Sie können den Erfolg der Migration in eine Hochverfügbarkeitsumgebung gewährleisten, indem Sie die folgenden Voraussetzungen beachten.

Vorbereitungen

  • Stellen Sie sicher, dass Sie über eine neue Zielinstallation von vRealize Automation mit einer virtuellen Master- und Replikat-Appliance mit konfigurierter Hochverfügbarkeit verfügen. Weitere Informationen finden Sie unter Erwägungen zur Konfiguration der Hochverfügbarkeit (HA, High Availability) von vRealize Automation.

  • Stellen Sie sicher, dass alle virtuellen vRealize Automation-Appliances dasselbe Kennwort für den Root-Benutzer verwenden.

  • Installieren Sie die relevanten Proxy-Agents in der Zielumgebung gemäß diesen Anforderungen.

    • Für vSphere, Hyper-V, Citrix XenServer und Test-Proxy-Agents muss der Name des zielseitigen Proxy-Agents mit dem Namen des quellseitigen Proxy-Agents übereinstimmen.

      Anmerkung:

      Führen Sie die folgenden Schritte durch, um einen Agent-Namen zu erhalten.

      1. Rufen Sie das Agent-Installationsverzeichnis auf dem IaaS-Knoten auf.

      2. Öffnen Sie die Datei „VRMAgent.exe.config“.

      3. Suchen Sie unter dem Tag „ServiceConfiguration“ den Wert des Attributs „AgentName“.

    • Für vSphere, Hyper-V, Citrix XenServer und Test-Proxy-Agents muss der Name des zielseitigen Proxy-Agent-Endpoints mit dem Namen des quellseitigen Proxy-Agent-Endpoints übereinstimmen.

    • Erstellen Sie in der Zielumgebung keinen Endpoint für vSphere, Hyper-V, Citrix XenServer oder Test-Proxy-Agents.

  • Überprüfen Sie die Versionsnummern der vRealize Automation-Komponenten.

    1. Öffnen Sie in Ihrer zielseitigen vRealize Automation 7.3-Umgebung einen Browser und wechseln Sie zur vRealize Automation-Appliance-Verwaltungskonsole unter https://vra-va-hostname.domain.name:5480.

    2. Melden Sie sich mit dem beim Bereitstellen der Appliance eingegebenen Benutzernamen root und dem zugehörigen Kennwort an.

    3. Wählen Sie vRA-Einstellungen > Cluster aus.

    4. Klicken Sie auf die Schaltfläche zum Erweitern, um die Anzeige der Host-/Knotenname-Datensätze zu erweitern und die Komponenten sichtbar zu machen.

      Stellen Sie sicher, dass die Versionsnummern der vRealize Automation-Komponenten auf allen virtuellen Appliance-Knoten übereinstimmen.

      Stellen Sie sicher, dass die Versionsnummern der vRealize Automation-IaaS-Komponenten auf allen IaaS-Knoten übereinstimmen.

  • Führen Sie diese Schritte aus, um den Datenverkehr ausschließlich zum Master-Knoten zu leiten.

    1. Deaktivieren Sie alle redundanten Knoten.

    2. Entfernen Sie die Integritätsüberwachungen für diese Elemente gemäß den Anweisungen in der Dokumentation zu Ihrem Lastausgleichsdienst:

      • Virtuelle vRealize Automation-Appliance

      • IaaS-Website

      • IaaS Manager Service

  • Stellen Sie sicher, dass der Master-Knoten der vRealize Automation-Appliance im MASTER-Modus mit der PostgreSQL-Datenbank verbunden ist.

    1. Öffnen Sie in Ihrer zielseitigen vRealize Automation 7.3-Umgebung einen Browser und wechseln Sie zur vRealize Automation-Appliance-Master-Verwaltungskonsole unter https://vra-va-hostname.domain.name:5480.

    2. Melden Sie sich mit dem beim Bereitstellen der Appliance eingegebenen Benutzernamen root und dem zugehörigen Kennwort an.

    3. Wählen Sie vRA-Einstellungen > Datenbank aus.

    4. Stellen Sie sicher, dass es sich bei dem Hostmodus des Datenbankknotens um MASTER handelt.

  • Stellen Sie sicher, dass es sich bei der Microsoft SQL Server-Zielversion für die IaaS-vRealize Automation-Zieldatenbank um 2012, 2014 oder 2016 handelt.

  • Stellen Sie sicher, dass Port 22 zwischen den Quell- und Zielumgebungen von vRealize Automation geöffnet ist. Port 22 ist erforderlich, um Secure Shell (SSH) -Verbindungen zwischen quell- und zielseitigen virtuellen Appliances herzustellen.

  • Stellen Sie sicher, dass die IaaS-Webdienst- und Model Manager-Serverknoten in der Zielumgebung über die passende Java-Laufzeitumgebung verfügen. Es sollteJava SE Runtime Environment (JRE) 8, Update 111 (64 Bit) oder eine neuere Version installiert sein. Vergewissern Sie sich, dass die Systemvariable JAVA_HOME auf die Java-Version verweist, die Sie auf jedem IaaS-Knoten installiert haben. Überarbeiten Sie nötigenfalls den Pfad.

  • Stellen Sie sicher, dass für jeden IaaS-Knoten PowerShell 3.0 oder höher installiert wurde.

  • Stellen Sie sicher, dass die vRealize Automation-Quell- und Zielumgebungen ausgeführt werden.

  • Stellen Sie sicher, dass in der vRealize Automation-Quellumgebung keine Benutzer- oder Bereitstellungsaktivitäten ausgeführt werden.

  • Stellen Sie sicher, dass alle Antivirus- oder Sicherheitssoftwareprodukte, die mit dem Betriebssystem und dessen Komponenten auf IaaS-Knoten in der vRealize Automation-Zielumgebung interagieren könnten, korrekt konfiguriert oder deaktiviert sind.

  • Sicherheitssoftware darf während der Migration nicht mit dem Betriebssystem und dessen Komponenten interagieren, die auf IaaS-Knoten in der vRealize Automation-Zielumgebung ausgeführt werden. Falls Sie Antivirus- oder Sicherheitsoftware installiert haben, stellen Sie sicher, dass sie korrekt konfiguriert oder für die Migration deaktiviert ist.

Nächste Maßnahme

Aufgaben vor der Migration.