearbeiten eines Backupverifizierungsjobs" im Administratorhandbuch für vSphere Data Protection.

  • ABV: Initiierung der Überprüfungsaufgabe schlägt fehl, wenn der Zielpfad für den Host geändert wird.

    Problemumgehung: Bearbeiten Sie den Überprüfungsauftrag und wählen Sie den geeigneten Zielpfad aus, wenn Sie den Überprüfungsauftrag durchführen.

  • ABV: Eine Überprüfungsaufgabe bei Bedarf wird nicht initiiert, wenn die letzte Sicherung nicht erfolgreich war.

    Eine Fehlermeldung ähnlich der folgenden wird für eine ABV-Aufgabe angezeigt, wenn die letzte Sicherung nicht erfolgreich war:

    Fehler: "Unerwarteter Fehler OHNE Fehlercode, siehe Protokolle."

    Der Benutzer wird nicht auf das Problem hingewiesen, und die Protokolle enthalten keine hilfreichen Informationen.

  • Wenn die Überprüfungsaufgabe aufgrund von Verbindungsproblemen fehlschlägt, die von Data Domain verursacht wurden, werden unpassende Fehlermeldungen angezeigt.

    Die Sicherung kann nicht wiederhergestellt werden, und die Überprüfungsaufgabe schlägt fehl, da die VDP-Appliance nicht mit Data Domain kommunizieren kann. Es wird erwartet, dass der Überprüfungsauftrag fehlschlägt, aber es wird nicht die korrekte Fehlermeldung angezeigt, und der Benutzer kennt die Ursache des Fehlers nicht.

Probleme bei Granular Level Recovery (GLR)

  • Bei der Durchführung einer Granular Level Recovery (GLR) auf einem Microsoft Exchange-Server sollte das Feld für das Zielpostfach optional sein.

    Wenn der Benutzer an einem einzelnen Postfach wiederherstellt, lautet der Standardwert "Am ursprünglichen Speicherort wiederherstellen". Auf der Benutzeroberfläche ist ein leerer Wert für dieses Feld unzulässig. Wenn der Benutzer die Option zur Wiederherstellung an einem alternativen Speicherort auswählt, wird jedes Postfach dieser Sicherung an einem einzelnen Postfach wiederhergestellt.

    Die Wiederherstellung eines Postfachs an seinem ursprünglichen Speicherort und die Wiederherstellung des ursprünglichen Pfads auf einem anderen Client werden unterstützt und funktionieren wie vorgesehen. Dass die Wiederherstellung mehrerer Postfächer an ihren ursprünglichen Speicherorten nicht möglich ist, ist ein bekanntes Problem.

Problem mit der Datendomäne

  • Fehlermeldung beim Hinzufügen eines Datendomänensystems zur VDP-Appliance, wenn die Zeiten nicht synchronisiert sind, muss korrigiert werden.

    Die folgende Fehlermeldung wird angezeigt, wenn die Zeit des Datendomänensystems und die Zeit der VDP-Appliance nicht synchronisiert sind:

    Dem Datendomänensystem kann kein Trap-Host hinzugefügt werden

Proxy-Probleme

  • Der Benutzer sollte beim Ausführen einer Sicherungsaufgabe aufgefordert werden, keinen externen Proxy bereitzustellen.

    Der Benutzer wird nicht vor der Bereitstellung eines externen Proxys gewarnt, während eine Sicherung ausgeführt wird. Wenn ein externer Proxy bei einem Sicherungsvorgang bereitgestellt wird, wird die Bereitstellung zwar fortgesetzt, aber der interne Proxy wird durch den Prozess automatisch deaktiviert. Dies kann dazu führen, dass aktuelle Sicherungsvorgänge fehlschlagen oder die Sicherungssitzung unerwarteterweise beendet wird.

    Hinweis: Wenn ein Benutzer versucht, einen internen Proxy bereitzustellen, wird die gerade ausgeführte Sicherungsaufgabe abgebrochen.

  • Während einer VDP- oder externen Proxy-Konfiguration kann die VDP-Appliance mithilfe des sekundären DNS (Domänennamensystem)-Diensts nicht aufgelöst werden.

    Wenn ein Benutzer die primären und sekundären DNS-Dienste konfiguriert hat, werden in der Regel alle Einträge auf der primären und sekundären Seite dupliziert, und wenn der primäre DNS nicht antwortet, geben die Suchbefehle die richtigen Daten vom sekundären DNS zurück.

