Versionshinweise zu VMware vSphere Storage Appliance 5.5.6

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Aktualisiert am: 4. April 2016

Installationsprogramm für vSphere Storage Appliance Manager 5.5.6 | 4. April 2016 | Build 3671407

Automatisches Installationsprogramm für vSphere Storage Appliance 5.5.6 | 4. April 2016 | Build 3671148

Standalone VSA Cluster Service 5.5.6 | 4. April 2016 | Windows-Build 3671148 | Linux-Build 3670316

Überprüfen Sie regelmäßig, ob Erweiterungen und Updates für diese Versionshinweise zur Verfügung stehen.

Inhalt dieser Versionshinweise

Diese Versionshinweise decken die folgenden Themen ab:

Diese Versionshinweise enthalten Informationen zu VMware vSphere Storage Appliance 5.5.6, einer Lösung für verteilten, gemeinsam genutzten Speicher.

Neue Funktionen in vSphere Storage Appliance 5.5.6

In dieser Version von vSphere Storage Appliance 5.5.6 wird die glibc-Sicherheitslücke behoben, die im Abschnitt Behobene Probleme dokumentiert ist.

Frühere Versionen

Die Funktionen und bekannten Probleme von VMware vSphere Storage Appliance 5.5 werden in den entsprechenden Versionshinweisen beschrieben. Die Versionshinweise für frühere Versionen von VMware vSphere Storage Appliance 5.5 sind nachfolgend aufgeführt.

Versionshinweise zu VMware vSphere Storage Appliance 5.5.2

Versionshinweise zu VMware vSphere Storage Appliance 5.5.1

Installationshinweise

vSphere Storage Appliance unterstützt den Installationsassistenten für VSA Manager und das automatische Installationsprogrammskript für VSA als Installationsworkflows. Die folgende Tabelle enthält einen Vergleich der Anforderungen für jeden Workflow. Im Handbuch vSphere Storage Appliance – Installation und Administration erhalten Sie weitere Informationen zu den jeweiligen Workflows.

Installationsanforderungen VSA Manager-Installationsprogramm VSA – Automatisches Installationsprogramm
Hardwareanforderungen
Zwei oder drei Server mit homogener Hardwarekonfiguration
  • CPU 64-Bit x86 Intel- oder AMD-Prozessor, 2 GHz oder schneller
  • Arbeitsspeicher
    • 6 GB Minimum
    • 24 GB empfohlen
    • 72 GB Maximum getestet
      Hinweis: Sie können mehr als 72 GB Arbeitsspeicher pro ESXi-Host verwenden, da es keine Arbeitsspeicherbeschränkung für den VSA-Cluster gibt.
  • Netzwerkkarte 4 Single-Port- oder 2 Dual-Port-1-Gigabit-Ethernet-Netzwerkkarten oder 10-Gigabit-Ethernet-Netzwerkkarten oder 1 Quad-Port-Netzwerkkarte (bietet keine Netzwerkkartenredundanz)
  • RAID-Controller Der RAID-Controller muss RAID10, RAID6 oder RAID5 unterstützen
  • Festplatten Alle Festplatten, die in jeweils einem Host verwendet werden, müssen über dieselbe Kapazität und dieselben Leistungsmerkmale verfügen. Die maximale Anzahl von Festplatten pro Host beträgt 28.
    Verwenden Sie SATA- und SAS-Festplatten nicht zusammen. Informationen zu möglichen Konfigurationen finden Sie unter RAID-Einstellungen und -Anforderungen. Konfigurationen von Festplattenlaufwerken verschiedener Anbieter und Modelle, Laufwerkskapazitäten und Laufwerksgeschwindigkeit funktionieren zwar möglicherweise, die E/A-Schreibgeschwindigkeit des RAID-Adapters beträgt dann aber ein Vielfaches des langsamsten Laufwerks im RAID-Set und die Kapazität beträgt dann ein Vielfaches des kleinsten Laufwerks im RAID-Set. VMware empfiehlt dringend, keine Hybrid-Konfigurationen für Festplattenlaufwerke zu verwenden, außer Sie erwerben vom Serverhersteller ein Ersatzlaufwerk, das sich nur geringfügig vom ursprünglichen Laufwerk unterscheidet, und müssen dann ein RAID-Set neu einrichten. Das Ersetzen eines Laufwerks, das kleiner ist als die aktuelle Mindestkapazität für Laufwerke, führt dazu, dass die Neueinrichtung des RAID-Sets fehlschlägt. Zudem wird dies nicht unterstützt.
Ja Ja
vCenter Server installiert auf einem physischen System oder einer virtuellen Maschine. Sie können vCenter Server auf einem der ESXi-Hosts im VSA-Cluster ausführen. Die folgende Konfiguration ist für die vCenter Server-Installation erforderlich:
  • CPU 64-Bit x86 Intel- oder AMD-Prozessor, 2 GHz oder schneller
  • Arbeitsspeicher und Festplattenspeicher Die Menge des benötigten Arbeitsspeichers und Festplattenspeichers hängt von Ihrer vCenter Server-Konfiguration ab. Weitere Details finden Sie im Handbuch Installation und Einrichtung von vSphere.
  • Netzwerkkarte 1-Gigabit-Ethernet- oder 10-Gigabit-Ethernet-Netzwerkkarte
Für VSA Manager ist zusätzlicher Festplattenspeicher erforderlich:
  • VSA Manager 10 GB
  • VSA-Clusterdienst 2 GB
Ja Ja
Hardwareanforderungen und -konfiguration für das Netzwerk
  • Zwei 1-Gigabit- bzw. 10-Gigabit-Ethernet-Switches, empfohlen
    Hinweis: Die Netzwerkkonfiguration mit zwei Switches verhindert, dass es eine einzelne Fehlerquelle in der physischen Netzwerkschicht gibt
  • Ein 1-Gigabit- bzw. 10-Gigabit-Ethernet-Switch als Minimum
  • In einer VSA-Umgebung muss das Netzwerk Geschwindigkeiten von 1 Gigabit oder höher erreichen, um die Konfiguration zu unterstützen.
Ja Ja
Statische IP-Adressen. vCenter Server und VSA Manager müssen sich nicht im selben Subnetz wie VSA-Cluster befinden. Mitglieder eines jeden VSA-Clusters, einschließlich des VSA-Clusterdiensts für eine Konfiguration mit 2 Mitgliedern, müssen sich im selben Subnetz befinden. Ja Ja
(Optional) Eine oder zwei VLAN-IDs, die auf den Ethernet-Switches konfiguriert sind Ja Ja
Softwareanforderungen
ESXi auf jedem Host Ja Ja
Windows Server 2003 oder Windows Server 2008 (64-Bit) Ja Ja
vCenter Server installiert auf einem physischen System oder einer virtuellen Maschine. Sie können vCenter Server auf einem der ESXi-Hosts im VSA-Cluster ausführen. Ja Ja
vSphere Web Client Ja Ja

