Damit die Produktionsinstanz von vRealize Operations Manager korrekt funktioniert, muss Ihre Umgebung bestimmten Konfigurationen entsprechen. Machen Sie sich mit diesen Konfigurationen vertraut und überprüfen Sie diese, bevor Sie eine Produktionsinstanz von vRealize Operations Manager bereitstellen.

Dimensionierung

vRealize Operations Manager unterstützt bis zu 120.000 überwachte Ressourcen, die über 16 Analyseknoten verteilt sind.

Dimensionieren Sie Ihre vRealize Operations Manager-Instanz, um Leistung und Support zu gewährleisten. Ausführliche Informationen über das Anpassen der Größe finden Sie im folgenden KB-Artikel: https://kb.vmware.com/selfservice/microsites/search.do?language=en_US&cmd=displayKC&externalId=2093783.

Umgebung

Stellen Sie Analysenoten in demselben vSphere-Cluster bereit und verwenden Sie identische oder ähnliche Hosts und Speicher. Wenn Sie Analyseknoten nicht in demselben vSphere-Cluster bereitstellen können, müssen Sie sie an demselben geografischen Standort bereitstellen. vRealize Operations Manager unterstützt nicht die Bereitstellung von Analyseknoten an mehreren geografischen Standorten.

Analyseknoten müssen jederzeit mit einander kommunizieren können. Die folgenden vSphere-Ereignisse können die Konnektivität unterbrechen.

  • vMotion

  • Storage vMotion

  • HA

  • DRS

Aufgrund eines hohen Grads an Traffic zwischen den Analyseknoten müssen alle Analyseknoten benachbart zu Ebene 2 sein. Benachbart zu Ebene 2 bedeutet, dass sich jeder Knoten auf demselben VLAN- und IP-Subnetz befindet und dass sich VLAN nicht über Datencenter erstreckt. Latenz zwischen Analyseknoten darf 5 Millisekunden nicht übersteigen und die Bandbreite muss gleich oder größer 1 GB pro Sekunde sein. Es wird empfohlen, dass die Bandbreite 10 GB pro Sekunde beträgt.

Wenn Sie Analyseknoten in einem hochgradig konsolidierten vSphere-Cluster bereitstellen, konfigurieren Sie Ressourcenreserven. Ein vollständiger Analyseknoten, beispielsweise ein großer Analyseknoten, der 10.000 Ressourcen überwacht, erfordert eine virtuelle CPU pro physischer CPU. Sollten Leistungsprobleme auftreten, überprüfen Sie die CPU-Bereitschaft und Co-Stop, um zu bestimmen, ob das Verhältnis virtuelle zu physische CPU die Ursache für die Probleme ist. Weitere Informationen zur Fehlerbehebung bei VM-Leistungsproblemen und zur Interpretation von CPU-Leistungsmetriken finden Sie unter Fehlerbehebung einer virtuellen Maschine, die nicht mehr reagiert: Vergleich der VMM- und Gast-CPU-Nutzung (1017926).

Sie können Remote-Collectoren hinter einer Firewall bereitstellen: NAT kann zwischen Remote-Collectoren und Analyseknoten nicht verwendet werden.

Mehrere Datencenter

Wenn vRealize Operations Manager Ressourcen in zusätzlichen Datencentern überwacht, müssen Sie Remote-Collectoren verwenden und diese im Remote-Datencenter bereitstellen. Unter Umständen müssen Sie die Intervalle entsprechend der Latenz anpassen, in denen die konfigurierten Adapter auf dem Remote-Collector Informationen erfassen.

Es wird empfohlen, dass die Latenz zwischen Standorten geringer als 200 ms ist. Wenn die Latenz 200 ms übersteigt, wird empfohlen, dass Sie Erfassungen überwachen, um zu überprüfen, dass sie in weniger als fünf Minuten abgeschlossen sind. Wenn Erfassungen nicht innerhalb dieser Zeit abgeschlossen sind, erhöhen Sie das Intervall auf 10 Minuten.

Zertifikate

Ein gültiges Zertifikat, das von einer vertrauenswürdigen (privaten oder öffentlichen) Certificate Authority signiert wurde, ist eine wichtige Komponente bei der Konfiguration einer Produktionsinstanz von vRealize Operations Manager. Konfigurieren Sie ein von einer Certificate Authority signiertes Zertifikat entsprechend dem System, bevor Sie Endpoint Operations Management-Agenten konfigurieren.

Sie müssen alle Analyse-, Remote-Collector- und Lastausgleich-DNS-Namen in das Feld „Subject Alternative Names“ der Zertifikats eintragen.

Sie können Endpoint Operations Management-Agenten so konfigurieren, dass dem Root oder Zwischenzertifikat vertraut wird, damit nicht alle Agenten neu konfiguriert werden müssen, wenn das Zertifikat auf den Analyseknoten und Remote-Collectoren geändert werden. Weitere Informationen zu Root- und Zwischenzertifikaten finden Sie unter Festlegen der Konfigurationseigenschaften des End Point Operations Management-Agenten.

Adapter

Es wird empfohlen, dass Sie Adapter für Remote-Controller in demselben Datencenter wie die Analyse-Cluster für große und besonders große Bereitstellungsprofile bereitstellen. Die Bereitstellung von Adaptern auf Remote-Controllern verbessert die Leistung, da die Last auf den Analyseknoten reduziert wird. Sie haben sich beispielsweise für eine Remote-Bereitstellung eines Adapters entschieden, wenn sich die Performance eines bestimmten Analyseknotens aufgrund seiner Gesamtressourcen zu verschlechtern beginnt. Sie werden den Adapter wahrscheinlich auf einen großen Remote-Collector mit ausreichender Kapazität bereitstellen.

Sie sollten Adapter auch dann auf Remote-Collectoren bereitstellen, wenn die Anzahl der zurzeit von den Adaptern überwachten Ressourcen die Kapazität des zugehörigen Analyseknotens übersteigt.

Authentifizierung

Sie können den Platform Services Controller für die Benutzerauthentifizierung in vRealize Operations Manager verwenden. Weitere Informationen zur Bereitstellung einer hochverfügbaren Platform Services Controller-Instanz finden Sie unter Bereitstellungshandbuch für VMware vCenter Server 6.0.

Lastenausgleich

Weitere Informationen zur Lastausgleichskonfiguration finden Sie in der Dokumentation vRealize Operations Manager.