Der erweiterte verknüpfte Modus verknüpft vCenter Server-Systeme unter Verwendung von mindestens einem Platform Services Controller. Mit dem erweiterten verknüpften Modus können Sie Elemente aus allen verknüpften vCenter Server-Systemen anzeigen und suchen. Dieser Modus repliziert Rollen, Berechtigungen, Lizenzen und andere wichtige Daten über verschiedene Systeme hinweg.

Der erweiterte verknüpfte Modus bietet die folgenden Funktionen für vCenter Server unter Windows sowie vCenter Server Appliance-Systeme:

  • Sie können sich mit einem einzigen Benutzernamen und Kennwort bei allen verknüpften vCenter Server-Systemen gleichzeitig anmelden.

  • Sie können die Bestandslisten aller verknüpften vCenter Server-Systeme innerhalb des vSphere Web Client anzeigen und suchen.

  • Rollen, Berechtigungen, Lizenzen, Tags und Richtlinien werden über verknüpfte vCenter Server-Systeme hinweg repliziert.

Um vCenter Server-Systeme im erweiterten verknüpften Modus hinzuzufügen, verbinden Sie diese mit demselben Platform Services Controller oder mit Platform Services Controllern, die derselben vCenter Single Sign-On-Domäne angehören.

Der erweiterte verknüpfte Modus erfordert die Lizenzierungsstufe „vCenter Server Standard“, und wird mit „vCenter Server Foundation“ oder „vCenter Server Essentials“ nicht unterstützt.

In vSphere 5.5 und früheren Versionen basierte der verknüpfte Modus auf Microsoft ADAM zur Bereitstellung von Replizierungsfunktionen. Ab vSphere 6.0 stellt der Platform Services Controller die Replizierung bereit und ADAM wird nicht mehr benötigt. Aufgrund einer Architekturänderung müssen Sie vCenter Server 5.5-Systeme in allen „Verknüpfter Modus“-Gruppen isolieren, bevor Sie ein Upgrade dieser Systeme auf vCenter Server 6.0 durchführen. Weitere Informationen finden Sie in der vSphere-Upgrade-Dokumentation.