vCenter Server und ESXi kommunizieren mit dem Speicheranbieter, um Informationen zu erhalten, die der Speicheranbieter von zugrunde liegenden physischen und softwaredefinierten Speichern oder von verfügbaren E/A-Filtern erfasst. vCenter Server kann dann die Speicherdaten in vSphere Web Client anzeigen.

Die vom Speicheranbieter bereitgestellten Informationen können in die folgenden Kategorien aufgeteilt werden:

  • Speicherdatendienste und -funktionen. Diese Art von Informationen sind maßgeblich für Funktionen wie Virtual SAN, virtuelle Volumes und E/A-Filter. Der Speicheranbieter erfasst Informationen über die Datendienste, die von den zugrunde liegenden Speicherelementen oder verfügbaren E/A-Filtern angeboten werden.

    Sie beziehen sich auf diese Datendienste, wenn Sie Speicheranforderungen für virtuelle Maschinen und virtuelle Festplatten in einer Speicherrichtlinie definieren. Die Speicherrichtlinie gewährleistet den für Ihre Umgebung geeigneten Speicherort einer virtuellen Maschine oder aktiviert spezifische Datendienste für virtuelle Festplatten. Weitere Informationen finden Sie unter Grundlegende Informationen zu VM-Speicherrichtlinien.

  • Speicherstatus. Diese Kategorie enthält Berichte zum Status verschiedener Speicherelemente. Sie enthält zudem Alarme und Ereignisse zum Senden von Benachrichtigungen über Konfigurationsänderungen.

    Diese Informationen sind nützlich beim Beheben von Fehlern bei der Speicherverbindung und von Leistungsproblemen. Sie sind zudem hilfreich, um Array-generierte Ereignisse und Alarme mit den entsprechenden Leistungs- und Laständerungen am Array zu korrelieren.

  • Informationen über Storage DRS. Für Distributed Resource Scheduling (DRS) in Blockgeräten oder Dateisystemen. Speicheranbieter liefern zusätzliche Daten über das Speichersystem, sodass die Verfahren von Storage DRS mit den Verfahren der Ressourcenverwaltung innerhalb der Speichersysteme kompatibel sind.