Wenn die Bereitstellung fehlschlägt, führt vRealize Automation ein Rollback aller im Katalogelement enthaltenen Ressourcen durch. Bei Bereitstellungen mit mehreren Komponenten können Sie eine benutzerdefinierte Eigenschaft verwenden, um die Standardeigenschaften zu überschreiben und um Informationen zum Debugging des Fehlers zu erhalten. Diese Eigenschaften werden idealerweise auf den gesamten Blueprint angewendet.

Tabelle 1. Benutzerdefinierte Eigenschaften für Analyse-Bereitstellungen

Benutzerdefinierte Eigenschaft

Beschreibung

_debug_deployment

Mit Ausnahme von Skalierungsvorgängen, die teilweise erfolgreiche Bereitstellungen ermöglichen, wird standardmäßig die gesamte Bereitstellung gelöscht, wenn einzelne Ressourcen nicht bereitgestellt werden können. Sie können das Standardverhalten überschreiben, indem Sie den benutzerdefinierten Eigenschaftswert _debug_deployment auf „true“ festlegen. Wenn die Bereitstellung fehlschlägt, hindert die benutzerdefinierte Debugging-Eigenschaft die Ressourcen am Rollback, sodass Sie ermitteln können, welche Komponenten bei der Bereitstellung fehlgeschlagen haben. Benutzter können auf keine der Komponenten in einem fehlgeschlagenen Katalogelement zugreifen. Diese benutzerdefinierte Eigenschaft wird also idealerweise beim Entwickeln und Testen neuer Blueprints verwendet.

Um die benutzerdefinierte Eigenschaft auf einen Blueprint anzuwenden, fügen Sie _debug_deployment beim Erstellen oder Bearbeiten eines Blueprints über die Registerkarte Eigenschaften zur Seite Blueprint-Eigenschaften hinzu. Die _debug_deployment-Eigenschaft wird auf der Softwarebereitstellungsebene verwendet, und nicht auf der Ebene der Gast-Agent- oder Maschinenbereitstellung.

_deploymentName

Wenn diese Eigenschaft einem Blueprint hinzugefügt wird, können Sie damit einen benutzerdefinierten Namen für die Bereitstellung angeben, indem Sie den Wert von _deploymentName auf Ihre benutzerdefinierte Zeichenfolge festlegen. Wenn mehrere Instanzen dieser Bereitstellung in einer Einzelanforderung bereitgestellt werden, wird der benutzerdefinierte Name als Präfix verwendet. Wenn Sie möchten, dass Benutzer eigene Bereitstellungsnamen angeben, legen Sie diese Eigenschaft so fest, dass Überschreibungen zulässig sind. Die folgenden zwei Vorbehalte sind für die Nutzung erforderlich:

  • Sie müssen diese Eigenschaft auf Blueprint-Ebene hinzufügen, nicht auf Komponentenebene. Klicken Sie beispielsweise beim Erstellen oder Bearbeiten eines Blueprints auf die Registerkarte Eigenschaften und wählen Sie anschließend Benutzerdefinierte Eigenschaften > Neu aus, um die _deploymentName-Eigenschaft dem Blueprint hinzuzufügen. Fügen Sie die Eigenschaft keiner Maschine oder anderen Komponente im Blueprint hinzu.

  • Sie müssen diese Eigenschaft als separate Eigenschaft und nicht als Mitglied einer Eigenschaftsgruppe hinzufügen.