Verwenden Sie die verfügbaren Optionen für virtuelle Maschinen, um die Einstellungen und das Verhalten der virtuellen Maschine zu optimieren und maximale Leistung zu gewährleisten.

Eine virtuelle Maschine kann an verschiedenen Orten ausgeführt werden, z. B. in ESXi-Hosts, Datencentern, Clustern oder Ressourcenpools. Viele der Optionen und Ressourcen, die Sie konfigurieren, verfügen über Abhängigkeiten und Beziehungen zu diesen Objekten.

Für virtuelle VMware-Maschinen sind folgende Optionen verfügbar.

Allgemeine Optionen
Anzeigen oder Ändern des Namens der virtuellen Maschine, Überprüfen des Speicherorts der Konfigurationsdatei und des Arbeitsspeicherorts der virtuellen Maschine.
Verschlüsselungsoptionen
Aktivieren oder deaktivieren Sie die Verschlüsselung für die virtuelle Maschine, wenn die vCenter Server-Instanz eine Vertrauensbeziehung zu einem KMS-Server aufweist. Weitere Informationen finden Sie in der Dokumentation vSphere-Sicherheit.
Für nicht verschlüsselte virtuelle Maschinen können Sie auch verschlüsseltes vMotion aktivieren oder deaktivieren. Für verschlüsseltes vMotion können Sie den Status „Deaktiviert“, „Opportunistisch“ oder „Erforderlich“ festlegen. Beim Erstellen einer virtuellen Maschine können Sie verschlüsseltes vMotion aktivieren. Alternativ dazu können Sie den Status von verschlüsseltem vMotion zu einem späteren Zeitpunkt ändern. Weitere Informationen finden Sie in der Dokumentation vCenter Server und Hostverwaltung.
Energieverwaltung
Verwalten von Energieoptionen des Gastbetriebssystems. Anhalten der virtuellen Maschine oder die virtuelle Maschine eingeschaltet lassen, wenn Sie das Gastbetriebssystem in den Standby-Modus versetzen.
VMware Tools
Verwalten Sie die Betriebssteuerungen für die virtuelle Maschine, führen Sie VMware Tools-Skripte aus und führen Sie ein Upgrade von VMware Tools beim Ein- und Ausschalten durch. Synchronisieren Sie die Uhrzeit zwischen den Gast- und Hostbetriebssystemen automatisch und synchronisieren Sie in regelmäßigen Abständen die Uhrzeit des Gastbetriebssystems mit dem Host, wenn das Gastbetriebssystem der virtuellen Maschine nicht über eine native Zeitsynchronisierungssoftware verfügt.
Virtualisierungsbasierte Sicherheit (VBS)
Aktivieren Sie VBS, um der virtuellen Maschine eine zusätzliche Schutzebene zur Verfügung zu stellen. VBS ist für die neuesten Windows-BS-Versionen verfügbar. Weitere Informationen finden Sie in der Dokumentation vSphere-Sicherheit.
Startoptionen
Festlegen der Startverzögerung beim Einschalten der virtuelle Maschinen oder zum Erzwingen des BIOS-Setups und zum Konfigurieren fehlgeschlagener Startvorgänge.
Erweiterte Optionen
Deaktivieren der Beschleunigung und Aktivieren der Protokollierung, Konfigurieren des Debuggens und der Statistik sowie Ändern des Speicherorts der Auslagerungsdatei. Sie können auch die Latenzempfindlichkeit ändern und Konfigurationsparameter hinzufügen.
Fibre-Channel-NPIV
Sie können den Zugriff von virtuelle Maschinen auf LUNs für jede virtuelle Maschine individuell steuern. Mithilfe der N-Port-ID-Virtualisierung (NPIV) können Sie einen einzelnen physischen Fibre-Channel-HBA-Port für mehrere virtuelle Ports mit jeweils eindeutigen Kennungen gemeinsam verwenden.
vApp-Optionen
Aktivieren oder deaktivieren Sie die vApp-Funktionalität in einer virtuellen Maschine. Wenn Sie die vApp-Optionen aktivieren, können Sie vApp-Eigenschaften, vApp-Bereitstellungsoptionen und vApp-Erstellungsoptionen anzeigen und bearbeiten. Sie können beispielsweise eine IP-Zuteilungsrichtlinie oder ein Netzwerkprotokollprofil für die vApp konfigurieren. Eine vApp-Option, die auf der Ebene einer virtuellen Maschine festgelegt wird, überschreibt die auf der Ebene der vApp festgelegten Einstellungen.
Hinweis:

Einige Konfigurationen virtueller Maschinen werden im SDDC nicht unterstützt. Andere werden mit Einschränkungen unterstützt. Weitere Informationen finden Sie unter #GUID-B8E9A999-9ACB-46ED-A80A-6AF288B513F9.