Überprüfen Sie vor dem Upgrade von vRealize Automation 7.1, 7.2 auf 7.3 oder 7.1, 7.2, 7.3 auf 7.3.1 die folgenden Voraussetzungen.

Systemkonfigurationsanforderungen

Stellen Sie vor dem Beginn einer Aktualisierung sicher, dass die folgenden Voraussetzungen erfüllt sind.

  • Stellen Sie sicher, dass alle Appliances und Server, die Teil der Bereitstellung sind, die Systemanforderungen für die neuste Version erfüllen. Weitere Informationen finden Sie unter vRealize AutomationSupport-Matrix in der VMware vRealize Automation-Dokumentation.

  • In der VMware Product Interoperability Matrix auf der VMware-Website finden Sie Informationen über die Kompatibilität mit anderen VMware-Produkten.

  • Stellen Sie sicher, dass es sich bei der vRealize Automation-Version, von der aus Sie das Upgrade durchführen, um eine stabile Version handelt. Korrigieren Sie etwaige Probleme vor der Durchführung des Upgrades.

Hardwarekonfigurationsanforderungen

Vergewissern Sie sich, dass die Hardware in Ihrer Umgebung für vRealize Automation 7.3 geeignet ist.

Siehe vRealize Automation-Hardware-Spezifikationen und maximale Kapazitäten.

Stellen Sie vor dem Beginn einer Aktualisierung sicher, dass die folgenden Voraussetzungen erfüllt sind.

  • Sie müssen mindestens über 18 GB RAM, 4 CPUs, Disk1 = 50 GB, Disk3=25 GB und Disk4=50 GB verfügen, bevor Sie das Upgrade ausführen können.

    Wenn die virtuelle Maschine unter vCloud Networking and Security ausgeführt wird, müssen Sie möglicherweise mehr RAM-Speicher zuteilen.

    Obwohl die allgemeine Unterstützung für vCloud Networking and Security 5.5.x (vCNS) im September 2016 auslief, sind die benutzerdefinierte VCNS-Eigenschaften nach wie vor zu NSX-Zwecken gültig. Weitere Informationen finden Sie im VMware-Knowledgebase-Artikel Ende der Verfügbarkeit und Ende des allgemeinen Supports für VMware vCloud Networking and Security 5.5.x (2144733) unter http://kb.vmware.com/kb/2144733.

  • Die folgenden Knoten müssen mindestens über 5 GB freien Festplattenspeicher verfügen:

    • Primäre IaaS-Website

    • Microsoft SQL-Datenbank

    • Model Manager

  • Der primäre IaaS-Websiteknoten, auf dem die Model Manager-Daten installiert sind, muss über JAVA SE Runtime Environment 8, 64 Bit, Update 111 oder höher verfügen. Nach der Installation von Java müssen Sie die Umgebungsvariable JAVA_HOME auf die neue Version aktualisieren.

  • Um das Upgrade herunterzuladen und auszuführen, benötigen Sie die folgenden Ressourcen:

    • Mindestens 4,5 GB auf der Root-Partition

    • 4,5 GB auf der Partition /storage/db für die Master-vRealize Automation-Appliance

    • 4,5 GB auf der Root-Partition für jede virtuelle Replikat-Appliance

  • Öffnen Sie den Unterordner /storage/log und entfernen Sie alle älteren archivierten ZIP-Dateien, um Speicherplatz zu bereinigen.

Allgemeine Voraussetzungen

Stellen Sie vor dem Beginn einer Aktualisierung sicher, dass die folgenden Voraussetzungen erfüllt sind.

  • Sie haben Zugriff auf alle Datenbanken und alle Lastausgleichsdienste, die von dem Upgrade für vRealize Automation betroffen sind oder daran beteiligt sind.

  • Während der Durchführung des Upgrades ist das System für Benutzer nicht verfügbar.

  • Sie deaktivieren alle Anwendungen, die vRealize Automation abfragen.

  • Stellen Sie sicher, Microsoft Distributed Transaction Coordinator (MSDTC) auf allen vRealize Automation- und zugehörigen SQL-Servern aktiviert ist. Anweisungen finden Sie im VMware-Knowledgebase-Artikel Various tasks fail after upgrading or migrating to VMware vCloud Automation Center (vCAC) 6.1.x (2089503) unter http://kb.vmware.com/kb/2089503.

  • Führen Sie diese Schritte aus, wenn Sie eine verteilte Umgebung aktualisieren, die mit einer eingebetteten PostgreSQL-Datenbank konfiguriert wurde.

    1. Überprüfen Sie die Dateien im Verzeichnis pgdata auf dem Master-Host, bevor Sie die Replikat-Hosts aktualisieren.

    2. Navigieren Sie zum PostgreSQL-Datenordner auf dem Master-Host unter /var/vmware/vpostgres/current/pgdata/.

    3. Schließen Sie alle geöffneten Dateien im Verzeichnis pgdata und entfernen Sie alle Dateien mit dem Suffix „.swp“.

    4. Stellen Sie sicher, dass alle Dateien in diesem Verzeichnis über den richtigen Besitzer verfügen: postgres:users.

Stellen Sie darüber hinaus sicher, dass benutzerdefinierte Eigenschaften keine Leerzeichen im Namen haben. Entfernen Sie vor dem Upgrade auf diese Version von vRealize Automation alle Leerzeichen aus Ihren benutzerdefinierten Eigenschaftsnamen. Ersetzen Sie z. B. das Leerzeichen durch einen Unterstrich, damit die benutzerdefinierte Eigenschaft in der aktualisierten vRealize Automation-Installation erkannt werden kann. Namen benutzerdefinierter Eigenschaften in vRealize Automation dürfen keine Leerzeichen enthalten. Dieses Problem kann sich auf die Verwendung einer aktualisierten vRealize Orchestrator-Installation auswirken, die benutzerdefinierte Eigenschaften verwendet, welche in früheren Versionen von vRealize Automation oder vRealize Orchestrator oder beidem Leerzeichen enthielten.