Sie können ein Anforderungsformular anpassen, um sicherzustellen, dass Benutzer während der Anforderungszeit gültige Werte eingeben, indem Sie Einschränkungen zu Feldern hinzufügen oder eine externe Validierungsquelle verwenden.

Einige Feldeigenschaften, wie zum Beispiel „Mindestwert“, „Maximalwert“, „reguläre Ausdrücke“, „übereinstimmende Felder“ oder „nicht leer“ können mit Einschränkungen konfiguriert werden, um gültige Werte sicherzustellen. Siehe Benutzerdefinierte Formulardesigner-Feldeigenschaften.

Bei der externen Validierung wird mithilfe von vRealize Orchestrator-Aktionen nach gültigen Werten aus einer externen Quelle gesucht.

Beim Überprüfen eines Datenrasterwerts muss die für die Validierung verwendete Aktion einen Eingabeparameter vom Typ „Array/Eigenschaften“ aufweisen.

Im Folgenden finden Sie eine Auflistung von Beispielen, in denen Sie möglicherweise eine externe Validierung verwenden möchten.

  • Die gültigen Werte werden in einer externen Quelle definiert. Beispiel: vRealize Orchestrator.
  • Die Validierung muss sich auf mehrere Felder auswirken. Beispiel: Eine vRealize Orchestrator-Aktion erfasst die Festplattengröße und Kapazität des Speicherpools und validiert die angegebenen Größenwerte basierend auf dem verfügbaren Speicherplatz.

Wie ordnen Sie mehrere externe Validierungen in einem Blueprint an? Die Validierungen werden in der Reihenfolge verarbeitet, in der sie auf der Arbeitsfläche „Externe Validierungen“ angezeigt werden. Wenn Sie über zwei Validierungen verfügen, die dasselbe Feld validieren, überschreiben die Ergebnisse der zweiten Validierung die Ergebnisse der ersten. Um die Validierungen neu anzuordnen, können Sie auf die Karten auf der Arbeitsfläche klicken und diese ziehen.

vRealize Orchestrator-Benutzer - Beispiel

In diesem Anwendungsfall soll der Katalogbenutzer nur einen neuen Benutzernamen angeben. Für dieses Beispiel verfügen Sie über eine vRealize Orchestrator-Aktion, die überprüft, ob der im Formular angegebene Benutzername in Ihrer Active Directory-Datenbank vorhanden ist. Wenn der Name vorhanden ist, wird eine Fehlermeldung im Anforderungsformular angezeigt.

Dieser Anwendungsfall wird auf das Erstellen eines benutzerdefinierten Anforderungsformulars mit Active Directory-Optionen-Beispiel angewendet.

  1. Konfigurieren Sie in vRealize Orchestrator eine Aktion, checkIfUsernameExists, mit einem Skript ähnlich dem folgenden Beispiel.

    Verwenden Sie das Folgende als Skriptbeispiel. In diesem Beispiel ist return die Meldung, die angezeigt wird, wenn die Validierung fehlschlägt.
    if (!username) {
    	return "";
    }
    
    var result = ActiveDirectory.search("User", username);
    
    if (result && result.length > 0) {
    	return "Username '" + username +"' already exists.";
    }
    
    return "";
  2. Öffnen Sie in vRealize Automation den Designer für benutzerdefinierte Anforderungsformulare für Ihren Blueprint, klicken Sie auf Externe Validierung und ziehen Sie den Typ der Orchestrator-Validierung auf die Arbeitsfläche.
    Speicherort der Option „Externe Validierung“
  3. Konfigurieren Sie die externen Validierungsoptionen.

    • Validierungsbezeichnung = prüfen, ob der Benutzername vorhanden ist
    • Aktion auswählen = <Ihr vRealize Orchestrator-Aktionsordner>/checkIfUsernameExists
    • Aktionseingabe
      • Benutzername = Feld und Benutzername
    • Hervorgehobene Felder
      • Klicken Sie auf Feld hinzufügen und wählen Sie „Benutzername“ aus.

Ein Validierungsfehler auf Feldebene wird im Kataloganforderungsformular angezeigt, wenn die Validierung aufgrund eines eingegebenen Werts fehlschlägt. Wenn Sie einen globale Fehler erzeugen möchten, konfigurieren Sie das markierte Feld nicht.

Mehrere Felder in vRealize Orchestrator - Beispiel

In diesem Anwendungsfall soll die Validierung der CPU, des Arbeitsspeichers und der Speicherwerte auf dem Projektwert basieren. Wenn die Benutzer zum Beispiel das Entwicklungsprojekt (Dev) auswählen, ist 4 die maximale Anzahl der CPUs. Wenn sie das Produktionsprojekt (Prod) auswählen, ist 2 der Maximalwert.

Fügen Sie für diesen Anwendungsfall ein Projektfeld zum Erstellen eines benutzerdefinierten Anforderungsformulars mit Active Directory-Optionen-Beispiel hinzu. Konfigurieren Sie das Projekt als eine Dropdownliste mit „Dev“ und „Prod“.

  1. Konfigurieren Sie in vRealize Orchestrator eine Aktion, validateMachineWithUserForm, mit einem Skript ähnlich dem folgenden Beispiel.

    Verwenden Sie das Folgende als Skriptbeispiel für die CPU-Überprüfung. Fahren Sie mit dem Hinzufügen der Arbeitsspeicher- und Speicherwerte zum Skript nach Bedarf fort. In diesem Beispiel ist „zurückgeben“ die Meldung, die beim Fehlschlagen der Validierung angezeigt wird.
    if (project ==='dev'){
    	if (cpu > 4){
    		return "Number of CPUs limit for project vRA is 4";
    	}
    }
    
    if (project==='prod'){
    	if (cpu > 2){
    		return "Number of CPUs limit for project vRA is 2";
    	}
    }
    
    return "";
  2. Öffnen Sie in vRealize Automation den Designer für benutzerdefinierte Anforderungsformulare für Ihren Blueprint, klicken Sie auf Externe Validierung und ziehen Sie den Typ der Orchestrator-Validierung auf die Arbeitsfläche.
    Speicherort der Option „Externe Validierung“
  3. Konfigurieren Sie die externen Validierungsoptionen.

    • Validierungsbezeichnung = Maschinendetails validieren
    • Aktion auswählen = <Ihr vRealize Orchestrator-Aktionsordner>/validateMachineWithUserForm
    • Aktionseingabe
      • CPU = Feld und Anzahl der CPUs
      • Speicher = Feld und Arbeitsspeicher (GB)
      • Speicher = Feld und Speicher (GB)
      • Projekt = Feld und Projekt
    • Hervorgehobene Felder
      • Klicken Sie auf Feld hinzufügen und wählen Sie Projekt aus.

Im Katalog wird Ihrem Katalogbenutzer möglicherweise eine Fehlermeldung ähnlich dem folgenden Beispiel angezeigt.