Wenn Sie ein Upgrade einer einfachen Installationsumgebung (Simple Install) auf eine eingebettete Bereitstellung von vCenter Server 6 durchführen, erfolgt das Upgrade nahtlos. Beim Upgrade einer benutzerdefinierten Installation ist der vCenter Single Sign On-Dienst nach dem Upgrade Bestandteil des Platform Services Controller. Welche Benutzer sich nach der Durchführung eines Upgrades bei vCenter Server anmelden können, hängt von der Version, von der aus Sie das Upgrade durchführen, und von der Bereitstellungskonfiguration ab.

Im Rahmen des Upgrades können Sie festlegen, dass anstelle von „vsphere.local“ ein anderer vCenter Single Sign On-Domänenname verwendet wird.

Upgrade-Pfade

Das Ergebnis des Upgrades ist abhängig von den ausgewählten Installationsoptionen und vom Bereitstellungsmodell, auf das Sie upgraden.

Tabelle 1. Upgrade-Pfade

Quelle

Ergebnis

vSphere 5.5 und früher – einfache Installation

vCenter Server mit eingebettetem Platform Services Controller.

vSphere 5.5 und früher – benutzerdefinierte Installation

Wenn sich vCenter Single Sign On auf einem anderen Knoten als vCenter Server befand, erhalten Sie eine Umgebung mit einem externen Platform Services Controller.

Wenn sich vCenter Single Sign On auf demselben Knoten wie vCenter Server befand, andere Dienste jedoch auf anderen Knoten, erhalten Sie eine Umgebung mit einem eingebetteten Platform Services Controller.

Wenn in der benutzerdefinierten Installation mehrere replizierte vCenter Single Sign On-Server vorhanden waren, erhalten Sie eine Umgebung mit mehreren replizierten Platform Services Controller-Instanzen.

Benutzer, die sich nach dem Upgrade einer einfachen Installation anmelden können

Wenn Sie ein Upgrade einer Umgebung durchführen, die Sie mit der einfachen Installationsoption bereitgestellt haben, erhalten Sie stets eine Installation mit einem eingebetteten Platform Services Controller. Welche Benutzer sich anmelden dürfen, hängt davon ab, ob in der Quellumgebung vCenter Single Sign On vorhanden ist.

Tabelle 2. Anmelderechte nach dem Upgrade der einfachen Installationsumgebung

Quellversion

Anmeldezugriff für

Anmerkungen

vSphere 5.0

Benutzer des lokalen Betriebssystems

administrator@vsphere.local

Möglicherweise werden Sie bei der Installation aufgefordert, die Administratoranmeldedaten des Root-Ordners in der vSphere-Bestandslistenhierarchie anzugeben.

Wenn Ihre vorherige Installation Active Directory-Benutzer unterstützt hat, können Sie die Active Directory-Domäne als Identitätsquelle hinzufügen.

vSphere 5.1

Benutzer des lokalen Betriebssystems

administrator@vsphere.local

Admin@SystemDomain

Ab vSphere 5.5 unterstützt vCenter Single Sign On nur eine einzige standardmäßige Identitätsquelle.

Die standardmäßige Identitätsquelle können Sie festlegen.

Benutzer in einer Nicht-Standarddomäne können bei der Anmeldung die Domäne angeben (DOMÄNE\Benutzer oder Benutzer@DOMÄNE).

vSphere 5.5

„administrator@vsphere.local“ oder der Administrator der Domäne, die Sie während des Upgrades angegeben haben.

Alle Benutzer aus allen Identitätsquellen können sich wie bisher anmelden.

Bei einem Upgrade von vSphere 5.0, das vCenter Single Sign On nicht beinhaltet, auf eine Version, die vCenter Single Sign On beinhaltet, spielen die Benutzer in einem Verzeichnisdienst wie etwa Active Directory eine wesentlich wichtigere Rolle als Benutzer des lokalen Betriebssystems. Somit ist es nicht immer möglich oder sogar unerwünscht, lokale Betriebssystembenutzer als authentifizierte Nutzer beizubehalten.

Benutzer, die sich nach dem Upgrade einer benutzerdefinierten Installation anmelden können

Wenn Sie ein Upgrade einer Umgebung durchführen, die Sie mit der benutzerdefinierten Installationsoption bereitgestellt haben, hängt das Ergebnis von den ausgewählten Optionen ab:

  • Wenn sich vCenter Single Sign On auf demselben Knoten wie das vCenter Server-System befand, erhalten Sie eine Installation mit einem eingebetteten Platform Services Controller.

  • Wenn sich vCenter Single Sign On auf einem anderen Knoten als das vCenter Server-System befand, erhalten Sie eine Installation mit einem externen Platform Services Controller.

  • Bei einem Upgrade von vSphere 5.0 können Sie im Rahmen des Upgrade-Vorgangs einen externen oder eingebetteten Platform Services Controller auswählen.

Die Anmelderechte nach dem Upgrade hängen von mehreren Faktoren ab.

Tabelle 3. Anmelderechte nach dem Upgrade der benutzerdefinierten Installationsumgebung

Quellversion

Anmeldezugriff für

Anmerkungen

vSphere 5.0

vCenter Single Sign On erkennt Benutzer des lokalen Betriebssystems für die Maschine, auf der der Platform Services Controller installiert ist, jedoch nicht für die Maschine, auf der vCenter Server installiert ist.

Anmerkung:

Die Verwendung von Benutzern des lokalen Betriebssystems für die Administration wird nicht empfohlen, insbesondere für Verbundumgebungen.

„administrator@vsphere.local“ kann sich bei vCenter Single Sign On und jeder vCenter Server-Instanz als Administratorbenutzer anmelden.

Wenn Ihre Installation der Version 5.0 zuvor Active Directory-Benutzer unterstützt hat, haben diese Benutzer nach dem Upgrade keinen Zugriff mehr. Die Active Directory-Domäne können Sie als Identitätsquelle hinzufügen.

vSphere 5.1 oder vSphere 5.5

vCenter Single Sign On erkennt Benutzer des lokalen Betriebssystems für die Maschine, auf der der Platform Services Controller installiert ist, jedoch nicht für die Maschine, auf der vCenter Server installiert ist.

Anmerkung:

Die Verwendung von Benutzern des lokalen Betriebssystems für die Administration wird nicht empfohlen, insbesondere für Verbundumgebungen.

„administrator@vsphere.local“ kann sich bei vCenter Single Sign On und jeder vCenter Server-Instanz als Administratorbenutzer anmelden.

Für Upgrades von vSphere 5.1 verfügt „Admin@SystemDomain“ über dieselben Rechte wie „administrator@vsphere.local“.

Ab vSphere 5.5 unterstützt vCenter Single Sign On nur eine einzige standardmäßige Identitätsquelle.

Die standardmäßige Identitätsquelle können Sie festlegen.

Benutzer in einer Nicht-Standarddomäne können bei der Anmeldung die Domäne angeben (DOMÄNE\Benutzer oder Benutzer@DOMÄNE).