Sie können Blueprint-Optionen und -Einstellungen für eine Container für vRealize Automation-Containerkomponente im vRealize Automation-Design-Arbeitsbereich festlegen.

Registerkarte Allgemein

Konfigurieren Sie allgemeinen Einstellungen für die Blueprint-Containerkomponente auf der Design-Arbeitsfläche.

Tabelle 1. Einstellungen auf der Registerkarte Allgemein

Einstellung

Beschreibung

Name

Geben Sie im Blueprint einen Namen für Ihre Containerkomponente ein.

Beschreibung

Fassen Sie Ihre Containerkomponente zum Wohle weiterer Architekten zusammen.

Image

Geben Sie den vollständigen Namen eines Images in einer verwalteten Registrierung ein, beispielsweise in einer privaten Registrierung oder einer Docker Hub-Registrierung, z. B. registry.hub.docker.com/library/python.

Befehle

Geben Sie einen Befehl ein, der für das angegebene Image gilt, z. B. python app.py. Der Befehl wird ausgeführt, wenn der Prozess für das Bereitstellen des Containers gestartet wird.

Links

Links bieten eine weitere Möglichkeit, um Container auf einem einzelnen Host oder über Hosts hinweg zu verbinden. Geben Sie einen oder mehrere Dienste ein, mit denen dieser Container verlinkt werden soll, z. B. redis oder datadog.

Registerkarte Netzwerk

Konfigurieren Sie Netzwerkeinstellungen für die Blueprint-Containerkomponente auf der Design-Arbeitsfläche.

Sie können einen Container an ein Netzwerk anhängen. Das Netzwerk wird auf der Design-Arbeitsfläche als Container-Netzkomponente dargestellt. Informationen über verfügbare Netzwerke werden auf der Seite „Netzwerk“ des Containerkomponentenfomulars angegeben.

Tabelle 2. Einstellungen auf der Registerkarte Netzwerk

Einstellung

Beschreibung

Netzwerke

Geben Sie die vorhandenen Netzwerke an, die für das ausgewählte Image definiert sind. Sie können auch ein neues Netzwerk erstellen.

Wenn Sie ein Netzwerk-Containerkomponente zum Design-Formular hinzufügen, werden die von Ihnen angegebenen Netzwerke als Optionen zur Auswahl angeboten.

Port-Bindungen

Geben Sie die Port-Bindungen für das ausgewählte Netzwerk an. Port-Bindungen bestehen aus Protokoll-Host, Hostport und Container-Port.

Alle Ports veröffentlichen

Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um die im Container-Image verwendeten Ports für alle Benutzer freizulegen.

Hostname

Geben Sie den Hostnamen des Containers an. Wird kein Name angegeben, wird standardmäßig der Name der Containerkomponente im Blueprint verwendet.

Netzwerkmodus

Geben Sie den Netzwerk-Stack des Containers an. Wenn kein Wert angegeben wird, wird der Container im Bridge-Netzwerkmodus konfiguriert.

Registerkarte Speicher

Konfigurieren Sie Speichereinstellungen für die Blueprint-Containerkomponente auf der Design-Arbeitsfläche.

Tabelle 3. Einstellungen auf der Registerkarte Speicher

Einstellungen

Beschreibung

Volumes

Geben Sie die Speichervolumes an, die vom Host für die Verwendung durch den Container zugeordnet werden.

Volumes von

Geben Sie die Speichervolumes an, die von einem anderen Container geerbt werden sollen.

Arbeitsverzeichnis

Geben Sie das Verzeichnis an, von wo aus Befehle ausgeführt werden sollen.

Registerkarte Richtlinie

Konfigurieren Sie die Richtlinieneinstellungen, z. B. Bereitstellungsrichtlinie und Affinitätsoptionen für die Blueprint-Containerkomponente auf der Design-Arbeitsfläche.

Tabelle 4. Einstellungen der Registerkarte Richtlinie

Einstellungen

Beschreibung

Bereitstellungsrichtlinie

Geben Sie eine Bereitstellungsrichtlinie an, um die Voreinstellungen für die Gruppe von Hosts festzulegen, die für die Bereitstellung dieses Containers zu verwenden ist. Sie können Bereitstellungsrichtlinien mit Hosts, Richtlinien und Containerdefinitionen verknüpfen, um für die Bereitstellung eines Containers eine Präferenz für Hosts, Richtlinien und Kontingente festzulegen.

Sie können auf der Registerkarte Container in vRealize Automation eine Bereitstellungsrichtlinie hinzufügen.

Clustergröße

Geben Sie die Anzahl der Instanzen an, die von diesem Container als Cluster generiert werden sollen.

Neustartrichtlinie

Max. Neustart

CPU-Anteile

Geben Sie die Anzahl der zugeteilten CPU-Anteile für die bereitgestellte Ressource an.

Arbeitsspeichergrenzwert

Geben Sie eine Zahl zwischen 0 und dem verfügbaren Arbeitsspeicher in der Platzierungszone an. Dies ist der gesamte verfügbare Speicher für Ressourcen in dieser Platzierung. 0 bedeutet keine Begrenzung.

Auslagerungsspeicher

Affinitätseinschränkungen

Definiert Regeln für die Bereitstellung von Containern auf demselben oder auf verschiedenen Hosts.

  • Affinitätstyp

    Im Fall von Anti-Affinität werden die Container auf unterschiedlichen Hosts platziert, anderenfalls werden sie auf demselben Host platziert.

  • Dienst

    Der Dienstname im Drop-Down-Menü entspricht dem Namen der Containerkomponente, der im Feld Name auf der Registerkarte Allgemein angegeben ist.

