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Versionshinweise zu VMware vRealize Log Insight 4.5.1

VMware vRealize Log Insight |  19. Oktober 2017
Server-Build 6858700

In den vorliegenden Versionshinweisen werden die Änderungen an vRealize Log Insight 4.5.1 beschrieben. Überprüfen Sie regelmäßig, ob Updates für diese Versionshinweise zur Verfügung stehen.

Inhalt dieser Versionshinweise

Diese Versionshinweise decken die folgenden Themen ab:

Einführung

vRealize Log Insight bietet die beste Echtzeit- und Archivierungsprotokollverwaltung speziell für VMware-Umgebungen. Die intelligente Gruppierung basierend auf maschinellem Lernen und die leistungsstarke Suchfunktion ermöglichen eine schnellere Fehlerbehebung für physische, virtuelle und Cloud-Umgebungen. vRealize Log Insight kann mithilfe einer modernen Web-Benutzeroberfläche Terabytes an Protokollen analysieren, Strukturen in unstrukturierten Daten erkennen und unternehmensweite Transparenz ermöglichen.

Neuheiten

Diese Version von VMware vRealize Log Insight enthält Produktverbesserungen und Updates für die vorherige Version.

  • Serverfunktionen
    • Der Support für den externen Lastausgleichsdienst ist in einer höheren Version nicht mehr verfügbar. 
    • Verbesserungen der Sicherheit.  Weitere Informationen finden Sie unter Behobene Probleme.

Kompatibilität

vRealize Log Insight 4.5.1 unterstützt die folgenden Produkte und Versionen von VMware:

  • vRealize Log Insight kann Ereignisse, Aufgaben und Alarmdaten aus VMware vCenter Server 5.5 oder höher ziehen.  
  • Sie können vRealize Log Insight 4.5.1 mit vRealize Operations Manager Version 6.0 oder höher integrieren.

Browser-Unterstützung

vRealize Log Insight 4.5.1 unterstützt die im Folgenden aufgeführten Browserversionen. Neuere Browserversionen funktionieren auch mit vRealize Log Insight, diese wurden jedoch nicht getestet.

  • Mozilla Firefox 45.0 und höher
  • Google Chrome 51.0 und höher
  • Safari 9.1 und höher
  • Internet Explorer 11.0 und höher
    Hinweis: Der Internet Explorer-Dokumentmodus muss im Standardmodus verwendet werden. Andere Modi werden nicht unterstützt. Der Browsermodus „Kompatibilitätsansicht“ wird nicht unterstützt.

Die für einen Browser unterstützte Mindestauflösung ist 1280 x 800 Pixel.

Wichtiger Hinweis: Cookies müssen in Ihrem Browser aktiviert sein.

Unterstützung des vRealize Log Insight-Windows-Agenten

Der vRealize Log Insight 4.5.1-Windows-Agent unterstützt die folgenden Versionen.

  • Windows 7, Windows 8, Windows 8.1 und Windows 10
  • Windows Server 2008, Windows Server 2008 R2, Windows Server 2012, Windows Server 2012 R2 und Windows Server 2016

Unterstützung des vRealize Log Insight-Linux-Agenten

Der vRealize Log Insight-Linux-Agent unterstützt die nachfolgend aufgeführten Distributionen und Versionen.

  • RHEL 5, RHEL 6 und RHEL 7
  • SUSE Enterprise Linux (SLES 11 SP3) und SLES 12 SP1
  • Ubuntu 14.04 LTS und 16.04 LTS
  • VMware Photon, Version 1, Revision 2

Einschränkungen

Für vRealize Log Insight 4.5.1 gelten die im Folgenden aufgeführten Einschränkungen.

Allgemein

  • vRealize Log Insight verarbeitet nicht druckbare ASCII-Zeichen nicht ordnungsgemäß.
  • vRealize Log Insight unterstützt das Drucken nicht. Sie können allerdings die Druckoptionen des Browsers verwenden. Das Druckergebnis kann in Abhängigkeit vom verwendeten Browser variieren. Wir empfehlen Internet Explorer oder Firefox, um Teile der Benutzeroberfläche von vRealize Log Insight auszudrucken.
  • In der Hosttabelle werden möglicherweise Geräte mehr als ein Mal und in verschiedenen Formaten angezeigt, z. B. mit einer Kombination aus IP-Adresse, Hostname und FQDN. So könnte beispielsweise ein Gerät mit dem Namen „foo.bar.com“ sowohl als “foo“ als auch als „foo.bar.com“ angezeigt werden.

