vRealize Operations Manager besteht aus einem oder mehreren Knoten in einem Cluster. Zum Erstellen von Knoten müssen Sie das vRealize Operations Manager Enterprise-Installationsprogramm für Linux herunterladen und ausführen.

Vorbereitungen

  • Planen Sie, das System nur als vRealize Operations Manager-Knoten zu verwenden. Hosten Sie keine anderen Anwendungen auf derselben Maschine.

  • Vergewissern Sie sich, dass vRealize Operations Manager-Ports in der Firewall offen sind. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter So verwendet vRealize Operations Manager Netzwerkports.

  • Vergewissern Sie sich, dass die vorausgesetzten Pakete installiert sind. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter Erforderliche Linux-Pakete für vRealize Operations Manager.

  • Wenn dieser Knoten der Masterknoten sein soll, reservieren Sie eine statische IP-Adresse für die virtuelle Maschine und kennen Sie die zugehörigen Domänennamenserver-, Standard-Gateway- und Netzwerkmaskenwerte.

    Planen Sie, die IP-Adressen beizubehalten, da es kompliziert ist, die Adressen nach der Installation zu ändern.

  • Wenn dieser Knoten ein Datenknoten sein soll, der der HA-Replikatsknoten wird, reservieren Sie eine statische IP-Adresse für die virtuelle Maschine und kennen Sie die zugehörigen Domänennamenserver, Standard-Gateway- und Netzwerkmaskenwerte.

    Planen Sie, die IP-Adressen beizubehalten, da es kompliziert ist, die Adressen nach der Installation zu ändern.

    Machen Sie sich darüber hinaus mit der HA-Knotenplatzierung vertraut, wie unter Über vRealize Operations Manager High Availability beschrieben.

  • Planen Sie Ihre Domänen- und Maschinenbenennung im Voraus, sodass der Name der Linux-Maschine mit einem Buchstaben (a-z) oder einer Ziffer (0–9) beginnt und endet, und nur Buchstaben, Ziffern und Bindestriche (-) enthält. Der Unterstich (_) darf im Hostnamen oder im vollständig qualifizierten Domänennamen (FQDN) nicht enthalten sein.

    Planen Sie, den Namen beizubehalten, da es kompliziert ist, den Namen nach der Installation zu ändern.

    Weitere Informationen finden Sie in den Hostnamenspezifikationen von der Internet Engineering Task Force. Siehe www.ietf.org.

  • Planen Sie die Knotenplatzierung und das Netzwerk so, dass die Anforderungen erfüllt werden, die unter Allgemeine Anforderungen an vRealize Operations Manager-Clusterknoten und Netzwerkanforderungen für vRealize Operations Manager-Clusterknoten beschrieben sind.

  • Wenn Sie damit rechnen, dass der vRealize Operations Manager-Cluster IPv6-Adressen verwendet, studieren Sie die IPv6-Einschränkungen, die unter Verwenden von IPv6 mit vRealize Operations Manager beschrieben sind.

  • Beachten Sie Folgendes: Wenn httpd installiert ist, wird es von vRealize Operations Manager deinstalliert, weil vRealize Operations Manager die eigene Version von Apache installiert.

    Wird httpd von vRealize Operations Manager deinstalliert, wird das /etc/httpd-Konfigurationsverzeichnis gesichert.

  • Deinstallieren Sie alle vorhandenen Kopien von PostgreSQL und entfernen Sie die PostgreSQL-Verzeichnisse und -Daten.

    vRealize Operations Manager muss eine eigene Kopie von PostgreSQL installieren.

  • Stellen Sie sicher, dass alle Maschinen in der Datei ntp.conf aufgelöst werden können. Wenn Sie bezüglich des Inhalts von ntp.conf unsicher sind, erstellen Sie eine Sicherungskopie der Datei und überschreiben Sie das Original mit der Standardversion aus einer neuen Maschineninstallation.

  • Suchen und kopieren Sie die bin-Datei des vRealize Operations Manager Enterprise-Installationsprogramms für Linux.

Prozedur

  1. Melden Sie sich mit einem Benutzerkonto mit Root-Berechtigungen an.
  2. Deaktivieren Sie die Firewall.

    Bei Verwendung von IPv4:

    # su -
    # service iptables save
    iptables: Saving firewall rules to /etc/sysconfig/iptables:   [ OK ]
    # service iptables stop
    iptables: Flushing firewall rules:                            [ OK ]
    iptables: Setting chains to policy ACCEPT: filter             [ OK ]
    iptables: Unloading modules:                                  [ OK ]
    # chkconfig iptables off
    # service iptables status
    iptables: Firewall is not running.

    Bei Verwendung von IPv6:

    # su -
    # service ip6tables save
    ip6tables: Saving firewall rules to /etc/sysconfig/ip6tables: [ OK ]
    # service ip6tables stop
    ip6tables: Flushing firewall rules:                           [ OK ]
    ip6tables: Setting chains to policy ACCEPT: filter            [ OK ]
    ip6tables: Unloading modules:                                 [ OK ]
    # chkconfig ip6tables off
    # service ip6tables status
    ip6tables: Firewall is not running.
  3. Stellen Sie sicher, dass der Grenzwert für geöffnete Dateien geeignet ist, indem Sie den erforderlichen Mindestwert konfigurieren.
    echo "* - nofile 64000" >> /etc/security/limits.conf
  4. Legen Sie SELinux auf „Permissive“ fest.
    setenforce 0
    sed -i "s/SELINUX=[^ ]*/SELINUX=permissive/g" /etc/selinux/config
  5. Stellen Sie sicher, dass der Hostname des Knotens aufgelöst werden kann.
  6. Führen Sie das vRealize Operations ManagerEnterprise-Installationsprogramm aus und folgen Sie den Anweisungen.

    Fügen Sie -i console, -i silent oder -i gui hinzu, um den Installationsmodus festzulegen. Der Standardmodus entspricht Ihrem Sitzungstyp, z. B. Konsole für Terminal-Verbindungen oder gui für X-Windows.

    cd /tmp
    sh ./vRealize_Operations_Manager_Enterprise.bin -i gui
  7. Wenn Sie ein vRealize Operations Manager-Cluster mit mehreren Knoten erstellen, wiederholen Sie diese Schritte auf jeder Linux-Maschine, die als Knoten in Ihrem vRealize Operations Manager-Cluster dient.

Nächste Maßnahme

Konfigurieren Sie einen neu hinzugefügten Knoten mithilfe eines Browsers als den vRealize Operations Manager-Masterknoten, -Datenknoten, -Hochverfügbarkeits-Masterreplikationsknoten oder -Remote-Collector-Knoten. Der Master-Knoten muss zuerst hinzugefügt werden.

ACHTUNG:

Aus Sicherheitsgründen greifen Sie auf vRealize Operations Manager nicht von nicht vertrauenswürdigen oder nicht gepatchten Clients bzw. von Clients zu, die Browsererweiterungen verwenden.