Fahren Sie vor dem Upgrade Ihre vRealize Automation 6.2.5-Umgebungskomponenten herunter und erstellen Sie einen Snapshot.

Vorbereitungen

  • Überprüfen Sie, ob sich die eingebettete PostgreSQL-Datenbank im Hochverfügbarkeitsmodus befindet. Suchen Sie in diesem Fall den aktuellen Master-Knoten. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Knowledgebase-Artikel http://kb.vmware.com/kb/2105809.

  • Wenn Ihre Umgebung über eine PostgreSQL Datenbank verfügt, erstellen Sie eine Datenbank-Sicherungsdatei.

  • Wenn die vRealize Automation Microsoft SQL-Datenbank nicht auf dem IaaS-Server gehostet wird, erstellen Sie eine Datenbanksicherungsdatei. Suchen Sie im Microsoft Developer Network nach Artikeln zur Erstellung einer vollständigen SQL Server-Datenbanksicherung, um weitere Informationen zu erhalten.

  • Überprüfen Sie, ob die Sicherungsvoraussetzungen für das Upgrade erfüllt sind.

  • Überprüfen Sie, ob ein Snapshot des Systems erstellt wurde, während es heruntergefahren war. Die ist die empfohlene Methode, einen Snapshot zu erstellen. Informationen hierzu finden Sie in der vSphere 6.0-Dokumentation.

    Wenn Sie das System nicht herunterfahren können, erstellen Sie einen In-Memory-Snapshot aller Knoten. Diese Methode wird nicht empfohlen und sollte nur verwendet werden, wenn Sie keinen Snapshot erstellen können, während das System ausgeschaltet ist.

  • Wenn Sie die Datei app.config geändert haben, erstellen Sie eine Sicherung dieser Datei. Siehe Wiederherstellung von vorgenommenen Änderungen an der Protokollierung in der app.config-Datei.

  • Erstellen Sie eine Sicherung der externen Workflow-Konfigurationsdateien (xmldb). Siehe Wiederherstellen von Dateien für die Zeitüberschreitung bei externen Workflows.

  • Stellen Sie sicher, dass Sie über einen Speicherort außerhalb des aktuellen Ordners verfügen, an dem Sie die Sicherungsdatei speichern können. Siehe Sicherungskopien von XML-Dateien führen zu einer Zeitüberschreitung des Systems.

Warum und wann dieser Vorgang ausgeführt wird

Erstellen Sie vor dem Upgrade einen Snapshot dieser Komponenten, während das System ausgeschaltet ist.

  • vRealize Automation-IaaS-Server (Windows-Knoten)

  • vRealize Automation-Appliances (Linux-Knoten)

  • vRealize Automation-(SSO)-Identitätsknoten

Wenn das Upgrade fehlschlägt, kehren Sie über den Snapshot zur letzten bekannten fehlerfreien Konfiguration zurück und versuchen Sie ein erneutes Upgrade.

Prozedur

  1. Melden Sie sich bei Ihrem vCenter Server an.
  2. Suchen Sie nach diesen  6.2.5-Komponenten.vRealize Automation
    • vRealize Automation-IaaS-Server (Windows-Knoten)

    • vRealize Automation-Appliances (Linux-Knoten)

    • vRealize Automation-(SSO)-Identitätsknoten

  3. Fahren Sie die unten aufgeführten virtuellen Maschinen herunter, indem Sie jede einzeln auswählen, auf Gast herunterfahren klicken und warten, bis die virtuelle Maschine stoppt. Gehen Sie dabei in der folgenden Reihenfolge vor:
    1. virtuelle IaaS-Proxy-Agent-Maschinen

    2. virtuelle DEM Worker-Maschinen

    3. virtuelle DEM Orchestrator-Maschine

    4. virtuelle Manager Service-Maschine

    5. virtuelle Webservice-Maschinen

    6. Sekundäre virtuelle vRealize Automation-Appliances

    7. Primäre virtuelle vRealize Automation-Appliance

    8. virtuelle Manager-Maschinen (sofern vorhanden)

    9. Identity Appliance

  4. Erstellen Sie einen Snapshot von jeder vRealize Automation 6.2.5-VM.
  5. Klonen Sie jeden vRealize Automation-Appliance-Knoten.

    Führen Sie das Upgrade auf den geklonten virtuellen Maschinen durch.

  6. Schalten Sie jede ursprüngliche virtuelle vRealize Automation-Appliance-Maschine aus, bevor Sie einen Upgrade der geklonten virtuellen Maschinen durchführen.

    Lassen Sie die ursprünglichen VMs ausgeschaltet und verwenden Sie sie nur dann, wenn Sie das System wiederherstellen müssen.

Nächste Maßnahme

Erweitern der vCenter Server-Hardwareressourcen für vRealize Automation 6.2.5.