Mit einem einzelnen vSphere Lifecycle Manager-Image können Sie alle ESXi-Hosts in einem Cluster verwalten. Mit vSphere Lifecycle Manager-Images wenden Sie Software- und Firmware-Updates auf die ESXi-Hosts an.

Sie können heute verschiedene Methoden und Tools verwenden, um ESXi-Hosts bereitzustellen und ihren Softwarelebenszyklus aufrechtzuerhalten. Sie können beispielsweise ein Upgrade von Hosts mit VMware vSphere® ESXi™ Image Builder CLI, ESXCLI und vSphere Auto Deploy durchführen. Die verschiedenen Optionen für die Bereitstellung und das Upgrade umfassen verschiedene Workflows und erfordern die Verwendung verschiedener ESXi-Imageformate.

Wenn Sie vSphere Lifecycle Manager-Images verwenden, befolgen Sie einen Workflow und verwenden dasselbe ESXi-Imageformat für alle Vorgänge im Zusammenhang mit dem Softwarelebenszyklus: Installation, Upgrade, Update und Patching. Dadurch wird die Lebenszyklusverwaltung erheblich vereinfacht.

Was ist ein Image?

Ein vSphere Lifecycle Manager-Image stellt eine gewünschte Softwarespezifikation dar, die auf alle Hosts in einem Cluster angewendet werden soll. Wenn Sie ein vSphere Lifecycle Manager-Image einrichten, definieren Sie den vollständigen Software-Stack, der auf den Hosts in einem Cluster ausgeführt werden soll: die ESXi-Version, zusätzliche Software von VMware, Anbieter- und Drittanbietersoftware, z. B. Firmware und Treiber. Durch die Verwendung eines einzelnen Images zur Verwaltung aller Hosts in einem Cluster wird die clusterweite Homogenität des Host-Images gewährleistet.

Das Modell des gewünschten Zustands

Das von vSphere Lifecycle Manager eingeführte Konzept der Images basiert auf dem Modell des gewünschten Zustands für die Verwaltung von ESXi-Hosts und -Clustern.

Der gewünschte Zustand eines ESXi-Hosts stellt sowohl die Zielsoftware als auch die Zielkonfiguration für den Host dar, im Gegensatz zur Software und Konfiguration, die zurzeit darauf ausgeführt wird. Beim Modell des gewünschten Zustands handelt es sich um die Idee, dass Hosts und Cluster durch Definieren und Anwenden eines gewünschten Zustands verwaltet werden, statt die Schritte zur Änderung des aktuellen Zustands aufzulisten und zu befolgen.

Was befindet sich in einem Image?

Ein vSphere Lifecycle Manager-Image kann vier Elemente enthalten.
  • ESXi-Basisimage

    Das Basisimage ist ein ESXi-Image, das VMware mit jeder Bereitstellung von ESXi anbietet. Das Basisimage ist enthält ein Image von VMware ESXi Server und zusätzliche Komponenten wie Treiber und Adapter enthält, die zum Starten eines Servers erforderlich sind. Basisimages verfügen über einen vom Benutzer lesbaren Namen und eine eindeutige Version, die mit jeder Haupt- oder Nebenversion von ESXi aktualisiert wird.

  • Anbieter-Add-On

    Das Anbieter-Add-On ist eine Sammlung von Softwarekomponenten, die OEMs erstellen und verteilen. Das Anbieter-Add-On kann Treiber, Patches und Lösungen enthalten.

  • Firmware- und Treiber-Add-On

    Das Firmware- und Treiber-Add-On ist ein spezielles Anbieter-Add-On, das zur Unterstützung des Firmware-Updates konzipiert wurde. Das Firmware- und Treiber-Add-On enthält Firmware für einen bestimmten Servertyp und die entsprechenden Treiber. Um dem Image ein Firmware- und Treiber-Add-On hinzuzufügen, müssen Sie das Hardware-Support-Manager-Plug-In installieren, das der Hardwareanbieter im entsprechenden Cluster für die Hosts bereitstellt.

  • Unabhängige Komponenten

    Die Komponente stellt die kleinste Einheit in einem Image dar. Die unabhängigen Komponenten, die Sie zu einem Image hinzufügen, enthalten Drittanbietersoftware, z. B. Treiber oder Adapter.

Das ESXi-Basisimage ist ein obligatorisches Element. Sie können kein vSphere Lifecycle Manager-Image einrichten, ohne ein Basisimage auszuwählen. Alle anderen Elemente sind optional.