Sie müssen die Kapazitätsstufen Ihrer virtuellen SQL Server-Maschinen laufend überwachen und sich von vRealize Operations Manager benachrichtigen lassen, wenn sich die Leistung dieser Objekte verringert. Lassen Sie sich von vRealize Operations Manager 60 Tage vorher benachrichtigen, bevor Probleme mit der Kapazitätsstufe bei diesen Objekten auftreten.

Vorbereitungen

Stellen Sie sicher, dass die folgenden Voraussetzungen erfüllt sind:

Warum und wann dieser Vorgang ausgeführt wird

Vom VP der Infrastruktur wurden eine Standardbetriebsrichtlinie und eine Hauptproduktionsrichtlinie für alle Objekte der Produktionsumgebung definiert, und vom IT-Leiter wurden diese Richtlinien auf Ihre Produktionsumgebungen angewendet. Die Hauptproduktionsrichtlinie regelt zwar alle operativen Überwachungsanforderungen, jedoch ist es erforderlich, dass Sie über jede Leistungsverringerung der virtuellen SQL Server-Maschinen benachrichtigt werden. Lassen Sie vRealize Operations Manager die Kapazitätsstufen der virtuellen SQL Server-Maschinen laufend überwachen, sodass Sie auftretende Probleme beheben können. Lassen Sie sich von vRealize Operations Manager 60 Tage vorher benachrichtigen, bevor Probleme mit der Kapazitätsstufe bei virtuellen SQL Server-Maschinen entstehen.

Ihre IT-Abteilung hat Objekte in bestimmte Gruppen für die Bereiche Entwicklung, Test und Produktion unterteilt. Verfolgen und bewerten Sie mit vRealize Operations Manager laufend den Zustand und die Risiken dieser Objekte in diesen Bereichen.

In diesem Szenario erstellen Sie eine operative Verwaltungsrichtlinie zur Analyse, Überwachung und Fehlerbehebung Ihrer Objekte. Anschließend überwachen Sie die Ergebnisse in benutzerdefinierten Dashboards.

Zuerst müssen Sie die operativen Anforderungen für vSphere bestimmen, damit Sie wissen, welche Analyseeinstellungen für die Richtlinie erforderlich sind. Sie können dann eine Richtlinie für die Überwachung Ihrer virtuellen SQL Server-Objekte erstellen und die benutzerdefinierte Richtlinie mit kleinen Einstellungsunterschieden für die Hauptproduktionsrichtlinie konfigurieren.

Wenn Sie die benutzerdefinierte Richtlinie für die Analyse und Überwachung Ihrer virtuellen SQL Server-Maschinen erstellen, konfigurieren Sie die Analyseeinstellungen so, dass vRealize Operations Manager bestimmte Objekte analysiert und die Ergebnisse in den Dashboards meldet. Wenden Sie die Richtlinie dann auf Gruppen virtueller SQL Server-Objekte an.

Prozedur

  1. Bestimmen Sie die operativen Anforderungen für Ihre vSphere-Produktionsumgebung.

    In diesem Szenario werden die folgenden Anforderungen auf die Umgebung angewendet.

  2. Entwickeln Sie einen Plan zum Erstellen einer benutzerdefinierten operativen Richtlinie, die den Analyse- und Überwachungsanforderungen für die Objekte Ihrer Umgebung entspricht.
    1. Stellen Sie sicher, dass die virtuellen SQL Server-Maschinen laufend über ausreichend Arbeitsspeicher und CPU-Kapazität verfügen.
    2. Stellen Sie sicher, dass Sie den Arbeitsspeicher für die virtuellen SQL Server-Maschinen nicht überbelegen.
    3. Legen Sie nur für einen geringen Prozentsatz der CPUs auf Ihren virtuellen SQL Server-Maschinen eine Überbelegung fest.

      In diesem Szenario legen Sie den Wert auf 2 fest. In einigen Produktionsumgebungen liegt der typische Wert vielleicht bei 4.

    4. Stellen Sie sicher, dass Sie von vRealize Operations Manager benachrichtigt werden, wenn die Kapazität Ihrer virtuellen SQL Server-Maschinen unter die definierten Schwellenwerte sinkt.
    5. Legen Sie den Co-Stopp-Wert Ihrer virtuellen SQL Server-Produktionsmaschinen auf eine ausreichende Stufe fest, sodass die SQL Server-Maschinen bei CPU-Planungskonflikten keine Verzögerungen erfahren.
    6. Bestimmen Sie, ob Rechenressourcen für ein bestimmtes Verhältnis überbelegt werden sollen.

Ergebnisse

Nachdem Sie die benutzerdefinierten Richtlinienanforderungen geplant haben, können Sie die Richtlinie implementieren.

Nächste Maßnahme

Erstellen Sie eine operative Richtlinie für Ihre virtuellen SQL Server-Instanzen.