Einer Ihrer Kunden meldet eine schwache Leistung seiner virtuellen Maschine, darunter Geschwindigkeitsprobleme und Ausfälle. Dieses Szenario bietet eine Möglichkeit, vRealize Operations Manager zum Untersuchen des Problems auf Basis der Informationen zu verwenden, die auf den Registerkarten Fehlerbehebung zur Verfügung stehen.

Warum und wann dieser Vorgang ausgeführt wird

Als Administrator einer virtuellen Infrastruktur reagieren Sie auf ein Hilfeticket, durch das einer Ihrer Kunden Probleme mit seiner virtuellen Maschine „sales-10-dk“ meldet. Gemeldet werden eine schwache Anwendungsleistung, darunter langsame Ladezeiten und ein langsamer Systemstart, das Laden einiger Programme dauert immer länger, und das Speichern der Dateien dauert ebenfalls länger. Heute begannen seine Programme fehlzuschlagen und ein Update konnte nicht installiert werden.

Wenn Sie sich die Registerkarte Warnungen für die virtuelle Maschine ansehen, werden Sie eine Warnung für eine chronische hohe Arbeitslast im Arbeitsspeicher bemerken, wobei die ausgelösten Symptome auf eine Belastung des Arbeitsspeichers hindeuten. Die Empfehlung lautet daher, Arbeitsspeicher hinzuzufügen.

Aufgrund früherer Erfahrung sind Sie nicht überzeugt, dass diese Warnung auf die Hauptursache hindeutet. Sehen Sie sich deshalb die Registerkarten Analyse an. Alle der zugeordneten Badges sind grün außer dem Badge „Verbleibende Kapazität“, was auf Probleme beim Arbeitsspeicher und Festplattenspeicher hindeutet, und dem Badge „Verbleibende Zeit“, das 0 verbleibende Tage für Arbeitsspeicher und Festplattenspeicher anzeigt.

Diese erste Überprüfung verschafft Ihnen Gewissheit, dass es zusätzlich zur Arbeitsspeicherwarnung weitere Probleme gibt. Also führen Sie unter Verwendung der Registerkarten Fehlerbehebung eine gründlichere Untersuchung durch.