iSCSI verwendet einen speziellen, eindeutigen Bezeichner zum Identifizieren eines iSCSI-Knotens, sei es ein Ziel oder ein Initiator. Dieser Name entspricht dem WWN (WorldWide Name), der mit Fibre-Channel-Geräten verknüpft ist und zur allgemeinen Knotenidentifikation dient.

iSCSI-Namen können zwei verschiedene Formate aufweisen. Das geläufigste Format ist IQN.

Weitere Informationen zu Benennungskonventionen und Zeichenfolgenprofilen finden Sie unter iSCSI-Ben RFC 3721 und RFC 3722 auf der IETF-Website.

Das IQN-Format (iSCSI Qualified Name)

IQN hat das Format iqn.jjjj-mm.Namensvergabestelle:eindeutiger Name, wobei:

  • yyyy-mm gibt Jahr und Monat an, in dem die Stelle für die Namensvergabe (Naming Authority) eingerichtet wurde.

  • Namensvergabestelle ist üblicherweise die Syntax des Internetdomänennames der Namensvergabestelle in umgekehrter Reihenfolge. Zum Beispiel könnte die Namensvergabestelle iscsi.vmware.com den qualifizierten iSCSI-Namen „iqn.1998-01.com.vmware.iscsi“ haben. Der Name gibt an, dass der Domänenname vmware.com im Januar 1998 registriert wurde und es sich bei „iscsi“ um eine Unterdomäne von vmware.com handelt.

  • eindeutiger_Name steht für einen beliebigen Namen, z. B. den Namen des Hosts. Die Namensvergabestelle muss sicherstellen, dass alle zugewiesenen Namen nach dem Doppelpunkt eindeutig sind, z. B.:

    • iqn.1998-01.com.vmware.iscsi:Name1

    • iqn.1998-01.com.vmware.iscsi:Name2

    • iqn.1998-01.com.vmware.iscsi:Name999

Das EUI-Format (Enterprise Unique Identifier)

EUI hat das Format eui.16 hexadezimale Ziffern.

Beispiel: eui.0123456789ABCDEF.

Bei den 16 Hexadezimalstellen handelt es sich um die Textdarstellung einer 64-Bit-Zahl eines IEEE-EUI-Schemas (Extended Unique Identifier). Die oberen 24 Bit identifizieren die Unternehmens-ID, die das IEEE einem bestimmten Unternehmen zuordnet. Die unteren 40 Bit werden durch die Entität zugewiesen, der diese Unternehmens-ID zugeordnet ist, und müssen eindeutig sein.