Hinweis: Die VMware-Produktinteroperabilitätsmatrix enthält Details zur Kompatibilität von aktuellen und früheren Versionen von VMware vSphere Storage Appliance mit ESXi und vCenter Server. Weitere Informationen finden Sie unter VMware-Produktinteroperabilitätsmatrix.

Im Handbuch VMware vSphere Storage Appliance – Installation und Administration erhalten Sie weitere Informationen zu den jeweiligen Workflows.

RAID-Einstellungen und -Anforderungen

RAID-Typ
SATA-Laufwerke
SAS-Laufwerke
RAID5
Nicht unterstützt
Die folgenden RAID-Konfigurationen sind Beispiele für gültige Kombinationen von Laufwerkanzahl und maximaler Laufwerkkapazität für SAS-Festplatten. Geringere Kapazitäten als die in diesem Beispiel aufgeführten Kapazitäten werden ebenfalls unterstützt:
  • 10 x 0,5 TB => VMFS-Datenspeicher mit 4,5 TB
  • 8 x 0,75 TB => VMFS-Datenspeicher mit 5,25 TB
  • 7 x 1 TB => VMFS-Datenspeicher mit 6 TB
  • 6 x 1,5 TB => VMFS-Datenspeicher mit 7,5 TB
  • 5 x 2 TB => VMFS-Datenspeicher mit 8 TB
  • 3 x 3 TB => VMFS-Datenspeicher mit 6 TB
  • 4 x 2,5 TB => VMFS-Datenspeicher mit 7,5 TB
  • 4 x 3 TB => VMFS-Datenspeicher mit 9 TB
RAID6
Die maximal unterstützte Größe eines VMFS-Datenspeichers pro Host beträgt 24 TB. Die maximal unterstützte Größe eines VMFS-Datenspeichers pro Host beträgt 24 TB. Dieses Kapazitätsmaximum gilt zusammengefasst für alle auf dem ESXi-Host erstellten VMFS-Datenspeicher.
RAID10
Die maximal unterstützte Größe eines VMFS-Datenspeichers pro Host beträgt 8 TB. Dies ist keine Begrenzung der VMFS-Datenspeicher an sich, sondern ein Grenzwert, der auf der erwarteten Gesamtbelastbarkeit der Festplattenlaufwerke für ein RAID-Set beruht. Über diesen Grenzwert hinaus liegt die Speicherbelastbarkeit unterhalb des akzeptablen Grenzwerts.
Festplattendrehzahl
Mindestens 7.200 U/min
Mindestens 10.000 U/min
Hinweis: Wählen Sie Festplatten mit 15.000 U/min, um eine bestmögliche Leistung zu erzielen.

Upgrade-Hinweise

Wenn Sie frühere Versionen von vSphere Storage Appliance verwenden, führen Sie ein Upgrade Ihrer Umgebung auf Version 5.5 oder höher durch. Der zu verwendende Upgrade-Prozess ist abhängig von der aktuellen Version von vSphere Storage Appliance. Für ein Upgrade von vSphere Storage Appliance Version 1.x können Sie das VSA Manager-Installationsprogramm verwenden, das alle Komponenten zugleich aktualisiert. Mit einem Upgrade-Vorgang werden VSA Manager, der VSA-Clusterdienst und die VSA-Cluster-Appliances aktualisiert.

