Um auf den virtuellen Maschinen der Buchhaltung Warnungen zu generieren, die im Zusammenhang mit der CPU-Nutzung stehen, fügen Sie ein zweites Symptom zur vRealize Operations Manager-Warnungsdefinition hinzu, nachdem Sie das erste Symptom hinzugefügt haben. Das zweite Symptom bezieht sich auf die Hostarbeitsspeichernutzung für die Hosts, auf denen die virtuellen Maschinen der Buchhaltung ausgeführt werden.

Vorbereitungen

Fügen Sie das Symptom „CPU-Nutzung virtueller Maschinen“ hinzu. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter Hinzufügen eines Symptoms für die VM-CPU-Nutzung zur Warnungsdefinition.

Prozedur

  1. Klicken Sie im Fenster Arbeitsbereich für Warnungsdefinitionen nach der Konfiguration von Name und Beschreibung, Basisobjekttyp und Warnungsauswirkung auf Symptomdefinitionen hinzufügen.
  2. Konfigurieren Sie das Symptom in Bezug auf Hostsysteme für die virtuellen Maschinen.
    1. Wählen Sie im Dropdown-Menü Definiert auf die Option Eigene Daten aus.
    2. Wählen Sie im Dropdown-Menü Symptomdefinitionstyp die Option Metrik/Super-Metrik aus.
    3. Klicken Sie auf die Schaltfläche Hinzufügen, um das neue Symptom zu konfigurieren.
  3. Konfigurieren Sie das Symptom „Hostsystem“ im Arbeitsbereichsfenster Symptomdefinition hinzufügen.
    1. Erweitern Sie im Dropdown-Menü Basisobjekttyp die Option vCenter-Adapter und wählen Sie Hostsystem aus.
    2. Erweitern Sie in der Metrikliste die Option Arbeitsspeicher und ziehen Sie Nutzung (%) nach rechts in den Arbeitsbereich.
    3. Wählen Sie im Dropdown-Menü „Schwellenwert“ die Option Dynamischer Schwellenwert aus.

      Dynamische Schwellenwerte nutzen vRealize Operations Manager-Analysen, um die Trendmetrikwerte für Objekte zu ermitteln.

    4. Geben Sie im Textfeld Symptomdefinitionsname einen Namen ein, z. B. Hostarbeitsspeichernutzung über Trend.
    5. Wählen Sie im Dropdown-Menü „Priorität“ die Option Warnung aus.
    6. Wählen Sie im Dropdown-Menü „Schwellenwert“ die Option Über Schwellenwert aus.
    7. Lassen Sie unter Wartezyklus und Abbruchzyklus als Standardwert „3“ stehen.

      Für diese Wartezyklus-Einstellung muss der Symptomstatus für drei Erfassungszyklen „wahr“ sein, bevor das Symptom ausgelöst wird. Durch den Wartezyklus wird verhindert, dass das Symptom bei einem kurzfristigen Anstieg der Hostarbeitsspeichernutzung ausgelöst wird.

    8. Klicken Sie auf Speichern.

    Das dynamische Symptom erkennt, wann der Betrieb der Hosts, auf denen die virtuellen Maschinen für die Buchhaltung ausgeführt werden, über dem nachverfolgten Trend der Arbeitsspeichernutzung liegt.

    Das dynamische Symptom wird zur Symptomliste hinzugefügt.

  4. Ziehen Sie im Fenster Arbeitsbereich für Warnungsdefinitionen die Option Hostarbeitsspeichernutzung über Trend aus der Symptomliste nach rechts in den Symptomarbeitsbereich.

    Der Symptomsatz „Eigene Daten-Hostsystem“ wird dem Symptomarbeitsbereich hinzugefügt.

  5. Wählen Sie im Symptomsatz „Eigene Daten-Hostsystem“ im Dropdown-Menü „Werttyp“ für Dieses Symptom ist „wahr“, wenn die Option Beliebig aus.

    Wenn bei dieser Konfiguration die Arbeitsspeichernutzung eines der Hosts, auf denen die virtuellen Maschinen für die Buchhaltung ausgeführt werden, über dem analysierten Trend liegt, ist der Symptomzustand „wahr“.

  6. Wählen Sie oben auf der Symptomsatzliste im Dropdown-Menü Übereinstimmung mit {operator} der folgenden Symptome die Option Jedem aus.

    Wenn bei dieser Konfiguration einer der beiden Symptomsätze, die CPU-Nutzung der virtuellen Maschinen oder der Hostarbeitsspeicher ausgelöst wird, wird für den Host eine Warnung generiert.

Ergebnisse

Sie haben den zweiten Symptomsatz für die Warnungsdefinition definiert und konfiguriert, wie die zwei Symptomsätze evaluiert werden, um zu bestimmen, wann die Warnung generiert wird.

Nächste Maßnahme

Fügen Sie Empfehlungen für Ihre Warnungsdefinition hinzu, sodass Sie und Ihre Ingenieure wissen, wie Warnungen im Falle ihres Auftretens zu lösen sind. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter Hinzufügen von Empfehlungen zur Warnungsdefinition.