Bevor Sie vSphere Fault Tolerance verwenden, sollten Sie sich einen Überblick über die Voraussetzungen, Einschränkungen und Lizenzierungen verschaffen, die für diese Funktion gelten.

Anforderungen

Die folgenden CPU- und Netzwerkvoraussetzungen gelten für Fault Tolerance.

CPUs, die auf Hostmaschinen für fehlertolerante VMs verwendet werden, müssen mit vSphere vMotion kompatibel sein bzw. mit Enhanced vMotion Compatibility erweitert werden. Zudem sind CPUs erforderlich, die Hardware MMU-Virtualisierung (Intel EPT oder AMD RVI) unterstützen. Die folgenden CPUs werden unterstützt.

  • Intel Sandy Bridge oder höher. Avoton wird nicht unterstützt.

  • AMD Bulldozer oder höher.

Verwenden Sie ein 10-GBit-Protokollierungsnetzwerk für FT und stellen Sie sicher, dass das Netzwerk eine niedrige Latenz aufweist. Ein dediziertes FT-Netzwerk wird dringend empfohlen.

Grenzwerte

In einem Cluster, der für die Verwendung von Fault Tolerance konfiguriert ist, werden zwei Einschränkungen unabhängig voneinander erzwungen.

das.maxftvmsperhost

Die maximale Anzahl der fehlertoleranten VMs auf einem Host im Cluster. Sowohl primäre als auch sekundäre VMs zählen für diese Anzahl mit. Der Standardwert ist 4.

das.maxftvcpusperhost

Die maximale Anzahl vCPUs, die über alle fehlertoleranten VMs auf einem Host aggregiert werden. Es zählen sowohl vCPUs von primären VMs als auch von sekundären VMs. Der Standardwert ist 8.

Lizenzierung

Die Anzahl der vCPUs, die von einer einzelnen fehlertoleranten VM unterstützt werden, ist durch die Lizenzierungsstufe beschränkt, die Sie für vSphere erworben haben. Fault Tolerance wird wie folgt unterstützt:

  • vSphere Standard und Enterprise. Bis zu 2 vCPUs zulässig

  • vSphere Enterprise Plus Bis zu 4 vCPUs zulässig

Anmerkung:

Fault Tolerance und die Fault Tolerance-Legacy-Version werden in vSphere Essentials und vSphere Essentials Plus nicht unterstützt.