Wenn Sie das Upgrade für Version 5.1.x durchführen, aktualisiert das VSA Manager-Installationsprogramm nur VSA Manager. Die vorhandenen Cluster-Appliances bleiben unverändert und können separat aktualisiert werden.

Hinweis: VSA Manager und die VSA-Cluster-Appliance sollten nach Abschluss des Upgrades dieselbe Version aufweisen. Eine bestimmte Version von VSA Manager ist nur mit der entsprechenden Version der VSA-Cluster-Appliance kompatibel.

Eine Beschreibung des Upgrade-Verfahrens finden Sie unter Upgrade der vSphere Storage Appliance-Umgebung im Handbuch vSphere Storage Appliance – Installation und Administration.

Behobene Probleme

  • glibc-Paket wurde aktualisiert, um ein Sicherheitsproblem zu beheben
    Das glibc-Paket für vSphere Storage Appliance wurde aktualisiert, um ein Sicherheitsproblem zu beheben. Im Projekt „Common Vulnerabilities and Exposures“ (cve.mitre.org) wurde diesem Problem die Bezeichnung CVE-2015-7547 zugewiesen. Weitere Informationen finden Sie im Knowledgebase-Artikel 2144491.

Bekannte Probleme

Die bekannten Probleme in vSphere Storage Appliance 5.5.6 lassen sich wie folgt einteilen:

Behobene Probleme, die früher nicht dokumentiert wurden, sind mit einem Sternchen (*) gekennzeichnet.

Upgrade-Probleme

  • VSA-Upgrade schlägt bei einer Änderung der vCenter Server-IP-Adresse fehl
    Wenn die vCenter Server-IP-Adresse nach der Installation von VSA geändert wird, schlagen Upgrade-Versuche mit einer Fehlermeldung ähnlich der folgenden fehl:

    Fehler 29463. VSA Manager sollte auf dem vCenter Server installiert werden. Stellen Sie sicher, dass es sich hierbei um den vCenter Server handelt, und geben Sie den korrekten Hostnamen ein.
  • Problemumgehung: Ändern Sie die IP-Adresse im Registrierungseintrag.

    1. Wechseln Sie in der Registrierung zu Computer\HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\VMware, Inc.\vSphere Storage Appliance Manager\VC
    2. Aktualisieren Sie den Eintrag VCServerAddress mit der neuen IP-Adresse des vCenter Server.
      Diese Adresse wird während der Installation in der Registrierung gespeichert.
  • Ein Upgrade eines VSA-Clusters schlägt bei Verwendung eines nicht standardmäßigen Kennworts fehl
    Bei Verwendung eines anderen als des Standardkennworts für das Upgrade eines VSA-Clusters von Version 5.1.x auf Version 5.5 schlägt das Upgrade des Clusters fehl. In einer Fehlermeldung werden Sie darauf hingewiesen, dass der Cluster nicht verfügbar ist.

    Problemumgehung: Ändern Sie das Kennwort in das Standardkennwort, bevor Sie ein Upgrade für einen VSA-Cluster durchführen. Nach Abschluss des Upgrades können Sie das Kennwort wieder beliebig ändern.

Probleme in Bezug auf den vSphere Web Client

  • Die Seite „VSA Manager“ im vSphere Web Client wird möglicherweise nicht wie erwartet automatisch aktualisiert
    Die Seite „VSA Manager“ wird in der Regel automatisch abgerufen und aktualisiert. Unter bestimmten Umständen ist dies jedoch nicht der Fall.

    Problemumgehung: Durch Drücken der Taste F5 können Sie die Seite „VSA Manager“ manuell aktualisieren. Wenn das Problem dadurch nicht behoben wird, starten Sie den vSphere Web Client neu.

  • Die Seite „VSA Manager“ kann im vSphere Web Client nicht geladen werden
    Wenn die Seite „VSA Manager“ nicht geladen wird, wird möglicherweise folgende Fehlermeldung angezeigt:
    Es ist ein interner Fehler aufgetreten – Ressourcenmodul kann nicht von /vsa-ui/locales/vsa-ui-en_US.swf geladen werden

    Problemumgehung: Deaktivieren Sie das Plug-In für VSA 5.5 und verwenden Sie für den Zugriff auf VSA das Plug-In für den vSphere Web Client 5.1:

    1. Legen Sie in webclient.properties die folgenden Werte fest, um zur VSA-spezifischen Konfiguration zurückzukehren:
      scriptPlugin.enabled=true
      allowHttp=false
    2. Löschen Sie die zwischengespeicherten vSphere Web Client-Daten für das VSA 5.5-Plug-In aus den folgenden Verzeichnissen von vCenter Server:
      • C:\ProgramData\VMware\vSphere Web Client\vc-packages\vsphere-client-serenity
      • C:\ProgramData\VMware\vSphere Web Client\catalog\VirtualCenter\5.5.0\en
    3. Starten Sie den vSphere Web Client-Dienst auf vCenter Server neu.
    4. Verwenden Sie die Version 5.1 des vSphere Web Client für den Zugriff auf VSA Manager.