Um eine Warnung zur Überwachung der CPUs für die virtuellen Maschinen der Buchhaltungsabteilung zu erstellen und den Hostarbeitsspeicher für die Hosts zu überwachen, auf denen sie ausgeführt werden, geben Sie zunächst eine Beschreibung der Warnung ein.

Warum und wann dieser Vorgang ausgeführt wird

Wenn Sie die Warnungsdefinition benennen und die Warnungsauswirkungsinformationen definieren, geben Sie an, wie die Informationen zu der Warnung in vRealize Operations Manager angezeigt werden. Das Basisobjekt ist das Objekt, für das die Warnungsdefinition erstellt wird. Die Symptome können sich auf das Basisobjekt und auf verwandte Objekte beziehen.

Prozedur

  1. Klicken Sie im linken Fensterbereich von vRealize Operations Manager auf das Symbol Inhalt.
  2. Klicken Sie auf Warnungsdefinitionen.
  3. Klicken Sie auf das Pluszeichen, um eine Definition hinzuzufügen.
  4. Geben Sie einen Namen und eine Beschreibung ein.

    Geben Sie in diesem Szenario Frühwarnung für VM-CPU der Buchhaltungsabteilung als Warnungsname ein. Dabei handelt es sich um einen kurzen Überblick des Problems. Die Beschreibung, d. h. eine detaillierte Übersicht. Sollte möglichst nützliche Informationen enthalten. Beim Erstellen der Warnung werden dieser Name und diese Beschreibung in der Warnungsliste und in der Benachrichtigung angezeigt.

  5. Klicken Sie auf Basisobjekttyp.
  6. Erweitern Sie im Dropdown-Menü die Option vCenter-Adapter und wählen Sie Hostsystem aus.

    Diese Warnung basiert auf Hostsystemen, da die Warnung als eine Frühwarnung für mögliche CPU-Überlastungen auf den in der Buchhaltungsabteilung verwendeten virtuellen Maschinen dienen soll. Wenn Sie Hostsysteme als Basisobjekttyp verwenden, können Sie auf das Warnungssymptom für die virtuellen Maschinen mit Stapelaktionen reagieren, anstatt auf die Warnung für jede virtuelle Maschine einzeln zu reagieren.

  7. Klicken Sie auf Warnungsauswirkung und konfigurieren Sie die Metadaten für diese Warnungsdefinition.
    1. Wählen Sie im Dropdown-Menü Auswirkung die Option Risiko aus.

      Diese Warnung zeigt ein potenzielles Problem an und fordert baldige Aufmerksamkeit.

    2. Wählen Sie im Dropdown-Menü Priorität die Option Sofort aus.

      Eine Risikowarnung, die ein zukünftiges Problem anzeigt, sollte eine hohe Prioritätsstufe erhalten, damit sie angemessen weiterbearbeitet wird. Da sie als Frühwarnung konzipiert ist, bietet diese Konfiguration einen integrierten Puffer. Es handelt sich also um ein unmittelbares Risiko, aber kein kritisches Risiko.

    3. Erweitern Sie im Dropdown-Menü Warnungstyp und -untertyp den Eintrag Virtualisierung/Hypervisor und wählen Sie Leistung aus.
    4. Um sicherzustellen, dass die Warnung während des ersten Erfassungszyklus generiert wird, nachdem die Symptome „wahr“ sind, legen Sie für den Wartezyklus den Wert 1 fest.
    5. Um sicherzustellen, dass eine Warnung entfernt wird, sobald die Symptome nicht mehr ausgelöst werden, legen Sie für den Abbruchzyklus den Wert 1 fest.

      Die Warnung wird im nächsten Erfassungszyklus abgebrochen, wenn die Symptome nicht mehr „wahr“ sind.

    Diese Warnungsauswirkungsoptionen erleichtern die Identifizierung und Priorisierung von Warnungen, wenn diese generiert werden.

Ergebnisse

Sie haben mit der Definition einer Warnung begonnen und den Namen sowie die Beschreibung angegeben, ein Hostsystem als Basisobjekttyp ausgewählt und die Daten definiert, die beim Generieren der Warnung angezeigt werden.

Nächste Maßnahme

Fahren Sie mit dem Hinzufügen von Symptomen zur Warnungsdefinition im Arbeitsbereich fort. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter Hinzufügen eines Symptoms für die VM-CPU-Nutzung zur Warnungsdefinition.