Beim Starten einer ESXi-Installation, die Teil eines Virtual SAN-Clusters ist, von einem Flash-Gerät aus bestehen bestimmte Einschränkungen.

Verwenden Sie ein hochwertiges USB- oder SD-Flash-Laufwerk mit mindestens 4 GB.

Anmerkung:

Wenn der Speicher des ESXi-Hosts größer als 512 GB ist, starten Sie von einem SATADOM- oder Festplattengerät aus. Wenn Sie einen Virtual SAN-Host von einem SATADOM-Gerät aus starten, müssen Sie ein SLC-Gerät (Single-Level Cell) verwenden und die Größe des Startgeräts muss mindestens 16 GB betragen. Außerdem verfügen Hosts, die von einer Festplatte aus gestartet werden, über ein lokales VMFS. Deshalb müssen Sie die Festplatte für den ESXi-Start, die nicht für Virtual SAN vorgesehen ist, separat halten.

Protokollinformationen und Startgeräte in Virtual SAN

Wenn Sie ESXi von einem USB- oder SD-Gerät aus starten, gehen Protokolldaten und Stack-Traces beim Neustarten des Hosts verloren, weil die Scratch-Partition auf einem RAM-Laufwerk ist. Verwenden Sie dauerhaften Speicher für Protokolle, Stack-Traces und Arbeitsspeicher-Dumps.

Sie sollten Protokolldaten nicht auf dem Datenspeicher für Virtual SAN speichern. Ein Fehler im Virtual SAN-Cluster kann sich auf die Zugänglichkeit von Protokolldaten auswirken.

Ziehen Sie die folgenden Optionen für dauerhaften Protokollspeicher in Betracht:

  • Verwenden Sie ein Speichergerät, das nicht für Virtual SAN verwendet wird und mit VMFS oder NFS formatiert ist.

  • Konfigurieren Sie den ESXi Dump Collector und den vSphere Syslog Collector auf dem Host so, dass Arbeitsspeicher-Dumps und Systemprotokolle zu vCenter Server gesendet werden.

Informationen zur Einrichtung der Scratch-Partition mit einem dauerhaften Speicherort finden Sie in der Dokumentation Installations- und Einrichtungshandbuch für vSphere.