Als Systemadministrator von vRealize Operations Manager müssen Sie gewährleisten, dass die Objekte in Ihrer vSphere-Umgebung bestimmten Richtlinien entsprechen. Sie müssen sicherstellen, dass Ihre Objekte über ausreichend Arbeitsspeicher und CPU verfügen, um Ihre Test-, Entwicklungs- und Produktionsumgebungen zu unterstützen.

Vorbereitungen

  • Machen Sie sich mit dem Zweck der Verwendung einer Richtlinie vertraut. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter Richtlinien.

  • Stellen Sie sicher, dass Ihre vRealize Operations Manager-Instanz ordnungsgemäß funktioniert.

  • Stellen Sie sicher, dass Ihre vRealize Operations Manager-Instanz die Standardrichtlinie und mindestens eine weitere Richtlinie enthält. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter Standardrichtlinie in vRealize Operations Manager.

  • Machen Sie sich mit den Abschnitten und Elementen in der Richtlinie vertraut, z. B. den Attributen, den Warnungs- und Symptomdefinitionen sowie der Art und Weise, wie die Richtlinie Einstellungen der ausgewählten Basisrichtlinien übernimmt. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter Der Richtlinienarbeitsbereich in vRealize Operations Manager.

  • Machen Sie sich mit den Analyseeinstellungen in der Richtlinie vertraut, z. B. der verbleibenden Kapazität, der Belastung auf Hosts und virtuellen Maschinen sowie den Aktionen zum Außerkraftsetzen der von den Basisrichtlinien übernommenen Einstellungen. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter Informationen zu Analyseeinstellungen.

Warum und wann dieser Vorgang ausgeführt wird

Große IT-Umgebungen können aus vier bis sechs Produktionsumgebungen bestehen, die nach Objekttypen organisiert sind, wobei für jeden Bereich eine Unterrichtlinie gilt. Diese großen Umgebungen enthalten typischerweise eine Standardrichtlinie, eine Produktionsrichtlinie, die für die gesamte Umgebung gilt, und einzelne Richtlinien für bestimmte Bereiche.

Typischerweise wenden Sie auf die meisten Objekte in Ihrer Umgebung eine Standardrichtlinie an. Damit vRealize Operations Manager bestimmte Gruppen von Objekten überwacht und analysiert, erstellen Sie eine separate Richtlinie für jede Objektgruppe und nehmen Sie nur kleinere Änderungen an den Einstellungen für diese Richtlinie vor. Sie können z. B. eine Standardbetriebsrichtlinie auf alle Objekte in Ihrer vSphere-Produktionsumgebung anwenden, müssen aber zusätzlich den Systemzustand und das Risiko der virtuellen SQL Server-Instanzen verfolgen, einschließlich deren Kapazitätsstufen. Damit vRealize Operations Manager nur die virtuellen SQL Server-Instanzen analysiert und überwacht, erstellen Sie eine separate, dedizierte Richtlinie und wenden Sie diese Richtlinie auf die entsprechende Gruppe von Objekten an. Die Einstellungen in der Richtlinie, die Sie zum Überwachen der virtuellen SQL Server-Instanzen erstellen, unterscheiden sich nur geringfügig von der Hauptproduktionsrichtlinie.

Dieses Szenario verdeutlicht, wie Sie mehrere Richtlinien zum Analysieren und Überwachen bestimmter Objekte verwenden, um diese zu verwalten und ihren fortlaufenden Betrieb zu gewährleisten. In diesem Szenario ist Ihre vSphere-Produktionsumgebung ein Teil Ihrer Gesamtproduktionsumgebung. Sie müssen eine benutzerdefinierte Betriebsrichtlinie zum Überwachen der virtuellen SQL Server-Objekte in Ihrer vSphere-Produktionsumgebung erstellen.

Nächste Maßnahme

Nach Abschluss dieses Szenarios müssen Sie auf die Erfassung von Daten von den Objekten in Ihrer Umgebung durch vRealize Operations Manager warten. Tritt ein Verstoß gegen die Richtlinienschwellenwerte auf, sendet vRealize Operations Manager eine Warnung, um Sie über das Problem zu informieren. Wenn Sie den Zustand Ihrer Objekte kontinuierlich überwachen, sind Sie stets über den Zustand der Objekte in Ihrer Umgebung informiert und Sie brauchen nicht zu warten, bis vRealize Operations Manager Warnungen sendet.

Erstellen Sie ein benutzerdefiniertes Dashboard, damit Sie die virtuellen SQL Server-Objekte überwachen und auftretende Probleme beheben können. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter Dashboards.