vRealize Automation startet eine neu bereitgestellte Maschine von einem ISO-Image und gibt dann die Steuerung an die angegebene SCCM-Aufgabensequenz weiter.

Die SCCM-Bereitstellung wird für die Bereitstellung von Windows-Betriebssystemen unterstützt. Linux wird nicht unterstützt. Softwareverteilung und -aktualisierungen werden nicht unterstützt.

Das Folgende ist eine grobe Übersicht über die erforderlichen Schritte für die Vorbereitung für die SCCM-Bereitstellung:

  1. Wenden Sie sich an Ihren Netzwerkadministrator, um sicherzustellen, dass die folgenden Netzwerkanforderungen erfüllt sind:

    • Die Kommunikation mit SCCM erfordert den NetBios-Namen des SCCM-Servers. Mindestens ein Distributed Execution Manager (DEM) muss den vollqualifizierten Namen des SCCM-Servers zu seinem NetBios-Namen auflösen können.

    • Der SCCM-Server und der vRealize Automation-Server müssen sich im selben Netzwerk befinden und für einander verfügbar sein.

  2. Erstellen Sie ein Softwarepaket, das den vRealize Automation-Gast-Agent enthält. Siehe Erstellen eines Softwarepakets für die SCCM-Bereitstellung.

  3. Erstellen Sie in SCCM die gewünschte Aufgabensequenz für die Bereitstellung der Maschine. Im abschließenden Schritt müssen Sie das erstellte Softwarepaket, das den vRealize Automation-Gast-Agent enthält, installieren. Informationen zum Erstellen von Aufgabensequenzen und Installieren von Softwarepakten finden Sie in der SCCM-Dokumentation.

  4. Erstellen Sie ein Zero Touch-Boot-ISO-Image für die Aufgabensequenz. Standardmäßig erstellt SCCM ein Light Touch-Boot-ISO-Image. Informationen zum Konfigurieren von SCCM für Zero Touch-ISO-Images finden Sie in der SCCM-Dokumentation.

  5. Kopieren Sie das ISO-Image in den für Ihre Virtualisierungsplattform erforderlichen Speicherort. Wenn Sie den entsprechenden Speicherort nicht kennen, informieren Sie sich in der von Ihrem Hypervisor bereitgestellten Dokumentation.

  6. Erfassen Sie die folgenden Informationen, damit Blueprint-Architekten sie zu ihren Blueprints hinzufügen können:

    1. Der Name der Sammlung, die die Aufgabensequenz enthält.

    2. Der vollqualifizierte Domänenname des SCCM-Servers, auf dem sich die Sammlung, in der die Sequenz enthalten ist, befindet.

    3. Der Standortcode des SCCM-Servers.

    4. Anmeldedaten auf Administratorebene für den SCCM-Server.

    5. (Optional) Für SCVMMIntegrationen ISO, die virtuelle Festplatte oder das Hardwareprofil zum Anhängen an die bereitgestellten Maschinen.

    Anmerkung:

    Sie können eine Eigenschaftsgruppe mit dem Eigenschaftensatz SCCMProvisioningProperties erstellen, um all diese erforderlichen Informationen hinzuzufügen. So können die Informationen auf Blueprints einfacher hinzugefügt werden.