Orchestrator enthält eine Workflowbibliothek und eine Workflowengine, damit Sie Workflows erstellen und ausführen können, die Orchestrierungsprozesse automatisieren. Die Workflows werden mit den Objekten verschiedener Technologien ausgeführt, auf die Orchestrator über eine Serie von Plug-Ins zugreift.

Orchestrator stellt eine Standardgruppe von Plug-Ins bereit, unter anderem ein Plug-In für vCenter Server und für vRealize Automation, damit Sie Aufgaben in den verschiedenen Umgebungen registrieren können, für die das Plug-In verfügbar ist.

Zudem bietet Orchestrator eine offene Architektur für die Einbindung von externen Drittanbieteranwendungen in die Orchestrierungsplattform. Sie können Workflows mit den Objekten der Plug-In-Technologien ausführen, die Sie selbst definieren. Orchestrator verbindet sich mit einem Authentifizierungsanbieter, um Benutzerkonten zu verwalten, und mit einer Datenbank, um Informationen aus den Workflows zu speichern, die unter Orchestrator ausgeführt werden. Der Zugriff auf Orchestrator, die damit bereitgestellten Objekte sowie die Orchestrator-Workflows ist über die Orchestrator-Clientschnittstelle oder über Webdienste möglich. Die Überwachung und Konfiguration der Orchestrator-Workflows und -Dienste erfolgen über den Monitoring-Client und Control Center.

Abbildung 1. Architektur von VMware vRealize Orchestrator


Die VMware vRealize Orchestrator-Architektur besteht aus einer Workflowengine und einer Clientanwendung. Die grafische Darstellung der Architektur enthält einige der Orchestrator-Standard-Plug-Ins (vCenter Server, XML, SSH, SQL, SMTP) und der Datenbank. Sie enthält auch die Verzeichnisdienste oder vCenter Single Sign On, die von Orchestrator für die Verwaltung von Benutzerberechtigungen benötigt werden. Die Datenbank und Verzeichnisdienste oder vCenter Single Sign On sind mit der Workflowengine verbunden. Eine vCenter Server-Instanz ist mit der Plattform über das vCenter Server-Plug-In verbunden.