Meldungsereignissymptome basieren auf Meldungsereignissen, die von einer Komponente von vRealize Operations Manager oder von einem externen überwachten System über die REST-API des Systems eingehen. Sie definieren Meldungsereignissymptome mit dem Ziel, ein oder mehrere der Symptome zu erstellen, die Sie zu einer Warnungsdefinition hinzufügen können.

Funktionsweise der Meldungsereignissymptom-Definitionen

Ein Meldungsereignissymptom wird ausgelöst, wenn eine Meldung in einem eingehenden Ereignis der Textzeichenfolge im Symptom auf Grundlage des angegebenen Operators entspricht.

Zugriff auf den Arbeitsbereich für Meldungsereignissymptom-Definitionen

Um Symptome auf der Grundlage von Meldungsereignissen zu definieren, klicken Sie im linken Bereich auf das Symbol Inhalt und wählen Sie Symptomdefinitionen > Definitionen für Meldungsereignissymptome aus. Klicken Sie auf Hinzufügen, um ein eigenschaftsbasiertes Symptom im Arbeitsbereich zu definieren.

Während Sie Warnungen im Arbeitsbereich für Warnungsdefinitionen definieren, können Sie auch Symptome festlegen.

Tabelle 1. Optionen im Symptome-Arbeitsbereich für Meldungsereignisse

Option

Beschreibung

Meldungsereignisauswahl

Komponenten, die Sie zum Erstellen von Symptomen verwenden.

Basisobjekttyp

Objekt, anhand dessen das Symptom evaluiert wird.

Ereignistyp auswählen

Wählen Sie den Typ des eingehenden Ereignisses aus, dem Sie die Ereignisse beim Eingang zuordnen. Das eingehende Ereignis muss die folgenden Typ- und Untertypkombinationen enthalten.

  • Systemleistungsabfall.

  • Änderung.

  • Umgebung deaktiviert.

  • Benachrichtigungen.

Arbeitsbereich für Symptomdefinitionen

Ziehen Sie den Ereignistyp in den rechten Bereich.

Meldungsereignis

Die Textzeichenfolge für das Meldungsereignis wird anhand des angegebenen Operators mit der Meldung im eingehenden Ereignis verglichen. Sie können ein einzelnes Meldungsereignissymptom konfigurieren oder mehrere Symptome hinzufügen.

Beispiel: Der VMware-Adapter sendet ein Änderungsereignis, wenn der CPU-Grenzwert für eine virtuelle Maschine von unbegrenzt in 2 GHz geändert wurde. Sie können ein Symptom erstellen, um CPU-Konflikte als Ergebnis dieser Konfigurationsänderung zu erkennen.

Konfigurieren Sie die Optionen:

  • Operator. Bestimmt, wie die Zeichenfolge, die Sie im Textfeld für die Ereignismeldung angeben, bei Auswertung der Symptomdefinition anhand der Meldung im Ereignis ausgewertet wird.

  • Ereignismeldung. Zeichenfolge, die der Operator auswertet.

  • Prioritätsstufe. Schweregrad des Symptoms zum Auslösezeitpunkt.

  • Symptomname. Name des Symptoms, wie er in der Liste der Symptome angezeigt wird, wenn eine Warnungsdefinition konfiguriert oder eine Warnung ausgelöst wird oder ausgelöste Symptome angezeigt werden.

  • Wartezyklus. Der Auslösezustand sollte für diese Anzahl von Erfassungszyklen wahr sein, bevor das Symptom ausgelöst wird. Der Standardwert ist 1, d. h. das Symptom wird in demselben Erfassungszyklus ausgelöst, wenn der Status zu wahr wechselt.

  • Abbruchzyklus. Das Symptom wird gelöscht, nachdem der Auslösezustand für diese Anzahl von Erfassungszyklen falsch ist. Der Standardwert ist 1, d. h. das Symptom wird in demselben Erfassungszyklus ausgelöst, wenn der Status zu falsch wechselt.