    Die Hosttabelle verwendet das Feld hostname, das im syslog-RFC definiert ist. Falls ein von einem Gerät über das syslog-Protokoll gesendetes Ereignis keinen Hostnamen hat, verwendet vRealize Log Insight die Quelle als Hostnamen. Dies kann dazu führen, dass das Gerät mehrmals aufgeführt wird, da vRealize Log Insight nicht feststellen kann, ob die beiden Formate auf dasselbe Gerät verweisen.

vRealize Log Insight-Windows-Agent und -Linux-Agent

  • Nicht-ASCII-Zeichen in den Feldern hostname und source werden nicht ordnungsgemäß bereitgestellt, wenn vRealize Log Insight-Windows- und -Linux-Agenten im Syslog-Modus ausgeführt werden.

vRealize Log Insight-Windows-Agent

  • Der vRealize Log Insight-Windows-Agent ist eine 32-Bit-Anwendung und alle ihre Anforderungen zum Öffnen von Dateien in den Unterverzeichnissen von C:\Windows\System32 werden von WOW64 nach C:\Windows\SysWOW64 umgeleitet. Sie können jedoch für den vRealize Log Insight-Windows-Agenten mithilfe des speziellen Alias C:\Windows\Sysnative das Verzeichnis C:\Windows\System32 für die Protokollerfassung konfigurieren. Um beispielsweise Protokolle für den MS DHCP-Server von deren Standardspeicherort abzurufen, fügen Sie die folgende Zeile zum entsprechenden Abschnitt der Konfigurationsdatei des vRealize Log Insight-Windows-Agenten hinzu: =C:\Windows\Sysnative\dhcp.

vRealize Log Insight-Linux-Agent

  • Aufgrund einer Einschränkung des Betriebssystems erkennt der vRealize Log Insight-Linux-Agent Netzwerkausfälle nicht, wenn er für das Senden von Ereignissen über syslog konfiguriert ist.
  • Der vRealize Log Insight-Linux-Agent unterstützt nur englische Zeichen (UTF-8) in Feld- und Tag-Namen.
  • Der vRealize Log Insight-Linux-Agent sammelt standardmäßig versteckte Dateien und Verzeichnisse. Um dies zu verhindern, müssen Sie jedem Konfigurationsabschnitt die Option exclude=.* hinzufügen. Die Option exclude verwendet das glob-Muster .*, das das Format für versteckte Dateien darstellt.
  • Wenn die Ausgabe standardmäßig in eine Datei umgeleitet wird, um Protokolldateien zu erzeugen, erkennt der vRealize Log Insight-Agent die Ereignisabgrenzungen in diesen Protokolldateien möglicherweise nicht.

Upgrade von einer vorherigen Version von vRealize Log Insight

Upgrade-Pfad

Sie können von vRealize Log Insight 4.5.1 direkt ein Upgrade auf 4.5 oder 4.3. durchführen. Wenn Sie aktuell eine frühere Version von vRealize Log Insight verwenden, müssen Sie dafür zuerst ein inkrementelles Upgrade auf mindestens 4.3 durchführen.

Wichtige Upgrade-Hinweise

  • Um ein Upgrade auf vRealize Log Insight 4.5.1 durchführen zu können, müssen Sie über vRealize Log Insight 4.5 oder 4.3 verfügen.
  • Wenn Sie ein manuelles Upgrade durchführen, müssen Sie die Worker nacheinander aktualisieren. Ein Upgrade-Fehler tritt auf, wenn mehrere Worker gleichzeitig aktualisiert werden. Wenn Sie ein Upgrade des Masterknotens auf vRealize Log Insight 4.5.1 durchführen, erfolgt das Upgrade rollend, es sei denn, dies wurde absichtlich deaktiviert.
  • Das Upgrade muss über den FQDN des Master-Knotens vorgenommen werden. Das Durchführen eines Upgrades mithilfe der IP-Adresse des integrierten Lastausgleichsmoduls wird nicht unterstützt.
  • In vRealize Log Insight werden Cluster mit zwei Knoten nicht unterstützt. Fügen Sie einen dritten vRealize Log Insight-Knoten mit der Version der beiden vorhandenen Knoten hinzu, bevor Sie das Upgrade ausführen.
  • Wenn das vRLI-Upgrade (.pak-Datei) über eine neue JRE-Version verfügt, werden die vom Benutzer installierten Zertifikate in einer vRealize Log Insight-Installation (z. B. für die Ereignisweiterleitung) nach dem Upgrade nicht mehr angezeigt.  Siehe Ereignisweiterleitung funktioniert nach dem Upgrade von Bereitstellungen, die SSL verwenden, nicht mehr.

