Nachdem Sie ein Upgrade der Virtual SAN-Hosts durchgeführt haben, können Sie die RVC (Ruby vSphere Console) verwenden, um mit dem Upgrade des Festplattenformats fortzufahren.

Voraussetzungen

  • Stellen Sie sicher, dass Sie die aktualisierte Version von vCenter Server verwenden.

  • Stellen Sie sicher, dass auf den ESXi-Hosts im Virtual SAN-Cluster Version 6.0 oder höher ausgeführt wird.

  • Stellen Sie sicher, dass die Festplatten auf der Seite „Festplattenverwaltung“ im vSphere Web Client einen ordnungsgemäßen Status aufweisen. Sie können auch den RVC-Befehl vsan.disk_stats ausführen, um den Festplattenstatus zu überprüfen.

  • Stellen Sie sicher, dass die Hardware- und Softwarekomponenten, die Sie verwenden möchten, zertifiziert und auf der VMware-Kompatibilitätshandbuch-Website unter http://www.vmware.com/resources/compatibility/search.php aufgelistet sind.

  • Stellen Sie sicher, dass ausreichend freier Speicherplatz vorhanden ist, um das Upgrade des Festplattenformats durchzuführen. Führen Sie den RVC-Befehl vsan.whatif_host_failures aus, um festzustellen, ob ausreichend Kapazität zum Abschließen des Upgrades vorhanden ist, oder um eine Neuerstellung der Komponenten vorzunehmen, falls beim Upgrade ein Fehler auftritt.

  • Stellen Sie sicher, dass PuTTY oder ein anderer SSH-Client für den Zugriff auf RVC installiert ist.

    Ausführliche Informationen zum Herunterladen des RVC-Tools und zum Verwenden der RVC-Befehle finden Sie im Referenzhandbuch zu den RVC-Befehlen (RVC Command Reference Guide).

  • Stellen Sie sicher, dass sich Ihre Hosts nicht im Wartungsmodus befinden. Versetzen Sie Ihre Hosts beim Upgrade des Festplattenformats nicht in den Wartungsmodus. Die verfügbare Ressourcenkapazität im Cluster wird reduziert, wenn ein Mitgliedshost eines Virtual SAN-Clusters in den Wartungsmodus wechselt, weil die Kapazität des Mitgliedshosts im Cluster nicht mehr bereitsteht. Das Upgrade des Clusters schlägt dann möglicherweise fehl.

  • Stellen Sie sicher, dass aktuell keine Komponentenneuerstellungsaufgaben im Virtual SAN-Cluster ausgeführt werden, indem Sie den RVC-Befehl vsan.resync_dashboard ausführen.

Prozedur

  1. Melden Sie sich mit RVC bei Ihrem vCenter Server an.
  2. Führen Sie den Befehl vsan.disks_stats /< vCenter IP address or hostname>/<data center name>/computers/<cluster name> aus, um den Festplattenstatus anzuzeigen.

    Beispiel:vsan.disks_stats /192.168.0.1/BetaDC/computers/VSANCluster

    Dieser Befehl listet die Namen aller Geräte und Hosts im Virtual SAN-Cluster auf. Darüber hinaus zeigt dieser Befehl das aktuelle Festplattenformat und den Systemstatus an. In der Spalte Systemstatus der Seite Datenträgerverwaltung können Sie auch den aktuellen Systemstatus der Geräte prüfen. Beispielsweise wird der Gerätestatus „Nicht ordnungsgemäß“ in der Spalte Systemstatus für die Hosts oder Festplattengruppen mit fehlerhaften Geräten angezeigt.

  3. Führen Sie den Befehl vsan.ondisk_upgrade <path to vsan cluster> aus.

    Beispiel:vsan.ondisk_upgrade /192.168.0.1/BetaDC/computers/VSANCluster

  4. Überwachen Sie den Fortschritt in RVC.

    RVC führt das Upgrade für jeweils eine Festplattengruppe aus.

    Nachdem das Upgrade des Festplattenformats erfolgreich abgeschlossen wurde, wird eine Meldung ähnlich der folgenden angezeigt.

    Festplattenformat-Upgradephase abgeschlossen

    Für n v1-Objekte ist ein Upgrade erforderlich Objekt-Upgrade-Fortschritt: n aktualisiert, 0 verblieben

    Objekt-Upgrade abgeschlossen: n aktualisiert

    VSAN-Upgrade abgeschlossen

  5. Führen Sie den Befehl vsan.obj_status_report aus, um zu überprüfen, ob für die Objektversionen ein Upgrade auf das neue Festplattenformat durchgeführt wurde.