VMware bietet für vSphere-Bereitstellungen betriebssystemspezifische Pakete (OSPs) als Verpackungs- und Verteilungsmechanismus für VMware Tools. Diese VMware Tools-OSPs werden unter Verwendung nativer Paketformate und Normen verpackt, wie. z. B. rpm und deb.

Anmerkung:

Wenn Sie open-vm-tools bereits installiert haben, wird empfohlen, keine OSPs für Linux-Distributionen zu erstellen. Informationen zur Kompatibilitätsunterstützung für Gastbetriebssysteme finden Sie im VMware-Kompatibilitätshandbuch.

OSPs bieten folgende Vorteile:

  • Sie können die nativen Aktualisierungsmechanismen des Gastbetriebssystems verwenden, um VMware Tools herunterzuladen, zu installieren und zu verwalten.

  • Sie können auf die neueste Version von VMware Tools aktualisieren, ohne auf die neueste Version von vSphere aktualisieren zu müssen.

  • Da sich die VMware Tools-OSPs nach den Best Practices und Normen des spezifischen Linux-Betriebssystems richten, verwenden sie Standardmechanismen zum Ermitteln der Abhängigkeiten zwischen Paketen. Mithilfe dieser Mechanismen können Sie mit oder ohne Grafikkomponenten die Pakete auf virtuellen Maschinen prüfen.

  • Sie können Standard-Betriebssystem-Tools zum Überprüfen der OSPs während der Installation von VMware Tools. Anhand dieser Vorgehensweise können Sie die zu installierenden Komponenten leicht ermitteln und die Gültigkeit der Pakete überprüfen.

Wichtig:

Verwenden Sie OSPs, wenn Sie native Update-Mechanismen anstelle von vCenter Server verwenden möchten, um Updates für VMware Tools zu verwalten. Wenn Sie ein OSP verwenden, lautet der Status von VMware Tools auf der Registerkarte Übersicht der virtuellen Maschine „Verwaltet durch Gast“. Der Status „Verwaltet durch Gast“ bedeutet, dass Sie vCenter Server nicht zum Verwalten von VMware Tools und vSphere Update Manager nicht zum Aktualisieren von VMware Tools verwenden können.

Weitere Informationen hierzu finden Sie auf der VMware-Website für betriebssystemspezifische Pakete unter http://www.vmware.com/download/packages.html.