Bei der Verwendung der Replizierung mit Virtual Volumes gelten spezielle Anforderungen.

  • Die Replizierungs-Speicherrichtlinie kann nur auf ein virtuelles Konfigurations-Volume und ein virtuelles Daten-Volume angewendet werden. Andere Objekte der virtuellen Maschine übernehmen die Replizierungsrichtlinie auf die folgende Art und Weise:

    • Das virtuelle Speicher-Volume übernimmt die Richtlinie des virtuellen Konfigurations-Volumes.

    • Das virtuelle Digest-Volume übernimmt die Richtlinie des virtuellen Daten-Volumes.

    • Der virtuelle Auslagerungs-Volume, das nur besteht, während eine virtuelle Maschine eingeschaltet wird, wird von der Replizierung ausgeschlossen.

  • Wenn Sie die Replizierungsrichtlinie nicht auf eine VM-Festplatte anwenden, wird die Festplatte nicht repliziert.

  • Die Replizierungs-Speicherrichtlinie sollte nicht als Standard-Speicherrichtlinie für einen Datenspeicher verwendet werden. da Sie ansonsten keine Verifizierungsgruppen auswählen können.

  • Bei der Replizierung bleibt der Snapshot-Verlauf erhalten. Wenn ein Snapshot erstellt und repliziert wurde, können Sie den anwendungskonsistenten Snapshot wiederherstellen.

  • Verknüpfte Klone können repliziert werden. Wenn ein verknüpfter Klon ohne seinen übergeordneten Klon repliziert wird, wird er zu einem vollständigen Klon.

  • Wenn eine Deskriptordatei zu einer virtuellen Festplatte einer virtuellen Maschine gehört, sich jedoch im VM Home einer anderen virtuellen Maschine befindet, müssen sich beide Maschinen in derselben Replizierungsgruppe befinden. Wenn sich die virtuellen Maschinen in unterschiedlichen Replizierungsgruppen befinden, muss an beiden Gruppen gleichzeitig ein Failover durchgeführt werden, da der Deskriptor andernfalls nach dem Failover möglicherweise nicht mehr verfügbar ist. Die virtuelle Maschine kann dann möglicherweise nicht mehr eingeschaltet werden.

  • In Ihrer Virtual Volumes-Umgebung mit Replizierung sollten Sie in bestimmten Abständen einen Test-Failover-Workflow ausführen, um sicherzustellen, dass die wiederhergestellten Arbeitslasten nach einem Failover funktionsfähig sind.

    Die dabei erstellten Test-VMs sind voll funktionsfähig und für allgemeine administrative Vorgänge geeignet. Beachten Sie jedoch die folgenden Aspekte:

    • Alle während des Test-Failovers erstellten VMs müssen gelöscht werden, bevor das Test-Failover beendet wird. Durch das Löschen wird sichergestellt, dass Snapshots oder virtuelle Volumes im Zusammenhang mit Snapshots, die Bestandteil der VM sind (z. B. das virtuelle Volume für Snapshots), das Beenden des Test-Failovers nicht behindern.

    • Sie können vollständige Klone der Test-VMs erstellen.

    • Schnelle Klone können nur erstellt werden, wenn die auf die neue VM angewendete Richtlinie dieselbe Replizierungsgruppen-ID wie die geklonte VM enthält. Versuche, die untergeordnete VM außerhalb der Replizierungsgruppe der übergeordneten VM zu platzieren, schlagen fehl.