In der folgenden Checkliste sind die Cluster-, Host- und VM-Anforderungen aufgeführt, die Ihnen bekannt sein müssen, bevor Sie vSphere Fault Tolerance verwenden.

Überprüfen Sie diese Liste, bevor Sie Fault Tolerance einrichten.

Anmerkung:

Das Failover von fehlertoleranten virtuellen Maschinen ist unabhängig von vCenter Server, allerdings müssen Sie vCenter Server verwenden, um Fault Tolerance-Cluster einzurichten.

Clusteranforderungen für Fault Tolerance

Die folgenden Clusteranforderungen müssen erfüllt sein, bevor Sie Fault Tolerance einsetzen können.

Hostanforderungen für Fault Tolerance

Die folgenden Hostanforderungen müssen erfüllt sein, bevor Sie Fault Tolerance einsetzen können.

  • Hosts müssen unterstützte Prozessoren verwenden.

  • Hosts müssen für Fault Tolerance lizenziert sein.

  • Hosts müssen für Fault Tolerance zertifiziert sein. Rufen Sie die Seite http://www.vmware.com/resources/compatibility/search.php auf und wählen Sie Search by Fault Tolerant Compatible Sets, um zu ermitteln, ob Ihre Hosts zertifiziert sind.

  • Bei der Konfiguration für jeden Host muss im BIOS die Hardwarevirtualisierung (HV) aktiviert sein.

Anmerkung:

VMware empfiehlt, dass für die Hosts, die Sie zur Unterstützung von Fault Tolerance-VMs verwenden, die BIOS-Einstellungen zur Energieverwaltung auf maximale Leistung bzw. auf vom Betriebssystem verwaltete Leistung festgelegt sind.

Sie können auch Profilübereinstimmungsprüfungen ausführen, wie unter Erstellen eines Clusters und Überprüfen der Übereinstimmung beschrieben sind, um die Kompatibilität der Hosts im Cluster zum Unterstützen von Fault Tolerance zu bestätigen.

VM-Anforderungen für Fault Tolerance

Die folgenden VM-Anforderungen müssen erfüllt sein, bevor Sie Fault Tolerance einsetzen können.

  • Es dürfen keine nicht unterstützten Geräte mit den virtuellen Maschinen verbunden sein. Siehe Fault Tolerance-Interoperabilität.

  • Nicht kompatible Funktionen dürfen nicht mit den fehlertoleranten virtuellen Maschinen ausgeführt werden. Siehe Fault Tolerance-Interoperabilität.

  • Die Dateien der virtuellen Maschine müssen auf einem gemeinsam genutzten Speicher gespeichert sein. Zu den akzeptablen gemeinsam genutzten Speicherlösungen gehören Fibre-Channel, iSCSI (Hardware und Software), NFS und NAS.

Weitere Konfigurationsempfehlungen

Beim Konfigurieren von Fault Tolerance sollten Sie zudem die folgenden Richtlinien beachten.

  • Falls Sie NFS für den Zugriff auf gemeinsam genutzten Speicher verwenden, sollten Sie dedizierte NAS-Hardware mit mindestens einer 1 Gbit Netzwerkkarte verwenden, um die für das ordnungsgemäße Funktionieren von Fault Tolerance erforderliche Netzwerkleistung zu erzielen.

  • Die Arbeitsspeicherreservierung einer fehlertoleranten VM wird auf die Arbeitsspeichergröße der virtuellen Maschine festgelegt, wenn Fault Tolerance eingeschaltet wird. Stellen Sie sicher, dass ein Ressourcenpool, der fehlertolerante VMs enthält, eine größere Arbeitsspeichermenge als die für die virtuellen Maschinen erforderliche Menge besitzt. Ohne diesen Überschuss im Ressourcenpool ist es möglich, dass kein Arbeitsspeicher mehr zur Verfügung steht, der als Overhead-Arbeitsspeicher genutzt werden kann.

  • Verwenden Sie maximal 16 virtuelle Festplatten pro fehlertoleranter virtueller Maschine.

  • Um Redundanz und maximalen Fault Tolerance-Schutz zu gewährleisten, sollten sich mindestens drei Hosts im Cluster befinden. Auf diese Weise wird in einer Failover-Situation ein Host bereitgestellt, der die neu erstellte sekundäre virtuelle Maschine aufnehmen kann.