    Wenn der VDP-Benutzer das Produkt installiert und versucht, das Produkt mithilfe von VDP-Configure durch Bereitstellung der primären und sekundären Details zu konfigurieren, schlägt die Suche fehl, weil der primäre DNS nicht erreichbar ist. Es wird erwartet, dass die Appliance die Konfiguration mit dem sekundärem DNS auflöst, was aber nicht geschieht.

    Problemumgehung: Geben Sie die sekundären DNS-Daten an, wenn Sie aufgefordert werden, die primären DNS-Daten anzugeben.

  • Externer Proxy: Der interne Proxy wird nach einem Rollback zu einem vorherigen Prüfpunkt aktiviert.

    Die Konfiguration kann entweder aus externen oder internen Proxys bestehen; eine Kombination ist nicht zulässig.

    Wenn eine VDP Advanced-Appliance auf einen früheren Prüfpunkt zurückgesetzt wird, werden interne Proxys aktiviert und externe Proxys bleiben weiterhin aktiviert, aber in einem herabgestuften Zustand.

Behobene Probleme in vSphere Data Protection 5.8

Die folgenden Probleme wurden seit der letzten Version von vSphere Data Protection behoben.

  • Wenn eine größere VM (mit mehreren Festplatten) über eine bestehende kleinere VM (mit einer Festplatte) wiederhergestellt wird, wird die Wiederherstellungsaufgabe abgeschlossen, tatsächlich wird aber nur eine Festplatte wiederhergestellt. Die VDP-Appliance zeigt diese Aktivität nicht mit einer Fehlermeldung an (zum Beispiel "nicht genügend Zielfestplatten"). Als Folge tritt möglicherweise Datenverlust auf, wenn nicht alle Festplatten wiederhergestellt werden und der Benutzer sich dessen nicht bewusst ist, da kein VDP-Ereignis erzeugt wird.

    Die Festplatten-Kompatibilitätsprüfung kann nur durchgeführt werden, wenn die Festplattengröße auf der Zielmaschine und die Größe der Festplatten in der Sicherung, die wiederhergestellt wird, bekannt sind.

  • Die Ladezeit einzelner Datenbanken für einen MS-App-Client ist länger als erwartet.

    Nach dem Aufruf des MS-App-Sicherungsassistenten nimmt das Durchsuchen einzelner Datenbanken auf der Seite für Sicherungsziele auf der VDP Advanced-Appliance mehr Zeit in Anspruch als üblich.

  • Client-Cache unterstützt mehrere Replikationsaufgaben nicht

    Mehrere Replikationsaufgaben für denselben MS-App-Client verursachen Fehler während der Ausführung, wenn sie für dieselbe Uhrzeit geplant wurden.

    Umgehungen:

    1. Stellen Sie gestaffelte Startzeiten für die Replikationsaufgaben sicher.

    2. Verwenden Sie nicht in mehreren Replikationsaufgaben denselben Client.

  • FLR schlägt nach dem Import für die virtuellen Maschinen fehl, die vor dem Import gesichert wurden.

    FLR wird nicht für Wiederherstellungspunkte unterstützt, die von zuvor verwendeten VDP-Festplatten importiert wurden (wie unter „Anbinden von vorhandenem Speicher“ im Administratorhandbuch für vSphere Data Protection beschrieben). Diese Einschränkung gilt nicht für Wiederherstellungspunkte, die für nach dem Import durchgeführte Sicherungen erstellt werden.

  • Mehrere Replikationsaufgaben für verschiedene VMs werden nacheinander und nicht parallel ausgeführt.

    Die Replikationsaktivität für mehrere virtuelle Maschinen sollte parallel verarbeitet werden. Das sequentielle Verhalten tritt nur dann auf, wenn eine andere Replikationsaufgabe bereits mit denselben Clients ausgeführt wird. In diesem Fall wartet die Client-Replikationsaufgabe darauf, dass die bereits ausgeführte Replikationsaufgabe abgeschlossen wird.

  • Replizierte Sicherungen können nicht erneut repliziert werden.

    Der Replikationsassistent bietet keine Unterstützung für die Replikation von Sicherungen, die bereits von einem anderen Ausgangsserver repliziert wurden. Clients oder Wiederherstellungspunkte, die bereits von einem anderen Ausgangsserver repliziert wurden, werden im Assistenten für Replikationsaufgaben "Erstellen | Bearbeiten | Klonen" nicht als verfügbar angezeigt.

  • Beim Auswählen eines Ordners für die SharePoint-Wiederherstellung werden nicht alle vorhandenen Unterordner in der Baumstruktur ausgewählt.

