Halten Sie sich beim Arbeiten mit ausgeweiteten Virtual SAN-Clustern an die folgenden Empfehlungen, um gute Leistungen zu erzielen.

  • Wenn der Zugriff auf eine der Sites (Fault Domains) in einem ausgeweiteten Cluster nicht möglich ist, können neue VMs nach wie vor im Unter-Cluster bereitgestellt werden, in dem die anderen beiden Sites vorhanden sind. Die Bereitstellung dieser neuen VMs wird implizit erzwungen und die VMs sind erst wieder kompatibel, wenn die partitionierte Site dem Cluster wieder beitritt. Diese implizit erzwungene Bereitstellung wird nur durchgeführt, wenn zwei der drei Sites verfügbar sind. Eine Site verweist hier entweder auf eine Datensite oder auf einen Zeugen-Host.

  • Wenn eine komplette Site wegen Stromausfall oder Verlust der Netzwerkverbindung in den Offline-Modus geschaltet wird, starten Sie die Site sofort ohne viel Verzögerung neu. Starten Sie nicht jeden Virtual SAN-Host einzeln neu, sondern schalten Sie alle Hosts ungefähr gleichzeitig in den Online-Modus, idealerweise innerhalb von 10 Minuten. Mit diesem Verfahren können Sie die erneute Synchronisierung von großen Datenmengen über Sites hinweg vermeiden.

  • Wenn ein Host permanent nicht verfügbar ist, entfernen Sie den Host aus dem Cluster, bevor Sie Neukonfigurationsaufgaben durchführen.

  • Wenn Sie einen VM-Zeugen-Host zur Unterstützung mehrerer ausgeweiteter Cluster klonen möchten, konfigurieren Sie die VM vor dem Klonen nicht als Zeugen-Host. Stellen Sie zunächst die VM über die OVF-Datei bereit, klonen Sie die VM und konfigurieren Sie dann jeden Klon als einen Zeugen-Host für einen anderen Cluster. Über die OVF können Sie unbegrenzt viele VMs bereitstellen und jede als einen Zeugen-Host für einen anderen Cluster konfigurieren.