Wenn eine virtuelle Maschine so viele Hostressourcen verbraucht, dass andere virtuelle Maschinen auf dem Host ihre Funktionen nicht mehr erfüllen können, kann es zur Dienstverweigerung (Denial of Service, DoS) kommen. Um zu verhindern, dass eine virtuelle Maschine DoS verursacht, verwenden Sie Funktionen der Hostressourcenverwaltung, beispielsweise die Einrichtung von Anteilen und die Verwendung von Ressourcenpools.

Warum und wann dieser Vorgang ausgeführt wird

Standardmäßig haben alle virtuellen Maschinen auf einem ESXi-Host gleiche Anteile an den Ressourcen. Sie können mithilfe von Anteilen und Ressourcenpools einen Denial-of-Service-Angriff verhindern, der bewirkt, dass eine virtuelle Maschine so viele Ressourcen des Hosts beansprucht, dass andere virtuelle Maschinen auf demselben Host ihre beabsichtigten Funktionen nicht ausführen können.

Verwenden Sie Grenzwerte nur, wenn Sie die Auswirkung vollkommen verstehen.

Prozedur

  1. Stellen Sie für jede virtuelle Maschine gerade genug Ressourcen (CPU und Arbeitsspeicher) bereit, sodass sie ordnungsgemäß arbeitet.
  2. Verwenden Sie Anteile, um Ressourcen für kritische virtuelle Maschinen zu garantieren.
  3. Gruppieren Sie virtuelle Maschinen mit ähnlichen Anforderungen in Ressourcenpools.
  4. Behalten Sie in jedem Ressourcenpool die Standardwerte für Anteile bei, um sicherzustellen, dass jeder virtuellen Maschine im Pool ungefähr dieselbe Ressourcenpriorität zugeordnet ist.

    Mit dieser Einstellung kann eine einzelne virtuelle Maschine nicht mehr Ressourcen als andere virtuelle Maschinen im Ressourcenpool verwenden.

Nächste Maßnahme

Informationen über Ressourcenanteile und Grenzwerte finden Sie in der Dokumentation Handbuch zur vSphere-Ressourcenverwaltung.