Administratoren haben mehrere Möglichkeiten, um die VLANs in ihrer vSphere-Umgebung zu sichern.

Prozedur

  1. Stellen Sie sicher, dass für Portgruppen keine VLAN-Werte konfiguriert sind, die für physische Upstream-Switches reserviert sind.

    Legen Sie für VLAN-IDs keine Werte fest, die für den physischen Switch reserviert sind.

  2. Stellen Sie sicher, dass für Portgruppen nicht VLAN 4095 konfiguriert ist, außer Sie verwenden Virtual Guest Tagging (VGT).

    In vSphere gibt es drei Arten von VLAN-Tagging:

    • External Switch Tagging (EST)

    • Virtual Switch Tagging (VST): Der virtuelle Switch kennzeichnet mit der konfigurierten VLAN-ID den eingehenden Datenverkehr für die angefügten virtuellen Maschinen und entfernt das VLAN-Tag im ausgehenden Datenverkehr. Zum Einrichten des VST-Modus weisen Sie eine VLAN-ID zwischen 1 und 4095 zu.

    • Virtual Guest Tagging (VGT): VLANs werden von virtuellen Maschinen abgewickelt. Zum Aktivieren des VGT-Modus legen Sie 4095 als VLAN-ID fest. Auf einem Distributed Switch können Sie mithilfe der Option VLAN-Trunking auch Datenverkehr der virtuellen Maschine basierend auf dem VLAN zulassen.

    Auf einem Standard-Switch können Sie den VLAN-Netzwerkmodus auf Switch- oder Portgruppenebene konfigurieren, und auf einem Distributed Switch auf der Ebene der verteilten Portgruppe oder des Ports.

  3. Stellen Sie sicher, dass alle VLANs auf jedem virtuellen Switch vollständig dokumentiert sind und dass jeder virtuelle Switch alle erforderlichen VLANs und nur die erforderlichen VLANs aufweist.