Mit Virtual Machine Executable (VMX)-Auslagerungsdateien kann der Host die für den VMX-Prozess reservierte Menge an Overhead-Arbeitsspeicher erheblich reduzieren.

Anmerkung:

VMX-Auslagerungsdateien sind nicht mit der Funktion zum Auslagern in den Hostauslagerungs-Cache oder mit Auslagerungsdateien auf der regulären Hostebene vergleichbar.

ESXi reserviert Speicher pro virtuelle Maschine für mehrere Zwecke. Für bestimmte Komponenten benötigter Speicher, wie zum Beispiel VMM (Virtual Machine Monitor) und virtuelle Komponenten, wird beim Einschalten eines virtuellen Geräts vollständig reserviert. Ein Teil des Overhead-Speichers, der für den VMX-Prozess reserviert ist, kann jedoch ausgelagert werden. Mit der VMX-Auslagerungsfunktion wird die VMX-Speicherreservierung erheblich reduziert (beispielsweise von über 50 MB oder mehr pro virtuelle Maschine zu 10 MB pro virtuelle Maschine). Auf diese Weise kann der verbleibende Speicher ausgelagert werden, wenn der Hostspeicher überlastet ist. Die Overhead-Speicherreservierung für jede virtuelle Maschine kann somit reduziert werden.

Der Host erstellt die VMX-Auslagerungsdateien automatisch, vorausgesetzt, zum Zeitpunkt des Einschaltens einer virtuellen Maschine ist genügend freier Speicherplatz vorhanden.