In der Virtual Volumes-Umgebung definieren Fault Domains, wie bestimmte Replizierungsgruppen kombiniert werden müssen, wenn sie von einer Quell- auf eine Zielsite repliziert werden.

Fault Domains werden vom Speicher-Array konfiguriert und gemeldet und sind nicht im vSphere Client verfügbar. Der SPBM-Mechanismus (speicherrichtlinienbasierte Verwaltung, Storage Policy Based Management) erkennt Fault Domains und verwendet sie zu Validierungszwecken während der Erstellung virtueller Maschinen.

Beispiel: Es wird eine virtuelle Maschine mit zwei Festplatten bereitgestellt, von denen die eine mit der Replizierungsgruppe Anaheim:B und die andere mit der Replizierungsgruppe Anaheim:C verknüpft ist. SPBM validiert die Bereitstellung, da beide Festplatten auf denselben Ziel-Fault Domains repliziert werden.

Die Abbildung zeigt eine gültige Konfiguration. Beide VM-Festplatten, eine mit der Replizierungsgruppe Anaheim:B, eine andere mit der Replizierungsgruppe Anaheim:C, werden in dieselben Ziel-Fehlerdomänen repliziert.

Nun wird eine virtuelle Maschine mit zwei Festplatten bereitgestellt, von denen die eine mit der Replizierungsgruppe Anaheim:B und die andere mit der Replizierungsgruppe Anaheim:D verknüpft ist. Diese Konfiguration ist ungültig. Beide Replizierungsgruppen werden auf die Fault Domain New York, jedoch wird nur eine auf die Fault Domain Boulder repliziert.

Die Abbildung zeigt eine Konfiguration mit zwei VM-Platten, von denen eine der Replizierungsgruppe Anaheim:B und die andere der Replizierungsgruppe Anaheim:D zugeordnet ist. Diese Konfiguration ist ungültig. Beide Replizierungsgruppen replizieren in die New-York-Fehlerdomäne, aber nur eine von ihnen, Anaheim:B, repliziert in die Boulder-Fehlerdomäne.