Ab vSphere 5.0 wurde die Unterstützung für die Offenlegung der NUMA-Topologie für Gastbetriebssysteme eingeführt. Diese Einführung ermöglicht Leistungsverbesserungen durch die Vereinfachung des Gastbetriebssystems sowie durch Optimierungen der Anwendungs-NUMA.

Virtuelle NUMA-Topologie ist für virtuelle Maschinen mit der Hardwareversion 8 verfügbar und wird standardmäßig aktiviert, wenn die Anzahl der virtuellen CPUs höher als 8 ist. Sie können die virtuelle NUMA-Topologie ebenfalls mit erweiterten Konfigurationsoptionen beeinflussen.

Änderungen an der virtuellen NUMA-Topologie können im vSphere Web Client mit zwei Einstellungen vorgenommen werden: Anzahl der virtuellen Sockets und Anzahl der Kerne pro Socket für eine virtuelle Maschine. Wenn die Anzahl der Kerne pro Socket (cpuid.coresPerSocket) größer als 1 ist und die Anzahl der virtuellen Kerne in der virtuellen Maschine größer als 8 ist, stimmt die Größe des virtuellen NUMA-Knotens mit der Größe der virtuellen Sockets überein. Wenn die Anzahl der Kerne pro Socket kleiner oder gleich 1 ist, werden virtuelle NUMA-Knoten erstellt, um mit der Topologie des ersten physischen Hosts übereinzustimmen, auf dem die virtuelle Maschine eingeschaltet wird.

Wenn die Anzahl der virtuellen CPUs und die Größe des Speicherplatzes proportional zunimmt, können Sie die Standardwerte verwenden. Bei virtuelle Maschinen, die eine überproportional große Menge an Speicherplatz verbrauchen, können Sie die Standardwerte wie folgt überschreiben:

  • Erhöhen der Anzahl der virtuellen CPUs, auch wenn die Anzahl der virtuellen CPUs nicht verwendet wird. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter Ändern der Anzahl virtueller CPUs.

  • Verwenden von erweiterten Optionen zum Steuern der virtuellen NUMA-Topologie und deren Zuordnung zur physischen NUMA-Topologie. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter Steuerelemente für virtuelle NUMA.