    Wenn Sie einen Ordner für eine Microsoft SharePoint-Wiederherstellung auswählen, werden nicht alle vorhandenen Unterordner als auswählbar angezeigt. Obwohl die Unterordner nicht als für die Wiederherstellung verfügbar angezeigt werden, stellt der Wiederherstellungsvorgang alle Unterordner im Ordner erfolgreich wieder her.

  • Verbinden von vorhandenem Speicher mit VDP: Im Bereich für die Wiederherstellung werden mehrere Einträge mit genau demselben Namen angezeigt, wenn der Import mehrere Male für denselben vCenter Server ausgeführt wird.

    Wenn der Benutzer in einem einzigen vCenter Server mehr als einen Import durchführt, haben die Einträge für die beiden Wiederherstellungspunkte im Bereich für die Wiederherstellung denselben Namen.

  • Seite "Wiederherstellungsoption einstellen" ist während der Probe-Wiederherstellung leer, wenn Sie nicht mit der VDP-Appliance verbunden sind.

    Auf der Seite "Wiederherstellungsoption einstellen" des Assistenten zum Wiederherstellen von Sicherungen können Sie angeben, wo die Sicherung wiederhergestellt werden soll ("Am ursprünglichen Speicherort wiederherstellen" oder "An neuem Speicherort wiederherstellen"). Die Seite "Wiederherstellungsoption einstellen" ist jedoch leer, wenn Sie nicht mit der VDP-Appliance verbunden sind.

    Problemumgehung: Stellen Sie eine Verbindung mit der VDP-Appliance her, damit Sie den Assistenten zum Wiederherstellen von Sicherungen und seine Optionen verwenden können.

  • Auf den Registerkarten "Berichte" oder "Sicherung" werden keine Sicherungsaufgaben angezeigt.

    Wenden Sie sich an den technischen Support.

  • Vorhandene Thick-Eager-Zeroed-Festplatten werden nach der Erweiterung in Thick-Lazy-Zeroed-Festplatten geändert.

    Bei Erweiterung einer Thick-Eager-Zeroed-VMDK ist der erweiterte Teil nur Thick-Lazy-Zeroed. Wenn Sie die VMDK vergrößern müssen und die VMDK Thick-Eager-Zeroed sein muss, verwenden Sie die im folgenden VMware-Blog angegebenen Parameter:

    http://blogs.vmware.com/vsphere/2012/06/extending-an-eagerzeroedthick-disk.html

  • Der Status einer geplanten Überprüfungsaufgabenaktivität kann nicht ermittelt werden, wenn sich das Ziel im Wartungsmodus befindet.

    Es wird eine Fehlermeldung angezeigt, obwohl keine Protokollaktivität vorhanden ist.

  • Sicherungen in Data Domain-Systemen schlagen aufgrund einer Zeitüberschreitung des Image-Proxys fehl.

    Der Zeitüberschreitungswert wird von einem Flag festgelegt. Der Standard-Zeitüberschreitungswert ist 300 Sekunden (5 Minuten). Das Problem kann umgangen werden, indem das Flag auf einen anderen als den Standard-Zeitüberschreitungswert festgelegt wird; allerdings sind für VDP keine Professional Services verfügbar. Wenden Sie sich an VMware Global Support Services (GSS), wenn Sie Unterstützung beim Ändern dieses Wert benötigen.

  • Eine Granular Level Recovery (GLR) auf einem Microsoft Exchange-Server ist für Clients zulässig, auf denen das VDP Advanced-Plug-In für Exchange GLR nicht installiert ist.

    Der GLR-Vorgang wird blockiert, wenn das VDP Advanced-Plug-In für Exchange GLR nicht installiert ist.

  • Skalieren der Bestandsliste: Bei der Erstellung einer Sicherungsaufgabe werden nicht alle Clients eingeschlossen, wenn die Aufgabe für eine große Anzahl von VM-Clients erstellt wird.

    Wenn Benutzer versuchen, eine Sicherungsaufgabe eines Containers zu erstellen, der eine große Anzahl von virtuellen Maschinen enthält, meldet die VDP Advanced-Appliance zeitweise (ungefähr bei einem von fünf Versuchen), dass einige Clients nicht der Sicherungsaufgabe hinzugefügt werden konnten.

    Problemumgehung: Bearbeiten Sie die Sicherungsaufgabe manuell, um die fehlenden Clients hinzuzufügen.