Unterstützung der Internationalisierung

vRealize Log Insight 4.5.1 verfügt über die im Folgenden aufgeführten lokalisierten Versionen.

  • Die Web-Benutzerschnittstelle des vRealize Log Insight-Servers steht in folgenden Sprachen zur Verfügung: Japanisch, Französisch, Spanisch, Deutsch, Traditionelles Chinesisch und Vereinfachtes Chinesisch und Koreanisch.
  • Die Webschnittstelle des vRealize Log Insight-Servers unterstützt Unicode-Daten, darunter Funktionen für maschinelles Lernen.
  • Die vRealize Log Insight-Agenten sind mit nicht-englischen nativen Windows-Versionen kompatibel.

Einschränkungen

  • Es gibt keine gesonderten Sprachversionen des Agenteninstallationsprogramms und des Inhaltspakets. In Teilen der Webschnittstelle des vRealize Log Insight-Servers können noch nicht lokalisierte Zeichenfolgen und Layoutfehler vorhanden sein.
  • vRealize Log Insight funktioniert zusammen mit lokalisierten Versionen von vCenter Server und vRealize Operations Manager. Die Inhaltspakete sind jedoch auf übereinstimmende, nicht lokalisierte Protokollmeldungen angewiesen. vCenter Server-Ereignisse werden aus dessen Standardgebietsschema abgerufen, das auf „en_US“ festgelegt werden muss. Weitere Informationen finden Sie unter http://kb.vmware.com/kb/2121646.
  • Die Integration mit Active Directory, vSphere und vRealize Operations Manager für Benutzernamen mit Nicht-ASCII-Zeichen wird nicht unterstützt.
  • Das Datum/Uhrzeit-Kalenderformat der Webschnittstelle des vRealize Log Insight-Servers ist nur auf Englisch. Es werden keine Sprach-/Gebietsschema-Einstellungen angezeigt.
  • Die Lokalisierung von Ereignisprotokollen wird nicht unterstützt. Ereignisprotokolle unterstützen nur die Zeichenkodierung UTF-8 und UTF-16.

Behobene Probleme

  • Upgrade des Basisbetriebssystem von SLES Version 11 SP3 auf SLES Version 11 SP4  
  • Durch Upgrades einer Vorgängerversion von vRealize Log Insight werden jetzt folgende Elemente ordnungsgemäß aktualisiert:
    • Open Source-Softwarepakete, die in der vRealize Log Insight-Anwendung enthalten sind
    • Softwarepakete für das Basisbetriebssystem
  • Log-Archive in NFS-Archivspeicherorten sind nicht mehr auf einen Tag beschränkt.
  • Upgrades von einer vorherigen Version von vRealize Log Insight aktualisieren jetzt Open Source-Software-Pakete korrekt, die im Basisbetriebssystem enthalten sind.

Bekannte Probleme

 Informationen zu vorhandenen Problemen, die in diesem Dokument nicht aufgeführt sind, finden Sie im Abschnitt „Bekannte Probleme“ in den Versionshinweisen zu VMware vRealize Log Insight 4.5.

  • Die Standardeinstellungen für kleine virtuelle vRealize Log Insight-Appliances führen zu Leistungsbeeinträchtigungen und müssen vom Benutzer zurückgesetzt werden. 

    Schwerwiegende Leistungsbeeinträchtigungen treten auf, wenn Sie die Standardeinstellungen für kleine Bereitstellungen verwenden. Nicht genügend Arbeitsspeicher wirkt sich auf die Benutzeroberfläche und andere Prozesse aus. 

    Vergrößern Sie den Arbeitsspeicher. Erhöhen Sie beispielsweise für einen Cluster mit vier Knoten den Arbeitsspeicher von den standardmäßigen 8 GB auf 16 GB.