Verwenden Sie vSphere On-disk Metadata Analyser (VOMA), um Metadatenbeschädigungen zu identifizieren und zu beheben, die Dateisysteme oder zugrunde liegende logische Volumes beeinträchtigen.

Problem

Möglicherweise müssen Sie die Metadatenkonsistenz eines Dateisystems oder eines logischen Volumes überprüfen, das das Dateisystem unterstützt, wenn Probleme mit verschiedenen Funktionen in einem VMFS-Datenspeicher oder einer vFlash-Ressource auftreten. Beispielsweise sollten Sie in folgenden Situationen eine Metadatenprüfung durchführen:

  • Es treten Speicherausfälle auf.

  • Nach einer erneuten RAID-Erstellung oder dem Ersetzen einer Festplatte.

  • Die Datei vmkernel.log enthält Metadatenfehler.

  • Sie können nicht auf Dateien auf einem VMFS zugreifen.

  • Für einen Datenspeicher wird auf der Registerkarte „Ereignisse“ von vCenter Server eine Beschädigung gemeldet.

Ergebnisse

Führen Sie zum Überprüfen der Metadatenkonsistenz VOMA von der Befehlszeilenschnittstelle eines ESXi-Hosts aus. Mit VOMA können Probleme mit Metadateninkonsistenzen für einen VMFS-Datenspeicher oder eine vFlash-Ressource überprüft und behoben werden. Wenden Sie sich an den VMware-Support, wenn von VOMA gemeldete Fehler behoben werden sollen.

Folgen Sie diesen Anweisungen, wenn Sie das VOMA-Tool verwenden:

  • Stellen Sie sicher, dass der VMFS-Datenspeicher, den Sie analysieren, sich nicht über mehrere Erweiterungen erstreckt. Sie können VOMA nur auf einen Datenspeicher mit einer Erweiterung anwenden.

  • Schalten Sie alle ausgeführten virtuellen Maschinen aus oder migrieren Sie sie in einen anderen Datenspeicher.

Das folgende Beispiel veranschaulicht die Überprüfung der VMFS-Metadatenkonsistenz mithilfe von VOMA.

  1. Ermitteln Sie den Namen und die Partitionsnummer des Geräts, das den zu überprüfenden VMFS-Datenspeicher stützt.

    #esxcli storage vmfs extent list

    Der Gerätename und die Partitionsspalten in der Ausgabe geben das Gerät an. Beispiel:

    Volume Name  XXXXXXXX  Device Name                             Partition  
    1TB_VMFS5    XXXXXXXX  naa.600508e000000000b367477b3be3d703    3

  2. Führen Sie VOMA aus, um auf VMFS-Fehler zu prüfen.

    Geben Sie den absoluten Pfad zur Gerätepartition an, die den VMFS-Datenspeicher stützt. Geben Sie zudem eine Partitionsnummer mit dem Gerätenamen an. Beispiel:

    # voma -m vmfs -f check -d /vmfs/devices/disks/naa.600508e000000000b367477b3be3d703:3

    In der Ausgabe werden mögliche Fehler aufgelistet. Beispielsweise deutet die folgende Ausgabe darauf hin, dass die Taktsignaladresse ungültig ist.

    XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX
    Phase 2: Checking VMFS heartbeat region
     ON-DISK ERROR: Invalid HB address
    Phase 3: Checking all file descriptors.
    Phase 4: Checking pathname and connectivity.
    Phase 5: Checking resource reference counts.
    
    Total Errors Found:           1

Für das VOMA-Tool gibt es die folgenden Befehlsoptionen.

Tabelle 1. VOMA-Befehlsoptionen

Befehlsoption

Beschreibung

-m | --module

Das auszuführende Modul:

  • vmfs. Dies ist die Standardoption. Sie können VMFS3- und VMFS5-Datenspeicher überprüfen. Wenn Sie dieses Modul angeben, werden zudem Minimalüberprüfungen für LVM durchgeführt.

  • vmfsl. Überprüft Dateisysteme, die vFlash-Volumes unterstützen.

  • lvm. Überprüft logische Volumes, die VMFS-Datenspeicher unterstützen.

-f | --func

Durchzuführende Funktionen:

  • query. Listet die vom Modul unterstützten Funktionen auf.

  • check. Sucht nach Fehlern.

  • fix. Sucht und behebt Fehler.

-d|--device

Zu inspizierendes Gerät bzw. zu inspizierende Festplatte. Stellen Sie sicher, dass Sie den absoluten Pfad zur Gerätepartition angeben, die den VMFS-Datenspeicher stützt. Zum Beispiel: /vmfs/devices/disks/naa.00000000000000000000000000:1.

-s | --logfile

Geben Sie die Protokolldatei zum Ausgeben der Ergebnisse an.

-v | --version

Zeigt die VOMA-Version an.

-h|--help

Zeigt einen Hilfetext zum VOMA-Befehl an.