  • Langsame Reaktion der VDP-Benutzerschnittstelle

    Nachdem die VDP-Appliance der Version 5.5.x mehrere Tage verwendet wurde, ist die UI-Leistung wesentlich schlechter als bei der ersten Bereitstellung der Appliance. In folgenden Bereichen kann es zur Beeinträchtigung der Leistung kommen:

    • Erste Verbindung zu VDP nach der Anmeldung bei vCenter
    • Erstellung einer neuen Sicherungsaufgabe
    • Erweiterung der Liste der Microsoft Exchange-Server im Sicherungsassistenten
    • Bearbeitung vorhandener Sicherungsaufgaben
    • Aktualisierung der Registerkarte Wiederherstellen
    • Durchsuchen einer Sicherung auf der Registerkarte Wiederherstellen

    Die Ladezeit von Daten richtet sich normalerweise nach der Anzahl von Aufgaben, die gleichzeitig ausgeführt werden.

    Problemumgehung: Starten Sie die Webdienste auf der VDP-Appliance mit folgendem Befehl neu:

    emwebapp.sh -restart

  • Bei Aufgaben von Automatic Backup Verification (ABV) wird die virtuelle Maschine VDP_Verification durch den Abbruch einer ausgeführten Aufgabe, die vom Web Client aktiviert wurde, nicht aus dem Datenspeicher entfernt.

    Wenn der als Ziel für die neue VM angegebene Datenspeicher durchsucht wird, ist die VM VDP_VERIFICATION_xxxx auch nach der Aktualisierung des Browsers noch im Datenspeicher vorhanden.

  • Das Senden von 5 bis 8 manuellen Wiederherstellungen dauert mindestens 10 Minuten, und ein Client wird ausgelassen.

    Das Senden von 5, 6 und 8 manuellen Wiederherstellungen nimmt durchgängig 10 Minuten in Anspruch. Außerdem schließt der Web Client einen Client aus der Gesamtzahl der Wiederherstellungen aus. Da eine der Aufgaben nicht gesendet wird oder abläuft, ist es nicht möglich, Raten für 8 manuelle Wiederherstellungen gleichzeitig zu erfassen.

  • Lizenzierung: Das Lizenzablaufdatum von VDP Advanced ist stets auf "Keine" festgelegt, wenn die VDP Advanced-Appliance bei einem nicht englischen vCenter registriert ist.

    Wenn eine VDP Advanced-Appliance bei einem nicht englischen vCenter registriert ist, zeigt das Plug-In stets das Ablaufdatum "Keine" für Testlizenzen an. Sobald die Appliance bei einem englischen vCenter registriert ist, tritt das Problem nicht mehr auf.

  • Der Host ist nicht mit der virtuellen Maschine kompatibel, die er wiederherstellen muss, und hinterlässt verwaiste virtuelle Maschinen in der vCenter-Bestandsliste.

    Aufgaben von Automatic Backup Verification (ABV), die nicht mit dem Host kompatibel sind, schlagen fehl, und fehlgeschlagene ABV-Aufgaben hinterlassen verwaiste virtuelle Maschinen in der vCenter-Bestandsliste.

    Problemumgehung: Löschen Sie die Registrierung der noch in der vCenter- oder Datenspeicher-Bestandsliste verbleibenden temporären virtuellen Maschinen manuell, oder heben Sie sie manuell auf.

  • Der Zugriff auf Ziel-VMs ist für die Wiederherstellung einer einzelnen Festplatte nicht möglich, wenn mehrere Wiederherstellungspunkte ausgewählt sind.

    Wiederherstellungspunkte werden für zwei unterschiedliche virtuelle Maschinen (zum Beispiel VM-1 und VM-2) erstellt. Auf der Registerkarte "Wiederherstellen" wird ein Wiederherstellungspunkt VM-1 auf Imageebene und ein Wiederherstellungspunkt VM-2 auf Festplattenebene ausgewählt. Für den Wiederherstellungspunkt der einzelnen Festplatte sind die VMs in der Hierarchie nicht sichtbar.

  • Der Name der Aufbewahrungsrichtlinie wird nach der Bearbeitung des Namens der Sicherungsaufgabe nicht aktualisiert.

    Wenn Sie eine Sicherungsaufgabe bearbeiten und den Namen der Aufgabe über den Assistenten zum Erstellen von Sicherungsaufgaben ändern, wird der neue Name in der VDP-Benutzerschnittstelle aktualisiert. Bei der Überprüfung, ob der Gruppenname, der Zeitplan und der Name der Aufbewahrungsrichtlinie ebenso mit dem neuen Namen aktualisiert wurden, werden der Gruppenname und der Zeitplan aktualisiert, der Name der Aufbewahrungsrichtlinie jedoch nicht.

