Das Diagramm der CPU-Nutzung des Clusters überwacht die CPU-Nutzung der Hosts, Ressourcenpools und virtuellen Maschinen im Cluster. In diesem Diagramm werden die zehn untergeordneten Objekte im Cluster mit der höchsten CPU-Nutzung angezeigt.

Dieses Diagramm befindet sich in der Ansicht „Ressourcenpools und virtuelle Maschinen“ der Registerkarte Leistung des Clusters.

Tabelle 1. Datenindikatoren

Diagrammbezeichnung

Beschreibung

<Host>, <Ressourcenpool> oder <virtuelle Maschine>

Die durch den Host, den Ressourcenpool oder die virtuelle Maschine im Cluster aktiv genutzte CPU-Menge.

  • Indikator: MHz-Nutzung

  • Statistiktyp: Rate

  • Einheit: Megahertz (MHz)

  • Rollup-Typ: Durchschnitt (Min/Max)

  • Erfassungsebene: 1 (4)

Diagrammanalyse

Eine kurze Spitze bei „CPU-Nutzung“ zeigt an, dass Sie die Clusterressourcen bestmöglich nutzen. Bleibt der Wert allerdings konstant hoch, ist der CPU-Bedarf wahrscheinlich höher als die verfügbare CPU-Kapazität. Ein hoher Wert für die CPU-Nutzung kann zu erhöhter Bereitschaftszeit und zu Prozessor-Warteschlangen für die virtuellen Maschinen auf den Hosts im Cluster führen.

Wenn die Leistung negativ beeinflusst wird, sollten Sie folgende Aktionen durchführen.

Tabelle 2. Ratschläge für die Optimierung der CPU-Leistung

#

Lösung

1

Stellen Sie sicher, dass VMware Tools auf allen virtuellen Maschinen installiert sind.

2

Aktivieren Sie DRS, wenn das Cluster kein DRS-Cluster ist. Wählen Sie den Cluster aus und klicken Sie auf Verwalten > Einstellungen > vSphere DRS > Bearbeiten > vSphere DRS einschalten.

3

Wenn es sich bei dem Cluster um einen DRS-Cluster handelt:

  • Erhöhen Sie die Anzahl der Hosts und migrieren Sie eine oder mehrere virtuelle Maschinen auf den neuen Host.

  • Überprüfen Sie den Schwellenwert für die Aggressivität. Wenn der Wert niedrig ist, erhöhen Sie den Schwellenwert. Dies kann dabei helfen, Hotspots im Cluster zu vermeiden.

4

Migrieren Sie eine oder mehrere virtuelle Maschinen auf einen neuen Host.

5

Aktualisieren Sie bei Bedarf die physischen CPUs oder Kerne auf allen Hosts im Cluster.

6

Aktivieren Sie CPU-sparende Funktionen, z. B. TCP-Segmentierungs-Offload.

7

Ersetzen Sie die Software-E/A durch dedizierte Hardware, z. B. iSCSI-HBAs oder TCP-Segmentierungs-Offload-Netzwerkkarten.