Wenn Sie mit der Leistung Ihrer Hardwarebusadapter (HBAs) nicht zufrieden sind, können Sie die maximale Warteschlangentiefe auf Ihrem ESXi-Host ändern.

Vorbereitungen

Installieren Sie vCLI oder stellen Sie die virtuelle vSphere Management Assistant (vMA)-Maschine bereit. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter Erste Schritte mit vSphere-Befehlszeilenschnittstellen. Führen Sie zwecks Fehlerbehebung esxcli-Befehle in der ESXi Shell aus.

Warum und wann dieser Vorgang ausgeführt wird

Der maximale Werte bezieht sich auf die Warteschlangentiefe, die für verschiedene Pfade zur LUN gemeldet werden. Wenn Sie diesen Wert herabsetzen, wird der Durchsatz des Hosts gedrosselt und das Risiko von SAN-Konflikten wird reduziert, falls mehrere Hosts den Speicher überbeanspruchen und die Befehlswarteschlange auffüllen.

Verwenden Sie zum Anpassen des Parameters für die maximale Warteschlangentiefe die vCLI-Befehle.

In dem Vorgang wird der Zielserver durch --server=Servername angegeben. Der angegebene Zielserver fordert Sie auf, einen Benutzernamen und ein Kennwort einzugeben. Weitere Verbindungsoptionen, wie z. B. eine Konfigurations- oder Sitzungsdatei, werden unterstützt. Eine Liste der Verbindungsoptionen finden Sie unter Erste Schritte mit vSphere-Befehlszeilenschnittstellen.

Prozedur

  1. Prüfen Sie, welches HBA-Modul derzeit geladen ist, indem Sie folgenden Befehl eingeben:

    esxcli --server=Servername system module list | grep Modul

    Verwenden Sie für Modul eine der folgenden Optionen.

    Option

    Beschreibung

    qla

    QLogic

    qln

    Native QLogic-Treiber

    lpfc

    Emulex

    bfa

    Brocade

  2. Passen Sie die Warteschlangentiefe für das entsprechende Modul an.

    esxcli --server=Servername system module parameters set -p Parameter=Wert -m Modul

    Verwenden Sie für die Optionen Parameter und Modul die folgenden Zeichenfolgen.

    String

    Beschreibung

    -p ql2xmaxqdepth=Wert

    -m qla2xxx

    QLogic

    -p ql2xmaxqdepth=Wert

    -m qlnativefc

    Native QLogic-Treiber

    -p lpfc0_lun_queue_depth=Wert

    -m lpfc820

    Emulex

    -p lpfc0_lun_queue_depth=Wert

    -m lpfc

    Native Emulex-Treiber

    -p bfa_lun_queue_depth=Wert

    -m bfa

    Brocade

  3. Starten Sie Ihren Host neu.
  4. Überprüfen Sie Ihre Änderungen, indem Sie den folgenden Befehl ausführen: esxcli --server=Servername system module parameters list -m=Modul.

    Modul ist ein entsprechender Treiber, wie z. B. qlnativefc oder bfa.