  • Die Wiederherstellung einer einzelnen VMDK aus einem stillgelegten oder replizierten Client in eine bestehende VM erstellt eine neue VM auf dem vCenter Server.

    Wenn ein Benutzer eine Sicherung aus einer anderen Quell-Appliance in einer neuen Appliance erstellt und repliziert, sind zwei Wiederherstellungspunkte vorhanden: einer aus der Sicherungsaufgabe und der andere als Ergebnis des replizierten Clients. Wenn die virtuelle Maschine von der vCenter Server-Bestandsliste gelöscht oder entfernt wird, wird ein Zeitstempel zur Sicherung hinzugefügt, die vorher erstellt wurde. Der Benutzer sollte nun zwei Wiederherstellungspunkte sehen: die Sicherung eines replizierten Clients und die Sicherung des stillgelegten (gelöschten oder entfernten) Clients.

    Durch die Verwendung des Assistenten zum Wiederherstellen von Sicherungen wählt der Benutzer eine einzelne VMDK aus, die in einer bestehenden virtuellen Maschine wiederhergestellt werden soll. Wenn die Wiederherstellungsaufgabe beginnt, erstellt die VDP-Appliance eine neue VM in der vCenter-Bestandsliste, anstatt eine neue Festplatte zur bestehenden VM hinzuzufügen. Das erwartete Verhalten ist, dass die neuen Festplatten zu einer bestehenden VM hinzugefügt werden, anstatt eine neue VM zu erstellen.

  • Nach dem Abbruch einer Sicherungsaufgabe bleiben Festplatten mit der virtuellen VDP-Appliance verbunden, und Snapshots werden nicht entfernt.

    Falls eine Anforderung zum Abbruch einer laufenden Sicherung eingeht und der Proxy den Vorgang nicht innerhalb von zwei Minuten abschließen kann, löscht der Agent den Proxy (dies ist so vorgesehen), wodurch Snapshots in der VM und alle im laufenden Betrieb hinzugefügten Festplatten mit der VDP-Appliance verbunden bleiben können.

    Dies ist ein bekanntes Proxy-Problem, das in einer künftigen Version behoben wird.

  • Das Laden von VM-Daten schlägt beim Versuch fehl, eine ABV-Aufgabe zu bearbeiten.

    Um eine Aufgabe zur automatischen Sicherungsprüfung (ABV) zu bearbeiten, startet der Benutzer den Assistenten zum Erstellen einer neuen Sicherungsprüfungsaufgabe. Auf der Seite "Virtuelle Maschinen" des Assistenten (erste Seite) läuft der Fortschrittsbalken "VM-Daten werden geladen" unentwegt durch, und die VM-Daten werden nicht angezeigt, wenn der Benutzer versucht, Daten für eine virtuelle Maschine zu laden.

  • Die ABV-Aufgabe kann nicht übermittelt werden, nachdem die neueste Sicherung gelöscht worden ist.

    Falls die neueste Sicherung (Sicherung-N) gelöscht wird, kann der Benutzer Sicherungen, die vor Sicherung-N durchgeführt wurden, nicht prüfen.

    Problemumgehung: Erstellen Sie eine neue Sicherung. Der Benutzer hat dann mit der neuen Sicherung keine Probleme bei der Prüfung zukünftiger Sicherungen.

  • Es ist nicht möglich, den Assistenten für Speichererweiterung erneut aufzurufen

    Wenn der Benutzer den Browser schließt, während der Assistent für Speichererweiterung ausgeführt wird, sollte die Anwendung dem Benutzer ermöglichen, den Assistenten für Speichererweiterung erneut aufzurufen, während die Erweiterung stattfindet, und den Benutzer zum Bildschirm "Bereit zum Abschließen" weiterleiten.

  • Durch den Abbruch einer manuellen Wiederherstellung auf eine bestehende VM wird in der vorhandenen VM "Konsolidierung erforderlich" angezeigt.

    Die Konsolidierung von VM-Festplatten ist die Ursache für den Fehler, wodurch weitere Sicherungen fehlschlagen. Für die abgebrochenen Wiederherstellungsvorgänge muss eine Bereinigung durchgeführt werden.

    Problemumgehung: Klicken Sie im vCenter mit der rechten Maustaste auf die vorhandene VM und wählen Sie Snapshot > Konsolidieren. Beachten Sie, dass es möglich ist, einen vCenter Server-Alarm zu erstellen, damit Administratoren benachrichtigt werden, wenn eine VM von einem Snapshot ausgeführt wird. Details finden Sie im VMware KB-Artikel 1018029.