Alle Windows-Server, die IaaS-Komponenten hosten, müssen bestimmte Anforderungen erfüllen. Sorgen Sie dafür, dass die Anforderungen erfüllt sind, bevor Sie den Installationsassistenten für vRealize Automation oder das Standardinstallationsprogramm von Windows ausführen.

  • Platzieren Sie alle IaaS-Windows-Server in derselben Domäne. Verwenden Sie keine Arbeitsgruppen.

  • Jeder Server benötigt die folgende Mindesthardware.

    • 2 CPUs

    • 8 GB Arbeitsspeicher

    • 30 GB Festplattenspeicher

    Ein Server, der die SQL-Datenbank zusammen mit IaaS-Komponenten hostet, benötigt eventuell zusätzliche Hardware.

  • Führen Sie die Bereitstellung aufgrund des Bedarfs an Hardwareressourcen nicht unter VMware Workstation durch.

  • Installieren Sie Microsoft .NET Framework 4.5.2.

    Eine Kopie von .NET ist über jede vRealize Automation-Appliance verfügbar:

    https://vrealize-automation-appliance-fqdn:5480/installer/

    Achten Sie bei Verwendung von Internet Explorer zum Herunterladen darauf, dass „Verstärkte Sicherheitskonfiguration“ deaktiviert ist. Navigieren Sie auf dem Windows-Server zu „res://iesetup.dll/SoftAdmin.htm“.

  • Installieren Sie je nach Ihrer Windows-Version Microsoft PowerShell 2.0, 3.0 oder 4.0.

    Beachten Sie, dass Sie für manche vRealize Automation-Upgrades oder -Migrationen zusätzlich zur aktuell verwendeten PowerShell-Version möglicherweise eine ältere oder neuere PowerShell-Version installieren müssen.

  • Wenn Sie mehr als eine IaaS-Komponente auf demselben Windows-Server installieren, sollten Sie diese im selben Installationsordner installieren. Verwenden Sie keine unterschiedlichen Pfade.

  • Aktivieren Sie den DTC-Dienst (Distributed Transaction Coordinator). IaaS verwendet DTC für Datenbanktransaktionen und Aktionen wie beispielsweise die Erstellung von Workflows.

    Anmerkung:

    Wenn Sie eine Maschine klonen, um einen IaaS-Windows-Server zu erstellen, installieren Sie DTC nach dem Klonvorgang auf dem Klon. Wenn Sie eine Maschine klonen, für die DTC bereits installiert ist, wird ihr eindeutiger Bezeichner auf den Klon kopiert, wodurch die Kommunikation fehlschlägt. Siehe Fehler bei der Kommunikation mit dem Manager Service.

    Aktivieren Sie DTC auch auf dem Server, der die SQL-Datenbank hostet, falls dieser von IaaS getrennt ist. Weitere Informationen zur DTC-Aktivierung finden Sie im VMware Knowledgebase-Artikel 2038943.

  • Stellen Sie sicher, dass der sekundäre Anmeldedienst ausgeführt wird. Falls gewünscht, können Sie den Dienst nach Abschluss der Installation beenden.