  • Option

    Eine harte Option gibt an, dass die Bereitstellung fehlschlagen soll, wenn der Option nicht entsprochen werden kann. Eine weiche Option gibt an, dass die Bereitstellung weiter durchgeführt werden soll, wenn der Option nicht entsprochen werden kann.

Registerkarte Umgebung

Konfigurieren Sie Umgebungseinstellungen, wie z. B. Eigenschaftsbindungen für die Blueprint-Containerkomponente, auf der Design-Arbeitsfläche.

Tabelle 5. Einstellungen auf der Registerkarte Umgebung

Einstellung

Beschreibung

Name

Bindung

Wert

Registerkarte „Eigenschaften“

Konfigurieren Sie einzelne sowie Gruppen von benutzerdefinierten Eigenschaften für die Blueprint-Containerkomponente auf der Design-Arbeitsfläche.

Wenn Sie die Registerkarte Eigenschaftsgruppen wählen und auf Hinzufügen klicken, stehen die folgenden Optionen zur Verfügung:

  • Container-Hosteigenschaften mit Zertifikatsauthentifizierung

  • Container-Hosteigenschaften mit Benutzer-/Kennwortauthentifizierung

Wenn zusätzliche Eigenschaftsgruppen definiert wurden, werden sie ebenfalls aufgeführt.

Wenn Sie die Registerkarte Benutzerdefinierte Eigenschaften wählen und auf Hinzufügen klicken, können Sie einzelne benutzerdefinierte Eigenschaften zur Container-Komponente hinzufügen.

Tabelle 6. Einstellungen der Registerkarte Eigenschaften für benutzerdefinierte Eigenschaften

Einstellung

Beschreibung

Name

Geben Sie den Namen einer benutzerdefinierten Eigenschaft ein oder wählen Sie aus dem Dropdown-Menü eine verfügbare benutzerdefinierte Eigenschaft aus.

Wert

Geben Sie einen Wert ein bzw. bearbeiten Sie einen Wert, der mit der benutzerdefinierten Eigenschaft verknüpft werden soll.

Verschlüsselt

Sie können den Eigenschaftswert verschlüsseln. Beispielsweise für den Fall, dass es sich bei dem Wert um ein Kennwort handelt.

Überschreibbar

Sie können festlegen, dass der Eigenschaftswert von der nächsten Person, die die Eigenschaft verwendet, oder der nachfolgenden Person überschrieben werden darf. In der Regel handelt es sich bei dieser Person um einen anderen Architekten. Wenn Sie jedoch „In Anforderung anzeigen“ auswählen, können Ihre Unternehmensbenutzer Eigenschaftswerte anzeigen oder bearbeiten, wenn sie Katalogelemente anfordern.

In Anforderung anzeigen

Wenn Sie Ihren Endbenutzern den Namen und den Wert der Eigenschaft anzeigen möchten, können Sie festlegen, dass beim Anfordern einer Maschinenbereitstellung die Eigenschaft im Anforderungsformular angezeigt wird. Sie müssen auch Überschreibbar wählen, wenn Sie möchten, dass Benutzer einen Wert eingeben.

Registerkarte Systemzustandskonfiguration

Geben Sie auf der Design-Arbeitsfläche einen Modus für die Systemzustandskonfiguration für die Blueprint-Containerkomponente an.

Tabelle 7. Einstellungen der Registerkarte Systemzustandskonfiguration

Modus-Einstellung

Beschreibung

Keine

Standard. Keine Integritätsprüfungen sind konfiguriert.

HTTP

Wenn Sie HTTP wählen, müssen Sie eine API für den Zugriff sowie eine zu verwendende HTTP-Methode und -Version angeben. Die API ist relativ und Sie müssen nicht die Adresse des Containers eingeben. Sie können auch einen Wert für eine Zeitüberschreitung des Vorgangs und Integritätsschwellenwerte festlegen.

Beispiel: Ein Fehlerfrei-Schwellenwert von 2 bedeutet, dass zwei hintereinander durchgeführte Aufrufe erfolgreich sein müssen, damit der Container als fehlerfrei und als ausgeführt betrachtet wird (Status: WIRD AUSGEFÜHRT). Beispiel: Ein Fehlerhaft-Schwellenwert von 2 bedeutet, dass zwei hintereinander durchgeführte Aufrufe nicht erfolgreich sein müssen, damit der Container als fehlerhaft (Status: FEHLER) betrachtet wird. Für alle Zustände zwischen diesen Schwellwerten ist der Containerstatus „HERABGESTUFT“.

TCP-Verbindung

Wenn Sie TCP-Verbindung auswählen, müssen Sie nur einen Port für den Container eingeben. Die Integritätsprüfung versucht, eine TCP-Verbindung mit dem Container über den bereitgestellten Port herzustellen. Sie können auch einen Zeitüberschreitungswert für den Vorgang angeben und ähnlich wie bei HTTP Fehlerfrei- bzw. Fehlerhaft-Schwellenwerte festlegen.

Befehl

Wenn Sie Befehl wählen, müssen Sie einen Befehl eingeben, der für den Container ausgeführt wird. Der Erfolg der Integritätsprüfung wird durch den Exitcode des Befehls angegeben.

Registerkarte Protokollkonfiguration

Geben Sie auf der Design-Arbeitsfläche einen Protokollierungsmodus sowie optionale Protokollierungsoptionen für die Blueprint-Containerkomponenten ein.

Tabelle 8. Einstellungen der Registerkarte Protokollkonfiguration

Einstellung

Beschreibung

Treiber

Wählen Sie ein Protokollierungsformat aus dem Dropdown-Menü aus.

Optionen

Geben Sie Treiberoptionen mithilfe eines Name-/Wertformats an, das dem Protokollierungsformat entspricht.